Die Investmentfonds.de Spezialisten                InveXtra AG   Pressespiegel   Werbung  b2bLizenzangebot  KAGs  Datenschutzhinweise  Kontakt 
ANZEIGE 
     25.09.2017
 Beste Geldanlage TOP-Fonds Fondsdepot 100% Invextmaxx Stop&Go Marktanalysen & News
RATGEBER

- Riester-Rente



  MyPortfolio
ID
Passwort 
Kostenlose Anmeldung
 Auto-Sparplan-Funktion



Jetzt Erneuerbare Energien Fonds kaufen und in die Zukunft investieren!


Die besten Solar- Wind- und Ökofonds mit 100% Rabatt kaufen >>
  Finanzangebote


Fonds günstig kaufen
Börse Online (07/06):
"Wer wirklich Gebühren sparen will und sich nicht scheut, ein neues Depot zu eröffnen, sollte zum Vermittler wechseln. Bei 100 Prozent Rabatt braucht man nicht mehr viel zu rechnen - denn dort ist das Fondskaufen kostenlos."

www.fondsdiscount.com



Kostenloser Newsletter:
Immer aktuell informiert sein mit unserem Kostenlosen Newsletter. Jederzeitige Abmeldung möglich!
Name
E-mail
 Fonds und Markteinschätzungen   
 Altersvorsorge   
 Aktien   
 Venture Capital   


      
FONDS

ISIN, WKN, Gesellschaft oder Name
NEWS

Stichwort

 Investmentfonds - News

FondsNews        
12.09.2017   
Wichtiger Hinweis: Wir präsentieren Ihnen hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten zum Thema Investmentfonds. Für Inhalte und Copyright sind die Anbieter verantwortlich.

FondsNews Abfrage
 Datum eingeben

 News letzten 3 Tage
 News letzte Woche
 Volltextsuche Fondsnews
Investmentfonds.de 12.09.2017:

SafraSarasin: EZB bereitet für Oktober eine geldpolitische Änderung vor



Köln, den 12.09.2017 (Investmentfonds.de) - 


 
Florian Weber, Fixed Income Stratege, Bank J. Safra Sarasin AG


Florian Weber, Fixed Income Stratege, Bank J. Safra Sarasin AG, 
schreibt in seiner aktuellen Finanzmarktkolumne:


Die EZB-Sitzung letzte Woche legte den Grundstein für eine Änderung 
des EZB-QE-Programms im Oktober. Die Prognose für das 2017 BIP-Wachstum 
wurde auf 2,2% hochrevidiert – der höchste Wert seit 2007. Die Infla-
tionsprojektionen wurden trotz der stärkeren Währung nur um 0,1% gesenkt.


Die Entscheidung über die Zukunft des Anleihekaufprogramms der EZB 
wurde auf Oktober verschoben. Während der Pressekonferenz sagte der 
EZB-Präsident Draghi, dass der Regierungsrat das QE-Programm, insbe-
sondere die Länge und die Größe, erörtert habe und die EZB die Aus-
schüsse beauftragt habe, verschiedene Optionen zu analysieren. Ein 
wichtiger Teil der Diskussion war die Auswirkung auf den geldpoli-
tischen Übertragungskanal dieser verschiedenen Optionen. Dies könnte 
ein Hinweis darauf sein, dass die EZB auch auf die Veränderung der 
Zusammensetzung ihres Programms analysiert – z.B. könnte sie die 
Staatsanleihekäufe vor den Unternehmensanleihekäufen beenden.


Die Projektionen der EZB zeigten eine erhebliche Aufwärtsrevision 
für das BIP-Wachstum von 2017. Die EZB erwartet nun ein Wachstum von 
2,2% – das höchste Niveau seit 2007. Die Inflationsprojektionen wurden 
im Jahr 2019 nur geringfügig um 0,1% auf 1,5% gesenkt, was aufgrund 
der Euro-Aufwertung geringer als erwartet ausfiel. Die Sensitivitäts-
analyse der EZB deutet darauf hin, dass eine 10% Aufwertung des Euro 
die Inflation um 0,5% in 12 Monaten senken sollte. Angesichts der 5% 
Aufwertung des handelsgewichteten Euro deutet die kleine Revision auf
ein starkes Vertrauen der EZB hin, die Inflation wieder auf das
mittelfristige Ziel von 2% zu bringen.


FX Marktreaktion: EZB ist noch kein Gegenwind für eine weitere Euroaufwertung


Die Zins- und Devisenmärkte schienen an zwei verschiedenen Presse-
konferenzen teilgenommen zu haben. Die FX-Investoren nahmen das Treffen 
als hawkisch wahr und der Euro stieg gegen die meisten anderen Währungen. 
Der EUR/USD-Wechselkurs stieg über 1,20 und der EUR / CHF stieg wieder 
über 1,14. Diese erscheint seltsam angesichts Draghis Beharren, dass 
die Revision im Inflationsprofil ganz auf die stärkere Währung zurück-
zuführen war.


Der starke Anstieg des Euro ist daher ein Problem für die EZB. Die 
Projektionen gehen davon aus, dass der EUR/USD-Wechselkurs 2018 und 
2019 bei 1,18 bleibt. Darüber hinaus dürfte der handelsgewichtete Euro 
im Jahr 2018 nur noch um 2,6% ansteigen und im Jahr 2019 unverändert 
bleiben. EZB-Präsident Draghi hat in der Pressekonferenz auch mehrfach 
hervorgehoben, dass ein zu starker Euro ein Risiko ist. Die einleitende
Bemerkung zur EZB Pressekonferenz enthielt sogar einen Satz, dass 
«die jüngsten Wechselkursschwankungen ein Unsicherheitsfaktor [sind], 
den es wegen seiner möglichen Auswirkungen auf die mittelfristigen 
Aussichten für die Preisstabilität zu beobachten gilt»1 – eine Phrase, 
welche Zentralbanken benutzen, wenn sie Einfluss auf die Währung nehmen
will.


Die Reaktion des Euro ist noch rätselhafter angesichts der Zinsmarkt-
bewegung. Die reale Zinsspanne zwischen 2 jährigen US- und EUR-Zinsen 
in zwei Jahren (2y2y) blieb seit Anfang 2017 bei rund 150bp extrem 
stabil. Allerdings hat sich der EUR in dieser Zeit von 1,05 auf 1,20 
gestärkt. Wir glauben weiterhin, dass diese Divergenz nicht langfristig 
aufrechterhalten werden kann. Entweder muss die Zinsspanne – unser er-
wartetes Szenario – enger werden oder der Euro dürfte gegen den US-Dollar 
abwerten.


--- Anzeige ---
>>Jetzt am Aktienmarkt ein- oder aussteigen? Investmaxx Markteinschätzung lesen!
--- Ende Anzeige ---
Allerdings glauben wir auch, dass die jüngste Euro-Stärke auch durch eine Dollar-Schwäche unterstützt wird. Der Markt hat die Trumpflation Trades fast vollständig herausgepreist. Außerdem reduzieren dovishe Kommentare von Brainard die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Leit- zinserhöhung. Der Markt preist die nächste 25bp Leitzinserhöhung mit 100% Wahrscheinlichkeit erst für Juli 2018 ein. Dies ist auch negativ für den Dollar. Während wir die schwächeren US-Inflationszahlen aner- kennen, sehen wir die aktuelle Marktpreisung aufgrund des BIP-Wachstums und der Festigkeit des Arbeitsmarktes als übermäßig dovish. Bis Juli 2018 rechnen wir mit drei Zinserhöhungen - Dezember 2017, März 2018 und Juni 2018. Wenn der Markt die Zeit verkürzt, bis die nächste volle Leitzinserhöhung eingepreist ist, könnte der EUR/USD-Wechselkurs wieder fallen und auch die Zinsen würden weltweit steigen. Zinsmarkt: Bullische Reaktion – Verlängerung ist kein tapering? Im Gegensatz zum Devisenmarkt schien der Zinsmarkt die Pressekonferenz als neutral-bis-dovish wahrgenommen zu haben. Bund-Renditen fielen und Peripherieanleihen stiegen stark an. Die Schlussfolgerung des Zinsmarkts scheint zu sein: 1. Europa bleibt die beste «Goldilocks» Region - starkes Wachstum, stark stimulierende Zentralbank und gedämpfter Inflationsdruck 2. Die EZB wird trotz der starken Wachstumsaussichten weiterhin dovish bleiben. Das Datum, bis eine 25bp Leitzinserhöhung mit 100% Wahrscheinlichkeit eingepreist ist, wurde auf Q1 2020 verschoben 3. Die EZB wird nur die Flexibilität innerhalb der aktuellen Parameter ihres Programms nutzen. Dies unterstützt deutsche Bunds, wo die Knappheit am stärksten akut ist, und sollte für Supras und CSPP berechtigte Anleihen positiv sein. Allerdings wurde wahrscheinlich sowohl die Rallye in deutschen Bundes- anleihen als auch der Anstieg des Euro durch einen starken Anstieg der US-Arbeitslosenansprüche, die auf 298T gestiegen waren, unterstützt. Dies ist vermutlich auf Hurrikan Harvey zurückzuführen. Die Rallye in deutschen Bunds wurde vor allem durch niedrigere reale Zinsen getragen. Die Realrendite von 10-jährige Deutsche Bund ist auf negative 1,0% zurückgegangen. Dieser Rückgang der realen Rendite erklärt vollständig die niedrigeren nominalen Anleiherenditen. Der Zinsmarkt scheint «Verlängerung», wenn auch mit niedrigerem Tempo, statt «tapering» zu preisen. Dies wäre auch im Einklang mit einer starken positiven Reaktion von Peripherieanleihen, dessen Zinsunterschied zu deutschen Anleihen nach dem Treffen fiel.
--- Anzeige ---
>>Jetzt Fonds mit 100% Rabatt kaufen
--- Ende Anzeige ---
Wir glauben, dass der Markt das Tempo unterschätzt, mit dem die Staats- anleihekäufe innerhalb des Anleihekaufprogramms reduziert werden könnten. Als die EZB ihr Kauftempo von 80 Milliarden/Monat auf 60 Milliarden/Monat reduzierte, fiel die Verringerung fast vollständig auf die Anleihekäufe im Rahmen des QE-Programms. Wir glauben, dass dies diesmal wieder passieren könnte und sehen weiterhin ein Ende der Anleihekäufe innerhalb von 1H 2018, auch wenn das gesamte QE-Programm länger läuft. Dies sollte für Staatsanleihen, Bonds und Peripherie negativ sein, während sie für Unternehmensanleihen positiv sind.

Quelle: Investmentfonds.de


DRUCKVERSION        NACHRICHT versenden


 Fondsnews nach Branche:
                                                                                              

weitere FondsNews (hier klicken)   // 

25.09:  BNY Mellon IM-Kommentar: Merkel erneut Kanzlerin – was nun?
22.09:  Aberdeen Kommentar: Die Fed muss eine Strategie vorlegen
22.09:  BNY Mellon IM-Kommentar nach Fed-Entscheidung: Was steht Hochzinsanlegern bevor?
22.09:  Robeco: Die Bundestagswahl und ihre Auswirkungen
22.09:  Merck Finck: Politik rückt wieder verstärkt in den Fokus der Märkte
22.09:  La Francaise Kommentar zur vergangenen FED-Sitzung
21.09:  Robeco-Kommentar zur Bundestagswahl: Angela Merkel vor ihrer vierten Kanzlerschaft
21.09:  Vontobel Market update: Emmanuel Macrons erste 100 Tage – ungebrochener Reformelan
20.09:  Christian von Engelbrechten (Fidelity Germany Fund): Ich glaube fest an die Dynamik deutscher Unternehmen
20.09:  Candriam Investors Group legt neuen Anleihenfonds auf
20.09:  ifo: Wirtschaft im Euroraum wächst ordentlich weiter
19.09:  La Française Kommentar zu der anstehenden Fed-Sitzung
19.09:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Anziehende Inflation in der Eurozone und positive US-Frühindikatoren
19.09:  Vontobel: Mit klarer Haltung in die Zukunft
18.09:  AllianzGI: Kommentar von Franck Dixmier im Vorfeld der Fed-Sitzung
18.09:  Schroders entwickelt Kennzahl "Carbon Value at Risk" zu Klimarisiken
18.09:  ifo: Wirtschaftsprofessoren sehen wenig Unterschiede zwischen Union und SPD
18.09:  Fidelity Einschätzung zum Fed-Meeting: US-Dollar könnte durch rückläufige Zinserwartungen fallen
15.09:  Merck Finck: Fed-Sitzung für die Finanzmärkte wichtiger als Bundestagswahl
15.09:  Robeco: Boom & Bust-Szenario – Notenbanken produzieren Inflation an der falschen Stelle

weitere FondsNews (hier klicken)
 //  Volltextsuche:




Wichtiger Hinweis: Alle Angaben und Links in diesem Dienst wurden sorgfältig nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Für die Richtigkeit der Informationen und Inhalte der Links wird jedoch keine Gewähr übernommen. Keine der Informationsangaben ist als Werbung oder Angebot zu verstehen. Bitte fordern Sie für jede (Geld-) Anlageentscheidung den jeweils gültigen Verkaufsprospekt und Geschäftsbericht an und vereinbaren einen Beratungstermin mit einem professionellen Anlageberater.
Quellen: Investmentfonds.de.
 Weiterführende Links
   -FondsRatgeber  -FondsFilter  -Marktanalysen  -InvestMaxxTM Concept  -Marktberichte   -Meine Extra Vorteile  -Fonds-Einmalanlage  -Features
   -Altersvorsorge  -Gesellschaften     -Regionen  -Fondsberatung  -Wie kaufe ich?  -Fonds-Sparplan  -Fondssparplan
   -Fondssparplan  -Top-Fonds     -Branchen  -Vermögensverwaltung  -Fondsdiscount 100%  -Einmalanlage  -Ausschüttungen
   -Einmalanlagen      -Regionen  -News  -Portfolio-Check  -Fondsbrokerage 1% AA  -Sparplan  -Multiwährung
   -Entnahmeplan      -Branchen  -Investmentspecials  -Altersvorsorge-Check  -Investmaxx™ Garantie  -Entnahmeplan  -Testanmeldung
   -Renditevergleich  -VL-Fonds     -Asien  -InvestmaxxExperten  -Fondsvermögensverw.  -Altersvorsorge-Check  
   -Einführung Fonds  -RiesterRente-Fonds     -Osteuropa  -Call-Back-Telefon  -Downloadcenter/ Antrag    


[ 2000-2017 © Investmentfonds.de, a service of InveXtra AG| Letztes Update: 25.09.2017 | eMail | Lizenzinfos | presse | Werbung | Impressum | kontakt ]

Daten von und Software-Systems.at. Nutzungsbedingungen. Teletrader, Software-Systems und InveXtra AG übernehmen keine Gewährleistung für die Richtigkeit der übermittelten Daten.

LiveZilla Live Help