Die Investmentfonds.de Spezialisten                InveXtra AG   Pressespiegel   Datenschutz  Kontakt 
ANZEIGE 
     16.01.2019
 Beste Geldanlage TOP-Fonds Fondsdepot 100% Invextmaxx Stop&Go Marktanalysen & News
RATGEBER

- Riester-Rente



Jetzt Erneuerbare Energien Fonds kaufen und in die Zukunft investieren!


Die besten Solar- Wind- und Ökofonds mit 100% Rabatt kaufen >>
  Finanzangebote


Fonds günstig kaufen
Börse Online (07/06):
"Wer wirklich Gebühren sparen will und sich nicht scheut, ein neues Depot zu eröffnen, sollte zum Vermittler wechseln. Bei 100 Prozent Rabatt braucht man nicht mehr viel zu rechnen - denn dort ist das Fondskaufen kostenlos."

www.fondsdiscount.com





      
FONDS

ISIN, WKN, Gesellschaft oder Name
NEWS

Stichwort

 Investmentfonds - News

FondsNews        
10.09.2018   
Wichtiger Hinweis: Wir präsentieren Ihnen hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten zum Thema Investmentfonds. Für Inhalte und Copyright sind die Anbieter verantwortlich.

FondsNews Abfrage
 Datum eingeben

 News letzten 3 Tage
 News letzte Woche
 Volltextsuche Fondsnews
Investmentfonds.de 10.09.2018:

T. Rowe Price: Anreize für die chinesische Wirtschaft



Köln, den 10.09.2018 (Investmentfonds.de) -

Andrew Keirle, Portfoliomanager im Bereich Emerging
Local Markets Debt Strategy bei T. Rowe Price
Politische Entscheidungsträger nutzen monetäre, fiskalische
und regulatorische Hebel
Gestützt durch eine potentielle Eskalation des Handelskriegs
mit den USA treiben innenpolitische Erwägungen den Stimulus an
Dieser Schritt könnte unvermeidliche Auswirkungen auf andere
Schwellenländer haben, insbesondere in Asien
Nachdem das Interesse der Anleger für Schwellenländer in der ersten
Jahreshälfte zurückgegangen sei und die Angst rund um die türkische
Finanzkrise wachse, sei die jüngste Verschiebung Chinas in Richtung
politischer Stimuli als eine positive Entwicklung zu werten.
"Die politischen Entscheidungsträger in China reagieren auf die
Bedenken hinsichtlich des Wachstums und signalisieren eine Lockerung
auf monetärer, fiskalischer und regulatorischer Ebene", meint
Andrew Keirle, Portfoliomanager im Bereich Emerging Local Markets
Debt Strategy bei T. Rowe Price. Dennoch sei es wichtig, diesem
Schritt der Politiker, ihre zurückhaltende Haltung beim politischen
Eingreifen zu überwinden, nicht zu viel Bedeutung zu schenken.
"In den letzten zehn Jahren war die chinesische Politik von Perioden
der Kreditverknappung geprägt, die von Impulsen zur Unterstützung
des Wachstums unterbrochen wurden - mit Lockerungszyklen in den
Jahren 2009, 2012 und 2016", argumentiert Keirle.
Die gegenwärtigen Maßnahmen stellten vielleicht den Beginn eines neuen
Zykluses dar, doch sei nicht zu erwarten, dass der Simulus das Niveau
nach der Finanzkrise erreichen werde. Auch die Auswirkungen auf die
Rohstoffpreise dürften nicht so positiv ausfallen wie in den Jahren
2009 und 2016. "Was wir jetzt beobachten, ist ein Bemühen, das BIP
um 0,3 - 0,5 Prozentpunkte zu erhöhen, nicht etwa, um das Wachstum
auf das vorherige Niveau zurückzuführen, sondern um dieses um das
Ziel von 6,5 Prozent herum zu stabilisieren", kommentiert der
Portfoliomanager.
Welche Maßnahmen wurden von geldpolitischer Seite ergriffen?
Auf der geldpolitischen Seite habe sich die Zentralbank in den
letzten Wochen dazu bewegt, die Mindestreservenquote ("RRR") zu
senken, um die Liquidität anzukurbeln. Obwohl es wenig neue
fiskalische Stimuli gebe, würden lokale Regierungen zunehmend ermutigt,
wieder Kredite aufzunehmen, um Infrastrukturprojekte zu finanzieren.
"Dies ist eine klare Verlagerung in der Prioritätensetzung: Die Ausgaben
für Infrastruktur sollen auf etwa 10 Prozent des BIP hochgetrieben
werden", so Keirle. Die Wohnungspolitik sei jedoch nicht gelockert worden.
"Wir glauben, dass ein breiterer Pessimismus im Hinblick auf die
Schwellenländer aufgrund des schwachen Wachstums in China übertrieben
ist", ergänzt Keirle. Ein Großteil dieses negativen Sentiments ist
in der Tat auf die Besorgnis über die entwickelten Märkte zurückzuführen:
die besorgniserregende Divergenz in der Wachstums- und Geldpolitik
zwischen den USA und dem Rest der Welt und die zunehmende Kriegslaune
der USA gegenüber ihren Handelspartnern.
Welche Bedeutung hat der Handelskrieg zwischen der USA und China?
Die potenzielle Eskalation eines Handelskriegs zwischen der USA und
China sei natürlich wichtig. Im Moment seien die ersten Zölle in
Höhe von 50 Milliarden US-Dollar zwar relativ unbedeutend, sollte
jedoch die USA ihre Drohung weiter verfolgen, die Zölle auf 200
Milliarden US-Dollar anzuheben, würden die Kosten steigen.
"Wir schätzen, dass ein solcher Schritt das chinesische BIP
um 0,3 - 0,5 Prozentpunkte reduzieren würde. Dann wäre es möglich,
dass China seine Wachstumsziele nicht erreicht und das Vertrauen in
das Geschäftsumfeld erschüttert wird", schätzt Keirle ein. Der Schritt
der chinesischen Entscheidungsträger in Richtung der Wachstumsphasen
scheine Teil ihres Plans zu sein, sich auf härtere Tarifrunden
einzustellen und zu signalisieren, dass sie in der Lage seien, den
Drohungen der USA standzuhalten. Aber dies müsse relativiert werden.
"Die westlichen Medien fokussieren sich stark auf die chinesische
Politik als Reaktion dessen, was in der restlichen Welt passiert.
Angesichts der chinesischen Kapitaleinfuhr- und -ausfuhrbeschränkungen
stellt sich die Situation jedoch komplexer dar", meint Keirle.
Welche politischen Maßnahmen ergreife die Regierung?
Die politische Straffung, die bis vor kurzem stattgefunden habe, sei
hauptsächlich von chinesischen innenpolitischen Erwägungen vorangetrieben
worden. Dies habe zu einigen bemerkenswerten Erfolgen geführt,
einschließlich des Rückgangs der Schattenkredite in China außerhalb
des formellen Bankensektors ? ein Schritt, den viele Beobachter vor
wenigen Jahren noch für unmöglich gehalten hätten. "Der jüngste Stimulus
soll nun unserer Einschätzung nach zu einem großen Teil als Reaktion auf
die Auswirkungen einer Überkorrektur im Inland gesehen werden", schätzt
der Experte ein.
"Für Anleger war das erste Halbjahr dieses Jahres auf dem chinesischen
Kreditmarkt eine Flucht hin zu Qualität ? Onshore-Geld, das aus einigen
der riskanteren Anleihen von Unternehmen und Kommunen in Richtung
Zentralregierung und erstklassige Unternehmensanleihen rotierte."
Da die geldpolitischen Entscheidungsträger nun Anreize setzten,
signalisierten sie den lokalen Anlegern ihre Zustimmung, mehr Risiko
zu übernehmen ? nicht wahllos, sondern mit dem Ziel, dass stabile
Unternehmen mit niedrigem Rating nicht von Krediten abgeschnitten würden.
"Unserer Ansicht nach sollte sich der Trend zu CBG- und AAA-Anleihen,
die besser abschneiden als Anleihen mit niedrigerem Rating, daher
abschwächen, da die Unruhe an den Schwellenmärkten nachlässt",
ergänzt Keirle.
Was bedeutet dies für die Währung?
Auf der Währungsseite solle die Kombination aus einer Lockerung der
chinesischen Geldpolitik und der Straffung der Federal Reserve den
Renminbi insgesamt abschwächen ? trotz der gegenläufigen Wirkung der
Konjunkturmaßnahmen. Die Auferlegung der Zölle trage ebenfalls zu diesem
Druck bei. "Dieser Druck wird wahrscheinlich von der People?s
Bank of China kontrolliert, um eine ungeordnete Abwertung oder einen
spekulativen Druck auf den Renminbi einzudämmen", so der Portfoliomanager.
Ein letzter, aber wichtiger Punkt: Die Auswirkungen dessen, was sich
in China für externe Investoren abspiele, seien wahrscheinlich in anderen
Märkten wichtiger, insbesondere in einem Großteil des restlichen Asiens,
wo China eine wichtige Rolle für Nachfrage- und Exportmärkte spiele.
"Die chinesischen Entscheidungsträger signalisieren, dass es eine
Untergrenze dafür gibt, wie weit das Wachstum fallen kann. Hierdurch
liefern sie eine positive Angabe für die Anleger in Schwellenländer,
die bislang wenig Anlass zu Optimismus hatten", resümiert Keirle.

Quelle: Investmentfonds.de


DRUCKVERSION        NACHRICHT versenden


 Fondsnews nach Branche:
                                                                                              

weitere FondsNews (hier klicken)   // 

16.01:  Kommentar von Global Strategist Neil Dwane: Brexit - ein Wechselbad der Gefühle
16.01:  LFDE Macroscope: Vordergründige Euphorie?
15.01:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Politik untergräbt konjunkturelle Dynamik
15.01:  Aberdeen Standard Kommentar zur US Inflation und der Fed
15.01:  Aberdeen Standard Kommentar zu den bevorstehenden Ergebnisberichten der US-Banken
10.01:  Barings: Fünf Trends, die man 2019 im Auge behalten sollte
09.01:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Rückläufige Konjunktur zum Jahresstart
27.12:  BlueBay`s View: Zuversichtlich ins neue Jahr
21.12:  Vontobel: Macht die Fed einen geldpolitischen Fehler?
19.12:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Keine Trendwende in 2018
19.12:  Principal Global Investors: Europa 2019 - Weit mehr als nur der Brexit
14.12:  Janus Henderson Investors: Kommentar von Paul O`Connor zu potenziellen Brexit-Szenarien nach Misstrauensvotum
14.12:  Aberdeen Standard EZB-Kommentar: Draghi selbst wird die Zinsen wohl nicht mehr erhöhen
13.12:  Kommentar von Franck Dixmier im Vorfeld der EZB-Sitzung vom 13. Dezember 2018
13.12:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Politische Unsicherheiten belasten Märkte
12.12:  TARGOBANK-Chefvolkswirt Dr. Otmar Lang: "Die EZB muss reagieren!"
12.12:  Principal Global Investors: Ausblick 2019 - USA und die Welt
11.12:  T. Rowe Price: Fünf Themen, die 2019 die Märkte dominieren
11.12:  Investments in Aktien aus Schwellenländern: Eine Krise sollte niemals ungenutzt bleiben
10.12:  Vontobel Asset Management: Die OPEC+- Entscheidungen sorgen für Marktausgleich

weitere FondsNews (hier klicken)
 //  Volltextsuche:




Wichtiger Hinweis: Alle Angaben und Links in diesem Dienst wurden sorgfältig nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Für die Richtigkeit der Informationen und Inhalte der Links wird jedoch keine Gewähr übernommen. Keine der Informationsangaben ist als Werbung oder Angebot zu verstehen. Bitte fordern Sie für jede (Geld-) Anlageentscheidung den jeweils gültigen Verkaufsprospekt und Geschäftsbericht an und vereinbaren einen Beratungstermin mit einem professionellen Anlageberater.
Quellen: Investmentfonds.de.
 Weiterführende Links
   -FondsRatgeber  -FondsFilter  -Marktanalysen  -InvestMaxxTM Concept  -Marktberichte   -Meine Extra Vorteile  -Fonds-Einmalanlage  -Features
   -Altersvorsorge  -Gesellschaften     -Regionen  -Fondsberatung  -Wie kaufe ich?  -Fonds-Sparplan  -Fondssparplan
   -Fondssparplan  -Top-Fonds     -Branchen  -Vermögensverwaltung  -Fondsdiscount 100%  -Einmalanlage  -Ausschüttungen
   -Einmalanlagen      -Regionen  -News  -Portfolio-Check  -Fondsbrokerage 1% AA  -Sparplan  -Multiwährung
   -Entnahmeplan      -Branchen  -Investmentspecials  -Altersvorsorge-Check  -Investmaxx? Garantie  -Entnahmeplan  -Testanmeldung
   -Renditevergleich  -VL-Fonds     -Asien  -InvestmaxxExperten  -Fondsvermögensverw.  -Altersvorsorge-Check  
   -Einführung Fonds  -RiesterRente-Fonds     -Osteuropa  -Call-Back-Telefon  -Downloadcenter/ Antrag    


[ 2000-2019 © Investmentfonds.de, a service of InveXtra AG| Letztes Update: 16.01.2019 | eMail | presse | Impressum | kontakt ]

Daten von und Software-Systems.at. Nutzungsbedingungen. Teletrader, Software-Systems und InveXtra AG übernehmen keine Gewährleistung für die Richtigkeit der übermittelten Daten.