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Auf den grundlegenden Fondstypen aufbauend wird weiter unterschieden zwischen
Über die konkrete
Anlagepolitik eines einzelnen Fonds informieren Sie verbindlich
der jeweilige Verkaufsprospekt, die Vertragsbedingungen sowie die jährlichen
und halbjährlichen Rechenschaftsberichte der Fondsgesellschaften.
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Die Charakteristika der einzelnen Fondstypen können Sie der Tabelle entnehmen:
Vorteile
- Chancen - Risiken
Das Geldvermögen der privaten
Haushalte in Deutschland betrug Ende '98 insgesamt rund 5,7 Billionen
DM (Quelle: DIW) bei einer jährlichen Geldvermögensbildung von
ca. 240 Mrd. DM.
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hohe
Rentabilität: Ertragsvergleiche zeigen, daß Sie mit
Investmentfonds häufig besser abschneiden als mit anderen Anlageformen,
insbesondere verglichen mit Einzel- bzw. Direktengagements. Vor allem mittel-
und langfristig liefern Investmentfonds sehr gute Ergebnisse.
Die Wertentwicklung eines Fonds unter Berücksichtigung des individuell gezahlten Ausgabeaufschlags läßt sich mit der folgenden Formel errechnen:
Bei Aktienfonds z.B. liegt der Ausgabekurs häufig 5% über dem Rücknahmepreis. Diese Differenz muß erst einmal aufgeholt werden.
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Vorsorgekapital:
Aufgrund der steigenden Lebenserwartung und den zunehmend schmaleren öffentlichen
Rentenkassen gewinnen Investmentfonds als Bausteine der betrieblichen Altersversorgung
und privaten Vorsorge immer größere Bedeutung. Gerade die Diskussionen
um die Sicherheit der gesetzlichen Rentenversicherung veranlaßten
viele Investmentgesellschaften dazu, neue Konzepte für eine zusätzliche
Altersvorsorge in Form einer "zweiten Rente" anzubieten. Auch das Bundesfinanzministerium
fördert die durch Beteiligung an Investmentfonds getätigte private
Altersvorsorge. Das "Dritte Finanzmarktförderungsgesetz" sieht vor,
daß künftig besondere Fonds mit langfristiger Bindung und das
Angebot von Pensionssparplänen bzw. sog. Altersvorsorge-Sondervermögen
(AS-Fonds) zugelassen werden. Daneben werden es schon seit längerem
von nahezu allen Fondsgesellschaften sog. (An-)Sparpläne
angeboten wie z.B. von der zur Deutschen Bank AG gehörenden DWS, Deutsche
Gesellschaft für Wertpapiersparen mbH, mit dem dynamischen Vorsorgesystem
DWS
Investmentrente.
Die Idee des AS-Fonds ist
folgende: Investmentfonds erwirtschaften verglichen mit einer einfachen
Lebensversicherung i.d.R. höhere Erträge.
Da die Wertpapierfondsanteile aber den Schwankungen der Kapitalmärkte
unterliegen, kann die genaue Auszahlungssumme am Ende der Laufzeit nicht
genau errechnet werden. Um das Risiko für den Anleger zu mindern,
bieten neuerdings Fondsgesellschaften an, die Anteile vor Laufzeitende
von den ertragreichen, aber relativ riskanteren Aktienfonds in weniger
volatile, relativ sichere, dafür aber auch weniger ertragreiche Anlageformen
wie z.B. Rentenfonds umzuschichten.
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Losgrößenvorteile: Ihr Geld wird mit dem anderer Anleger gesammelt. Die Ansammlung der vielen kleinen Beiträge zu einem großen Sondervermögen erlaubt es den Fondsmanagern, das Fondsvermögen zu Großanleger-Konditionen anzulegen. |
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professionelles Fondsmanagement: Das Sondervermögen wird von erfahrenen, professionellen Fondsmanagern angelegt, die sich täglich über die neusten Entwicklungen informieren und bei Bedarf auf Veränderungen der Marktlage sofort zu Ihrem Nutzen reagieren können. Das sog. Timing-Problem, die Bestimmung des Kaufs- und Verkaufszeitpunkts für die einzelnen Wertpapiere, wird dem Anleger abgenommen. |
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sofortige
Risikostreuung: Ihr Kapital wird bei einer Investmentfondsanlage
unmittelbar diversifiziert, denn es wird zusammen mit dem Kapital anderer
Anleger in eine breite Palette attraktiver Anlageformen investiert. Sie
erreichen dadurch eine Risikostreuung, die Sie bei der Einzel- bzw. Direktanlage
im Allgemeinen nicht erzielen können.
Unter Risikodiversifikationsaspekten besonders interessant und effizient ist das sog. Fonds-in-Fonds- oder auch Dachfonds-Konzept. Hierbei erwirbt der Anleger Anteile eines Fonds, der seinerseits wiederum Anteile anderer Investmentfonds zeichnet. Das bedeutet, sie kaufen einen Fonds, sind aber durch das Konzept indirekt im Besitz mehrerer Fonds. |
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Anlegerschutz:
Die verantwortungsvolle Verwaltung und das Management des Sondervermögens
ist gesetzlich geregelt im Investmentgesetz. Den Schutz des Anlegers gewährleistet
die Kontrolle der Kapitalanlagegesellschaften durch das Bundesaufsichtsamt
für das Kreditwesen in Berlin (BAKred)
i.V.m. dem Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften (KAGG). Fachleute
sprechen vom „strengsten Investmentgesetz der Welt". Es verpflichtet zur
Anlagestreuung und verbietet unnütze Spekulationen.
Das Gesetz bietet auch Anlegerschutz bei den mehr als 500 ausländischen Publikumsfonds hierzulande, denn der Vertrieb darf erst aufgenommen werden, wenn es dem BAKred ordnungsgemäß angezeigt worden ist und dem Antrag nicht widersprochen wurde. |
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einfache Abwicklung: Der Erwerb von Fondsanteilen ist ganz einfach. Viele Fonds bieten eine Zeichnung schon für 100 DM im Monat an. Außerdem spart eine Direktanlage bei den Investmentgesellschaften häufig nicht nur die Depotverwahrungskosten, sondern ermöglicht Ihnen obendrein auch ein schnelles und kostengünstiges Wechseln innerhalb einer Fondsfamilie (sog. fonds-switching). |
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jederzeitige Verfügbarkeit: Wenn Sie wollen, können Sie börsentäglich über Ihr Geld verfügen, denn Mindestlaufzeiten oder Kündigungsfristen gibt es bei Investmentfonds nicht. Wegen der Differenzen zwischen Ausgabe- und Rücknahmepreisen können allerdings häufige Wechsel zwischen Fonds die Renditen beträchtlich mindern (s.o.). Unter steuerlichen Aspekten sollten die Fonds-Anteile mindestens 12 Monate gehalten werden. Weiterhin sollte vor dem Hintergrund des Erwerbs von Renten- und insbesondere von Aktienfonds ein langfristiger Anlagehorizont (min. 8 Jahre bei Aktienfonds) beachtet werden. |
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Steuervorteile:
Der Erwerb von Investmentfondsanteilen wird steuerlich begünstigt,
denn der Fiskus läßt die Wertsteigerung der Fondsanteile sowie
die im Fonds realisierten Kursgewinne weitgehend unangetastet (noch!) und
fördert das Investmentfondssparen mit einer Sparzulage
bis max. 160 DM (20% von max. 800 DM im Jahr) im Rahmen der Vermögenswirksamen
Leistungen. Investmentfondsanteile unterliegen weiterhin einem ermäßigten
Steuersatz von 0,5% anstelle von 1% bei Festgeld. Nicht alle Spekulationsgewinne
sind steuerpflichtig. Gegenwärtig werden nach § 23 EStG nur diejenigen
Spekulationsgewinne besteuert, die 1.000 DM als Freigrenze übersteigen
und durch Veräußerung von Wertpapieren innerhalb von 12 Monaten
erzielt wurden.
Immobilienfonds nutzen vor Allem die steuerlichen Vergünstigungen auf die Objekte des Sondervermögens. Das ist besonders interessant für Anleger, die ihre persönlichen Steuerfreibeträge bereits voll ausgeschöpft haben. Weitere Informationen zu den steuerlichen Aspekten einer Anlage in Investmentfonds erhalten sie z.B. von der
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Die Kapitalmarktstatistik für die inländischen Publikumsfonds entwickelte sich laut Deutscher Bundesbank in der Jahren 1995 bis 1998 wie folgt:
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1995 |
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1998 | |||
| Mittelaufkommen | + 16,8 Mrd. DM |
+ 16,5 Mrd. DM
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+ 31,5 Mrd. DM
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+ 39,0 Mrd. DM
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| verwaltetes Fondsvermögen | 254,2 Mrd. DM | 286,5 Mrd. DM |
345,2 Mrd. DM
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404,4 Mrd. DM
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| Anteilumlauf | 3.751,2 Mio. Stück | 3.885,9 Mio. Stück |
4.257,6 Mio. Stück
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4.638,5 Mio. Stück
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Weitere allgemeine Informationen zur Vermögensbildung mit Investmentfonds liefern Ihnen auch
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