Die Investmentfonds.de Spezialisten                InveXtra AG   Pressespiegel   Datenschutz  Kontakt 
ANZEIGE 
     19.06.2019
 Beste Geldanlage TOP-Fonds Fondsdepot 100% Investmaxx Stop&Go Marktanalysen & News
RATGEBER

- Riester-Rente



Jetzt Erneuerbare Energien Fonds kaufen und in die Zukunft investieren!


Die besten Solar- Wind- und Ökofonds mit 100% Rabatt kaufen >>
  Finanzangebote


Fonds günstig kaufen
Börse Online (07/06):
"Wer wirklich Gebühren sparen will und sich nicht scheut, ein neues Depot zu eröffnen, sollte zum Vermittler wechseln. Bei 100 Prozent Rabatt braucht man nicht mehr viel zu rechnen - denn dort ist das Fondskaufen kostenlos."

www.fondsdiscount.com





      
FONDS

ISIN, WKN, Gesellschaft oder Name
NEWS

Stichwort

 Investmentfonds - News

FondsNews        
08.04.2019   
Wichtiger Hinweis: Wir präsentieren Ihnen hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten zum Thema Investmentfonds. Für Inhalte und Copyright sind die Anbieter verantwortlich.

FondsNews Abfrage
 Datum eingeben

 News letzten 3 Tage
 News letzte Woche
 Volltextsuche Fondsnews
Investmentfonds.de 08.04.2019:

J.P. Morgan AM: Fürsorgliche Notenbanken erfreuen die Märkte



Köln, den 08.04.2019 (Investmentfonds.de) -

Tilmann Galler, globaler Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management
* Zentralbanken scheinen immer wieder auch kapitalmarktabhängig zu agieren * Nebenwirkungen wie Vermögenspreisblasen und steigende Rentenlücke drohen * Anleger sollten möglichst breit gestreut investieren
Die US-Zentralbank Federal Reserve hat die Phase der Zinserhöhungen vorerst beendet. Der US-Leitzins liegt derzeit zwischen 2,25 und 2,5 Prozent; angesichts der aktuellen Inflation von zwei Prozent ergibt dies einen realen Leitzins nur knapp über der Nulllinie. In Europa hat die EZB trotz fünfjähriger Wachstumsphase in der Eurozone gar nicht erst mit Zinserhöhungen begonnen und der reale Leitzins ist mit minus einem Prozent tief negativ. Nach Ansicht von Tilmann Galler, globaler Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, ist diese anhaltende Niedrigzinssituation trotz langjähriger Wachstumsphasen bemerkenswert. "Die jüngsten Ergebnisse der Notenbanksitzungen in den USA und in Europa legen nahe, dass es das Phänomen der überfürsorglichen Helikopter-Eltern auch auf den Kapitalmärkten gibt. Doch es ist an der Zeit, dass die Notenbanken ihren Beschützerinstinkt für die Wirtschaft und die Märkte mäßigen, sodass die Wirtschaft wieder lernt, auf eigenen Füßen zu stehen", betont Galler. Andernfalls drohen langfristig die Ungleichgewichte und Risiken überhandzunehmen.
Verdacht: Zentralbanken agieren kapitalmarktabhängig Als Begründungen für die anhaltende Niedrigzinspolitik nennen die Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks laut Galler vor allem Wachstumssorgen, zu niedrige Inflation und politische Risiken wie Handelskonflikte, Brexit sowie Streit um die Fiskalpolitik. Wann immer sich die makroökonomischen Daten veränderten, würde die Geldpolitik entsprechend angepasst, um Schaden von der Wirtschaft abzuwenden. "Jedoch sind die Zentralbanken immer wieder auch zur Stelle, wenn es an den Finanzmärkten kracht. Das nährt den Verdacht, dass sie eben auch kapitalmarktabhängig agieren", erklärt Galler. Der Erfolg scheint den Notenbankern bisher Recht zu geben: Die US-Wirtschaft ist auf dem Weg zur längsten Expansionsphase der letzten hundert Jahre, der Euro ist nicht auseinandergebrochen und die Börsen haben sich prächtig entwickelt.
Gravierende Nebenwirkungen: Vermögenspreisblasen, Ungleichverteilung von Vermögen, falsche Anreize Die Geldpolitik der Notenbanken führt nach Meinung von Tilmann Galler allerdings zu gravierenden Nebenwirkungen. Zum einen befeuerten anhaltend niedrige Realzinsen Vermögenspreisblasen auf breiter Basis: Immobilien, Anleihen und Aktien befinden sich im historischen Vergleich auf erhöhten Bewertungsniveaus. Demgegenüber führt traditionelles Sparen zu einem kontinuierlichen realen Vermögensverlust. Insbesondere einkommensschwächere Schichten der Gesellschaft würden dadurch getroffen, die in der Regel weniger reale Vermögenswerte wie Aktien und Immobilien besitzen. "Die Ungleichverteilung der Vermögen in der Gesellschaft nimmt durch die Niedrigzinspolitik zu. Auch beim Thema Altersvorsorge steigt aufgrund niedrigerer Ertragsaussichten das Risiko einer wachsenden Rentenlücke", sagt Tilmann Galler.
Als größte Gefahr sieht Tilmann Galler das Setzen falscher Anreize durch die Niedrigzinspolitik. Für Unternehmen sei es verlockend, eine höhere Rentabilität und riskante Akquisitionen durch mehr Schulden zu finanzieren. Die Verschuldung der Nichtfinanzunternehmen in Relation zum BIP ist demnach weltweit seit der Finanzkrise angestiegen. Auch die Finanzminister nützten die Geldpolitik zunehmend, um die Ersparnis der Zinszahlungen für zusätzliche Wohltaten bei der Wählerschaft auszugeben.
Geldpolitisches Perpetuum Mobile ist eine Illusion - Anleger sollten auf breite Streuung setzen Vertreter der "Modernen Geldtheorie" behaupten sogar, dass mehr Verschuldung kein Problem sei. Erstens wegen des niedrigen Zinsaufwands und zweitens weil im Fall der Fälle die Notenbank die Finanzierung durch Gelddrucken übernehmen könne. Nach Ansicht von Tilmann Galler funktioniere die Symbiose zwischen Finanzministerium und Notenbank nur dann, wenn die staatlich induzierte Nachfragesteigerung nicht inflationär sei. Bisher wäre das aufgrund von drei deflationären Kräften der Fall: Globalisierung der Produktion, Welthandel und steigende Ungleichheit der Einkommen. "Der fortgeschrittene Stand dieser Entwicklungen und die jüngsten Weichenstellungen in der Politik deuten darauf hin, dass diese deflationären Kräfte zukünftig schwächer werden und damit die Inflationsgefahren steigen", erklärt Tilmann Galler. Das neue geldpolitische Perpetuum Mobile werde damit zu einer Illusion. Wann die Notenbanken ihren Beschützerinstinkt für die Wirtschaft aufgeben dürften, sei jedoch nicht absehbar. "Den Anlegern bleibt derzeit nichts anderes übrig, als den Anteil ihrer Vermögensanlagen mit negativer Realrendite so gering wie möglich zu halten - sprich "sichere Anlagehäfen" zu meiden - und das damit verbundene höhere Risiko durch eine breite und globale Diversifikation zu mindern", empfiehlt Tilmann Galler.

Quelle: Investmentfonds.de


DRUCKVERSION        NACHRICHT versenden

 Fondsnews nach Branche:


                                                                                              

weitere FondsNews (hier klicken)   // 

19.06:  AllianzGI:Franck Dixmier zur Fed-Sitzung am 18./19. Juni 2019

17.06:  Aberdeen Standard Kommentar zum Jahrestag des Brexit-Referendums

17.06:  Harte Zeiten für Investoren - Principal Global Investors kommentiert

17.06:  LFDE Monthly News Juni 2019 - "Eine neue Welt?"

14.06:  Vontobel: Pfund-Anleihen - Die Brexit-Prämie nutzen

14.06:  LFDE Macroscope: Die Tauben sind los

13.06:  T. Rowe Price | Das Ende der restriktiven Geldpolitik?

13.06:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Das Rätsel um die ausbleibende Inflation

07.06:  La Française Kommentar zur kommenden EZB-Sitzung

06.06:  J.P. Morgan AM: Im Handelskonflikt hat der Konsument den Schaden

05.06:  LFDE Macroscope: Verlorene Illusionen?

05.06:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Enttäuschende Nachrichten zur globalen Konjunktur reißen nicht ab

05.06:  Euroswitch : "Der Machtkampf ist eröffnet"

04.06:  T. Rowe Price | Das Momentum des Technologiesektors hält an

04.06:  Fidelity: Warum Europa jetzt ins Depot gehört

03.06:  Vontobel: Handelsstreit zwischen den USA und China - Kraftprobe oder offener Schlagabtausch?

29.05:  J.P. Morgan AM: Chancen aus Wachstum und Marktöffnung in Asien nutzen

28.05:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Aktienmärkten droht ein verfrühtes Sommerloch

28.05:  LFDE Macroscope: Erst die Politik, dann die Wirtschaft

27.05:  ifo Fuest zur EU-Wahl


weitere FondsNews (hier klicken)
 //  Volltextsuche:




Wichtiger Hinweis: Alle Angaben und Links in diesem Dienst wurden sorgfältig nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Für die Richtigkeit der Informationen und Inhalte der Links wird jedoch keine Gewähr übernommen. Keine der Informationsangaben ist als Werbung oder Angebot zu verstehen. Bitte fordern Sie für jede (Geld-) Anlageentscheidung den jeweils gültigen Verkaufsprospekt und Geschäftsbericht an und vereinbaren einen Beratungstermin mit einem professionellen Anlageberater.
Quellen: Investmentfonds.de.
 Weiterführende Links
   -FondsRatgeber  -FondsFilter  -Marktanalysen  -InvestMaxxTM Concept  -Marktberichte   -Meine Extra Vorteile  -Fonds-Einmalanlage  -Features
   -Altersvorsorge  -Gesellschaften     -Regionen  -Fondsberatung  -Wie kaufe ich?  -Fonds-Sparplan  -Fondssparplan
   -Fondssparplan  -Top-Fonds     -Branchen  -Vermögensverwaltung  -Fondsdiscount 100%  -Einmalanlage  -Ausschüttungen
   -Einmalanlagen      -Regionen  -News  -Portfolio-Check  -Fondsbrokerage 1% AA  -Sparplan  -Multiwährung
   -Entnahmeplan      -Branchen  -Investmentspecials  -Altersvorsorge-Check  -Investmaxx? Garantie  -Entnahmeplan  -Testanmeldung
   -Renditevergleich  -VL-Fonds     -Asien  -InvestmaxxExperten  -Fondsvermögensverw.  -Altersvorsorge-Check  
   -Einführung Fonds  -RiesterRente-Fonds     -Osteuropa  -Call-Back-Telefon  -Downloadcenter/ Antrag    


[ 2000-2019 © Investmentfonds.de, a service of InveXtra AG| Letztes Update: 19.06.2019 | eMail | presse | Impressum | kontakt ]

Daten von und Software-Systems.at. Nutzungsbedingungen. Teletrader, Software-Systems und InveXtra AG übernehmen keine Gewährleistung für die Richtigkeit der übermittelten Daten.