Die Investmentfonds.de Spezialisten                InveXtra AG   Pressespiegel   Datenschutz  Kontakt 
ANZEIGE 
     24.03.2019
 Beste Geldanlage TOP-Fonds Fondsdepot 100% Investmaxx Stop&Go Marktanalysen & News
RATGEBER

- Riester-Rente



Jetzt Erneuerbare Energien Fonds kaufen und in die Zukunft investieren!


Die besten Solar- Wind- und Ökofonds mit 100% Rabatt kaufen >>
  Finanzangebote


Fonds günstig kaufen
Börse Online (07/06):
"Wer wirklich Gebühren sparen will und sich nicht scheut, ein neues Depot zu eröffnen, sollte zum Vermittler wechseln. Bei 100 Prozent Rabatt braucht man nicht mehr viel zu rechnen - denn dort ist das Fondskaufen kostenlos."

www.fondsdiscount.com





      
FONDS

ISIN, WKN, Gesellschaft oder Name
NEWS

Stichwort

 Investmentfonds - News

FondsNews        
12.03.2018   
Wichtiger Hinweis: Wir präsentieren Ihnen hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten zum Thema Investmentfonds. Für Inhalte und Copyright sind die Anbieter verantwortlich.

FondsNews Abfrage
 Datum eingeben

 News letzten 3 Tage
 News letzte Woche
 Volltextsuche Fondsnews
Investmentfonds.de 12.03.2018:

Marktkommentar Robeco: Trumps makroökonomischer Giftcocktail



Köln, den 12.03.2018 (Investmentfonds.de) -

Lukas Daalder, Chief Investment Officer von Robeco Investment Solutions
Weil er die ohnehin schon boomende US-Wirtschaft weiter stimulieren möchte,
spielt Donald Trump mit einem makroökonomischen Giftcocktail, sagt Lukas
Daalder. Der Chefanlagestratege von Robeco ist zudem überzeugt, dass die
geplanten Einfuhrzölle die Lage nochmals verschärfen werden.
"Die angesichts von Vollbeschäftigung verabschiedeten Steuersenkungen
könnten eine Lohn-Preis-Spirale in Gang setzen oder das Leistungsbilanzdefizit
der USA erhöhen. Und die geplanten Einfuhrzölle sind kaum als hilfreich an-
zusehen", sagt Lukas Daalder, Chief Investment Officer von Robeco Investment
Solutions.
"Dass man sein Dach reparieren sollte, wenn die Sonne scheint ? also
Zeiten mit positiver Wachstumsdynamik zur Verbesserung der eigenen
Finanzlage nutzen sollte ?, gilt anscheinend nicht für Präsident Trump",
stellt Daalder fest. Denn in Zeiten der Hochkonjunktur versuchen Staaten
normalerweise, Defizite abzubauen ? und alle Länder der Eurozone haben
dies angesichts besser werdender wirtschaftlicher Aussichten getan.
Im Gegensatz dazu hat sich das US-Haushaltsdefizit von 2,6 Prozent des
Bruttoinlandsprodukts in 2015 ? dem niedrigsten Wert im laufenden Konjunk-
turzyklus ? auf 3,1 Prozent in 2016 und weiter auf 3,4 Prozent in 2017
erhöht. Wegen der Steuersenkungen wird jetzt mit einem weiteren Anstieg
des US-Haushaltsdefizits auf 4,5 Prozent in 2019 gerechnet. Einige Finanz-
institute prognostizieren sogar 5 Prozent oder mehr.
Der Unterschied ist die Arbeitslosigkeit
In der Historie sind Haushaltsdefizite von über 5 Prozent schon mehrfach
vorgekommen: 1983 unter Präsident Reagan, 1992 unter Präsident Clinton
und 2009 während der starken Rezession, als das Defizit sogar zweistellige
Werte erreichte. "Doch der große Unterschied gegenüber früheren Phasen mit
hohen Defiziten ist die Entwicklung der Arbeitslosenquote", betont Daalder.

--- Anzeige ---
>>Jetzt am Aktienmarkt ein- oder aussteigen? Investmaxx Markteinschätzung lesen!
--- Ende Anzeige ---
"In allen vorangegangenen Zeitabschnitten war die Arbeitslosigkeit hoch ? bei steigender Tendenz: 9,6 Prozent in 1983, 7,5 Prozent in 1992 und 9,6 Prozent in 2009. Dagegen könnte die Arbeitslosenquote in nächster Zeit auf unter 4 Prozent sinken. Wer die unter Reagan ergriffenen fis- kalpolitischen Stimulierungsmaßnahmen mit dem vergleicht, was Trump zurzeit macht, lässt diesen Punkt offensichtlich außer Acht", analysiert Daalder. "Während Reagan in einem schwachen konjunkturellen Umfeld eine klassische keynesianische Expansionspolitik verfolgte, tut Trump dies in einer Phase wirtschaftlichen Aufschwungs." "Ökonomen werden sagen, dass es nicht besonders sinnvoll ist, eine Wirtschaft zu stimulieren, die bereits auf Hochtouren läuft. Ziel der Steuersenkungen ist es, die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen anzukurbeln, die aber irgendwo produziert werden müssen. Wenn sich eine Volkswirtschaft schon fast am Maximum bewegt, ist klar, dass dies eine ernsthafte Herausforderung sein kann", ist der Robeco-Experte überzeugt. Wie weit sind die relevanten Kapazitäten ausgelastet? Daalder sieht in der Kapazitätsauslastung der US-Industrie von derzeit 76 Prozent einen Hinweis darauf, dass noch ausreichend Kapazitätsreserven vorhanden sind. Diese Kennzahl ist aber möglicherweise wenig verlässlich, weil der Dienstleistungssektor wesentlich dominanter geworden ist. "Ob man die Dienstleistungserbringung im Inland steigern kann, hängt ent- scheidend davon ab, ob es entsprechend qualifizierte Arbeitskräfte gibt", argumentiert Daalder. "Die Arbeitslosenquote ist bereits ziemlich niedrig, was die Frage aufwirft, ob genügend Flexibilität vorhanden ist, um die höhere Nachfrage nach Dienstleistungen zu befriedigen. Um es auf einen einfachen Nenner zu bringen: Eine bereits auf Hochtouren laufende Wirtschaft zu stimulieren, birgt das Risiko, dass eine Lohn-Preis-Spirale in Gang gesetzt wird." "Es gibt aber auch eine weniger schmerzhafte Option: Waren und Dienst- leistungen können außerhalb der USA produziert und importiert werden, was das Risiko einer Überhitzung der Binnenwirtschaft reduziert. Diese Situation wird von Ökonomen häufig als ?doppeltes Defizit? bezeichnet: Hohe (und steigende) Haushaltsdefizite gehen oft Hand in Hand mit hohen (und steigenden) Handelsdefiziten."
--- Anzeige ---
>>Jetzt passende Fonds mit 100% Rabatt kaufen
--- Ende Anzeige ---
"Anders formuliert: Die Wirtschaft zu stimulieren, kann zum Teil tatsächlich zu einer höheren Inlandsproduktion führen, zum Teil aber auch bei Handels- partnern ?versickern?. Die ?versickerte? Menge ist natürlich größer, wenn die Binnenwirtschaft bereits auf vollen Touren läuft. Nahezu alle Experten sind sich einig, dass das höhere Staatsdefizit in der jetzigen Situation sehr wahrscheinlich das Leistungsbilanzdefizit in die Höhe treiben wird. Die Frage ist nur, wie weit", so Daalder. Ob Trump dies wohl im Sinne hatte, als er davon sprach, "Amerika wieder großartig machen" zu wollen? Einfuhrzölle könnten Gift für die Wirtschaft sein Daalder ist zudem überzeugt, dass Trump mit seinen nun beschlossenen Plänen, Aluminium- und Stahlimporte mit Zöllen zu belegen, noch mehr Öl ins Feuer gießt: "Ökonomen werden sagen, dass es unter jeglichen Umständen eine schlechte Idee ist, einen Handelskrieg zu beginnen. Dies aber ausge- rechnet dann zu tun, während man eine Wirtschaft stimuliert, die bereits kurz vor der Vollauslastung steht, ist ein makroökonomischer Giftcocktail." "Wer den Außenhandelssektor als mögliches Ventil ausschaltet, das einen Teil des in der Binnenwirtschaft entstehenden Drucks abgeben kann, macht eine Überhitzung nur wahrscheinlicher. Weiter steigende Löhne und Gehälter sowie eine stärkere Inflation ? teilweise infolge der höheren Einfuhrzölle ? werden die US-Notenbank Fed sicherlich dazu bringen, ihre Leitzinsen schneller zu erhöhen, was die Wirkungen der Steuersenkungen konterkariert", analysiert Daalder. Hinzu kommt: "Höhere Zinssätze und Anleiherenditen könnten zu einer kräftigen Aufwertung des US-Dollars führen, was den USA im internationalen Handel nur schaden würde." Es ist nur eine Theorie Steuert die US-Wirtschaft also auf eine Katastrophe zu? Nicht zwangsläufig, meint Daalder. "Die Wirtschaftstheorie ist ? wie der Name schon sagt ? eben nur eine Theorie. Eines der größeren Rätsel, die wir gegenwärtig an den Finanzmärkten beobachten, ist zum Beispiel die anhaltende Schwäche des US-Dollar, die dem stetig größer werdenden Zinsabstand zwischen den USA und anderen Ländern eigentlich widerspricht. Das zeigt, dass höhere Zinssätze nicht unbedingt einen stärkeren US-Dollar zur Folge haben." "Die wahrscheinlich größte Unsicherheit ist mit der Frage verbunden, ob die US-Wirtschaft bereits Vollauslastung erreicht hat oder kurz davorsteht. Sollte dies zutreffen, ist die derzeitige Mischung aus Finanz- und Geldpolitik zweifellos ein Fehler von historischen Ausmaßen. In diesem Fall wäre es besser gewesen, das Dach zu reparieren", so Daalder.

Quelle: Investmentfonds.de


DRUCKVERSION        NACHRICHT versenden


 Fondsnews nach Branche:
                                                                                              

weitere FondsNews (hier klicken)   // 

21.03:  Fed signalisiert Zinspause - Principal Global Investors kommentiert
20.03:  T. Rowe Price: Neue Impulse für Frontier Markets
19.03:  LFDE Macroscope: Terminverschiebungen
19.03:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Aufwärtspotential für Aktien
18.03:  Kommentar von Franck Dixmier zur Fed-Sitzung am 20. März 2019
15.03:  Principal Global Investors kommentiert das Ergebnis der jüngsten Brexit-Abstimmung
13.03:  Principal Global Investors kommentiert die Brexit-Abstimmung im Unterhaus
12.03:  LFDE Macroscope: Bipolare Störung
12.03:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Aktuelles zum Brexit-Deal
11.03:  J.P. Morgan Asset Management: Flirtet Europa mit der Rezession?
11.03:  T. Rowe Price: Countdown zum Brexit - Mögliche Szenarien und ihre Auswirkungen
08.03:  EZB-Sitzung - Principal Global Investors kommentiert
08.03:  BlueBay Marktkommentar: "Anleger treibt Sorge um wirtschaftlichen Abschwung um"
08.03:  ifo-Präsident Fuest: Geldpolitik der Zentralbank stößt an Grenzen
07.03:  T. Rowe Price: Vorbereiten für eine populistische Zukunft
06.03:  Kommentar von Franck Dixmier zur EZB-Sitzung am 7. März 2019
06.03:  LFDE Macroscope: Ein prall gefüllter Kalender
05.03:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - US-Arbeitsmarktdaten im Fokus
05.03:  Euroswitch Kommentar: "Der Februar war reich an Narren und arm an Tagen"
01.03:  BlueBays View: Wahrscheinlichkeit für Brexit-Vertagung wächst auf 50 Prozent

weitere FondsNews (hier klicken)
 //  Volltextsuche:




Wichtiger Hinweis: Alle Angaben und Links in diesem Dienst wurden sorgfältig nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Für die Richtigkeit der Informationen und Inhalte der Links wird jedoch keine Gewähr übernommen. Keine der Informationsangaben ist als Werbung oder Angebot zu verstehen. Bitte fordern Sie für jede (Geld-) Anlageentscheidung den jeweils gültigen Verkaufsprospekt und Geschäftsbericht an und vereinbaren einen Beratungstermin mit einem professionellen Anlageberater.
Quellen: Investmentfonds.de.
 Weiterführende Links
   -FondsRatgeber  -FondsFilter  -Marktanalysen  -InvestMaxxTM Concept  -Marktberichte   -Meine Extra Vorteile  -Fonds-Einmalanlage  -Features
   -Altersvorsorge  -Gesellschaften     -Regionen  -Fondsberatung  -Wie kaufe ich?  -Fonds-Sparplan  -Fondssparplan
   -Fondssparplan  -Top-Fonds     -Branchen  -Vermögensverwaltung  -Fondsdiscount 100%  -Einmalanlage  -Ausschüttungen
   -Einmalanlagen      -Regionen  -News  -Portfolio-Check  -Fondsbrokerage 1% AA  -Sparplan  -Multiwährung
   -Entnahmeplan      -Branchen  -Investmentspecials  -Altersvorsorge-Check  -Investmaxx? Garantie  -Entnahmeplan  -Testanmeldung
   -Renditevergleich  -VL-Fonds     -Asien  -InvestmaxxExperten  -Fondsvermögensverw.  -Altersvorsorge-Check  
   -Einführung Fonds  -RiesterRente-Fonds     -Osteuropa  -Call-Back-Telefon  -Downloadcenter/ Antrag    


[ 2000-2019 © Investmentfonds.de, a service of InveXtra AG| Letztes Update: 24.03.2019 | eMail | presse | Impressum | kontakt ]

Daten von und Software-Systems.at. Nutzungsbedingungen. Teletrader, Software-Systems und InveXtra AG übernehmen keine Gewährleistung für die Richtigkeit der übermittelten Daten.