Die Investmentfonds.de Spezialisten                InveXtra AG   Pressespiegel   Datenschutz  Kontakt 
ANZEIGE 
     19.12.2018
 Beste Geldanlage TOP-Fonds Fondsdepot 100% Invextmaxx Stop&Go Marktanalysen & News
RATGEBER

- Riester-Rente



Jetzt Erneuerbare Energien Fonds kaufen und in die Zukunft investieren!


Die besten Solar- Wind- und Ökofonds mit 100% Rabatt kaufen >>
  Finanzangebote


Fonds günstig kaufen
Börse Online (07/06):
"Wer wirklich Gebühren sparen will und sich nicht scheut, ein neues Depot zu eröffnen, sollte zum Vermittler wechseln. Bei 100 Prozent Rabatt braucht man nicht mehr viel zu rechnen - denn dort ist das Fondskaufen kostenlos."

www.fondsdiscount.com





      
FONDS

ISIN, WKN, Gesellschaft oder Name
NEWS

Stichwort

 Investmentfonds - News

FondsNews        
12.10.2018   
Wichtiger Hinweis: Wir präsentieren Ihnen hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten zum Thema Investmentfonds. Für Inhalte und Copyright sind die Anbieter verantwortlich.

FondsNews Abfrage
 Datum eingeben

 News letzten 3 Tage
 News letzte Woche
 Volltextsuche Fondsnews
Investmentfonds.de 12.10.2018:

J.P. Morgan Asset Management: Sieben Strategien für den Spätzyklus



Köln, den 12.10.2018 (Investmentfonds.de) -

Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management
- USA: Nächster Abschwung dürfte moderater ausfallen
- Stabilitätsanker jenseits von Staatsanleihen suchen
- Sieben Strategien für defensivere Ausrichtung des Portfolios
So wie ein außergewöhnlich langer Sommer irgendwann in den Herbst übergeht,
finden auch wirtschaftliche Wachstumsphasen eines Tages ein Ende.
Die USA erleben ihre zweitlängste wirtschaftliche Expansion, die bereits zehn
Jahre andauert. Und auch wenn derzeit kein Ende in Sicht ist, stellt sich die
Frage, wie lange dieser noch anhalten wird.
Laut Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management,
spricht vieles dafür, dass sich die US-Konjunktur im Spätzyklus befindet.
"Für Anleger wird die Frage, was zu tun ist wenn der US-Aufschwung endet, mit
fortschreitender Dauer der Expansion immer dringlicher. Sie stehen vor dem
Dilemma, dass Aktienmärkte in Spätzyklen einerseits durchaus attraktive
Renditen zu bieten haben. Andererseits gibt es, sobald der Aufschwung in den
USA endet, meist negative und globale Auswirkungen auf die Kapitalmärkte", führt
Galler aus. Wer sein Portfolio bereits jetzt defensiver ausrichten will, sollte
laut dem Experten dabei einige Aspekte beachten.
USA: Gegenläufige Signale
So sei der Punkt, an dem sich der Spätzyklus in den USA aktuell befinde, nicht
exakt zu bestimmen. "Die US-Arbeitslosenquote ist auf dem niedrigsten Stand seit
fast fünfzig Jahren. Das legt nahe, dass sich der Aufschwung seinem Ende nähert.
Dank gestiegener Produktivität und gedämpftem Lohn-wachstum sind die
Unternehmens-gewinne aber noch nicht unter Druck geraten", erläutert Galler.
Selbst wenn man die Auswirkungen der gesunkenen Körperschaftssteuer nicht
berücksichtige, haben die Gewinne der S&P 500-Unternehmen im zweiten Quartal
solide zweistellige Zugewinne verzeichnet. Doch da die US-Notenbank (Fed) die
Zinsen allmählich anhebt, werden insbesondere Unternehmen, die sich in den
vergan-genen Jahren verstärkt verschuldet haben, zunehmend belastet. Und die
höheren Zinsen könnten sich durchaus gerade dann bemerkbar machen, wenn die
fiskalpolitischen Anreize allmählich auslaufen.
Die nächste Rezession dürfte moderater ausfallen
Auch wenn der Beginn der nächsten Rezession nicht auf ein exaktes Datum
festzulegen ist, spricht einiges dafür, dass der nächste Rückgang der
Wirtschaftsleistung moderater ausfallen wird als in der Finanzkrise, ist
Galler überzeugt. "Die Stabilisierung des Bankensystems und die aktuelle
Abwesenheit von extremen Bewertungsblasen lassen eine ,traditionelle,
Rezession wie in den 80er und 90er Jahren erwarten, bei der die
Unternehmensgewinne letztendlich durch steigende Zins- und Lohnstückkosten
unter Druck geraten", so der Experte. Die Erwartungen der Aktienmärkte in
Bezug auf zukünftiges Wachstum seien heute deutlich bescheidener als sie es
vor der Dotcom-Blase waren. Im März 2000 erreichte der S&P 500-Technologiesektor
seinen Höchststand mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des 55-fachen,
während der Aktienmarkt insgesamt ein KGV von 25 aufwies. Während einige
Technologieunternehmen heute sehr hohe Bewertungen haben, weist der
Technologiesektor insgesamt ein KGV von 19 auf, und das S&P 500-KGV entspricht
weitgehend dem Durchschnitt der letzten 25 Jahre.
Staatsanleihen mit wenig Spielraum
In der Vergangenheit haben sich Anleger, die die Stabilität ihres Portfolios
erhöhen wollten, oft für eine stärkere Gewichtung in Staatsanleihen entschieden.
Dadurch konnten Verluste des Gesamtportfolios bei Aktienmarktrückgängen
abgefedert werden. Heutzutage sind die Zinsen in den meisten Industrieländern
jedoch immer noch rekordverdächtig niedrig - die durchschnittlichen
Leitzinssätze in den USA, der Eurozone und Großbritannien fielen etwa von rund
5,5 Prozent im Jahr 2000 auf weniger als 2 Prozent im Jahr 2003 und
anschließend von 4,7 Prozent im Jahr 2007 auf weniger als 0,5 Prozent im Jahr
2009. "Da die derzeitigen Leitzinsen durchschnittlich nur bei 0,8 Prozent liegen,
gibt es ganz offensichtlich keinen Spielraum mehr für Zinssenkungen dieser
Größenordnung", sagt Tilmann Galler.
Allein der US-Markt für Staatsanleihen biete einen gewissen Puffer, da die
Zinsen bereits einige Schritte erhöht wurden. "Fällt die Rendite einer
US-amerikanischen 10-jährigen Staatsanleihe von 2,9 Prozent auf 1,5 Prozent,
dann ergäbe sich daraus ein Ertrag von rund 15 Prozent. Weniger offensichtlich
ist, wo Anleger auf den europäischen Staatsanleihenmärkten sichere Häfen finden
könnten. Die Rendite der 10-jährigen deutschen Bundesanleihe liegt gerade einmal
bei 0,5 Prozent", so Galler.
Sieben Portfolio-Strategien für den Spätzyklus
Angesichts dieser Ausgangslage und unter Berücksichtigung der Entwicklung
verschiedener Anlageklassen und Sektoren in der Vergangenheit, sieht Galler
sieben Strategien als geeignet an, wenn Anleger ihre Portfolios defensiver
Ausrichten wollen:
1. Nahezu neutrale Aktienpositionen, jedoch Untergewichtungen vermeiden, da
Aktienmärkte am Ende des Zyklus tendenziell gut abschneiden.
2. Bei Aktien regional und damit gestreut investieren. Eine Verschiebung bei
der regionalen Allokation kann die Wertentwicklung im Falle einer
Marktkorrektur nur selten abfedern.
3. Gewichtungen in Aktien mittlerer und kleinerer Marktkapitalisierung abbauen,
denn Large Caps schneiden bei einem Abschwung tendenziell besser ab.
4. Wachstumstitel reduzieren, erstklassige Aktien und Substanzwerte (Value)
aufstocken. Qualitätsaktien sind der einzige Anlagestil, der bei jedem
Abschwung der vergangenen Jahre besser als der Index abgeschnitten hat.
Substanzwerte schlagen den Index üblicherweise bei fallenden Märkten.
Eine Ausnahme stellte die weltweite Finanzkrise dar, dies war jedoch auf
die hohe Gewichtung von Finanzwerten im Substanzwertindex während einer
Krise des Finanzsystems zurückzuführen. Value-Aktien haben sich normalerweise
besser als Wachstumstitel (Growth) entwickelt, wenn es während des Zeitraums
unmittelbar vor einem Abschwung einen deutlichen Anstieg der relativen
Bewertung von Wachstumstiteln gegeben hatte.
5. Anleihenstrategien wählen, die flexibel über Regionen, Laufzeiten und
Risiken investieren können. Die Fähigkeit, Verschiebungen zwischen Segmenten
vorzunehmen ist entscheidend, um von Märkten profitieren zu können, die
Spielraum für Zinssenkungen durch Zentralbanken bieten.
6. Barmittel und kurzfristige Liquiditätsinstrumente können Stabilität bieten.
7. Strategien mit niedriger Korrelation zu Risikoanlagen, wie etwa
Makro-Strategien und Long-/Short-Aktienlösungen insbesondere mit der
Möglichkeit, ihr Netto-Aktienengagement auf null zu reduzieren, in Betracht
ziehen.

Quelle: Investmentfonds.de


DRUCKVERSION        NACHRICHT versenden


 Fondsnews nach Branche:
                                                                                              

weitere FondsNews (hier klicken)   // 

14.12:  Janus Henderson Investors: Kommentar von Paul O`Connor zu potenziellen Brexit-Szenarien nach Misstrauensvotum
14.12:  Aberdeen Standard EZB-Kommentar: Draghi selbst wird die Zinsen wohl nicht mehr erhöhen
13.12:  Kommentar von Franck Dixmier im Vorfeld der EZB-Sitzung vom 13. Dezember 2018
13.12:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Politische Unsicherheiten belasten Märkte
12.12:  TARGOBANK-Chefvolkswirt Dr. Otmar Lang: "Die EZB muss reagieren!"
12.12:  Principal Global Investors: Ausblick 2019 - USA und die Welt
11.12:  T. Rowe Price: Fünf Themen, die 2019 die Märkte dominieren
11.12:  Investments in Aktien aus Schwellenländern: Eine Krise sollte niemals ungenutzt bleiben
10.12:  Vontobel Asset Management: Die OPEC+- Entscheidungen sorgen für Marktausgleich
07.12:  Principal Global Investors: Ausblick USA - Realwirtschaft boomt, Finanzmarkt überwiegend turbulent
07.12:  Fulcrum: China stellt bedeutendes Risiko für das Wachstum der Weltwirtschaft dar
06.12:  Aberdeen Standard Kommentar zum heutigen OPEC-Treffen
06.12:  Barings Leitgedanken: Steht die Weltwirtschaft an einem Wendepunkt?
05.12:  G20-Treffen haben sich im Post-Multilateralismus überholt
05.12:  Warum Fondssparer ihren Freistellungsauftrag für 2019 überprüfen sollten
04.12:  LFDE Macroscope: Jerome Powell - kleine Worte, große Wirkung
04.12:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Hoffnung auf Jahresendrallye?
03.12:  J.P. Morgan AM: Im Spätzyklus werden Korrelationen wichtiger
29.11:  Vontobel Asset Management: Nur gedämpfte Erwartungen an den G20-Gipfel
28.11:  Investmentsteuerreform - Das müssen die Anleger zur Vorabpauschale wissen

weitere FondsNews (hier klicken)
 //  Volltextsuche:




Wichtiger Hinweis: Alle Angaben und Links in diesem Dienst wurden sorgfältig nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Für die Richtigkeit der Informationen und Inhalte der Links wird jedoch keine Gewähr übernommen. Keine der Informationsangaben ist als Werbung oder Angebot zu verstehen. Bitte fordern Sie für jede (Geld-) Anlageentscheidung den jeweils gültigen Verkaufsprospekt und Geschäftsbericht an und vereinbaren einen Beratungstermin mit einem professionellen Anlageberater.
Quellen: Investmentfonds.de.
 Weiterführende Links
   -FondsRatgeber  -FondsFilter  -Marktanalysen  -InvestMaxxTM Concept  -Marktberichte   -Meine Extra Vorteile  -Fonds-Einmalanlage  -Features
   -Altersvorsorge  -Gesellschaften     -Regionen  -Fondsberatung  -Wie kaufe ich?  -Fonds-Sparplan  -Fondssparplan
   -Fondssparplan  -Top-Fonds     -Branchen  -Vermögensverwaltung  -Fondsdiscount 100%  -Einmalanlage  -Ausschüttungen
   -Einmalanlagen      -Regionen  -News  -Portfolio-Check  -Fondsbrokerage 1% AA  -Sparplan  -Multiwährung
   -Entnahmeplan      -Branchen  -Investmentspecials  -Altersvorsorge-Check  -Investmaxx? Garantie  -Entnahmeplan  -Testanmeldung
   -Renditevergleich  -VL-Fonds     -Asien  -InvestmaxxExperten  -Fondsvermögensverw.  -Altersvorsorge-Check  
   -Einführung Fonds  -RiesterRente-Fonds     -Osteuropa  -Call-Back-Telefon  -Downloadcenter/ Antrag    


[ 2000-2018 © Investmentfonds.de, a service of InveXtra AG| Letztes Update: 19.12.2018 | eMail | presse | Impressum | kontakt ]

Daten von und Software-Systems.at. Nutzungsbedingungen. Teletrader, Software-Systems und InveXtra AG übernehmen keine Gewährleistung für die Richtigkeit der übermittelten Daten.