Die Investmentfonds.de Spezialisten                InveXtra AG   Pressespiegel   Datenschutz  Kontakt 
ANZEIGE 
     26.05.2019
 Beste Geldanlage TOP-Fonds Fondsdepot 100% Investmaxx Stop&Go Marktanalysen & News
RATGEBER

- Riester-Rente



Jetzt Erneuerbare Energien Fonds kaufen und in die Zukunft investieren!


Die besten Solar- Wind- und Ökofonds mit 100% Rabatt kaufen >>
  Finanzangebote


Fonds günstig kaufen
Börse Online (07/06):
"Wer wirklich Gebühren sparen will und sich nicht scheut, ein neues Depot zu eröffnen, sollte zum Vermittler wechseln. Bei 100 Prozent Rabatt braucht man nicht mehr viel zu rechnen - denn dort ist das Fondskaufen kostenlos."

www.fondsdiscount.com





      
FONDS

ISIN, WKN, Gesellschaft oder Name
NEWS

Stichwort

 Investmentfonds - News

FondsNews        
17.04.2019   
Wichtiger Hinweis: Wir präsentieren Ihnen hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten zum Thema Investmentfonds. Für Inhalte und Copyright sind die Anbieter verantwortlich.

FondsNews Abfrage
 Datum eingeben

 News letzten 3 Tage
 News letzte Woche
 Volltextsuche Fondsnews
Investmentfonds.de 17.04.2019:

Principal Global Investors: Ende des goldenen Zeitalters für Aktien und Anleihen



Köln, den 17.04.2019 (Investmentfonds.de) -

Bob Baur, Chief Economist bei Principal Global Investors
Während sich momentan Anleger auf kurzfristige Themen wie Zentralbankkommentare, Handelsgespräche und den Brexit konzentrieren, leiten grundlegende Wirtschaftskräfte die bedeutendste Veränderung im Investmentumfeld seit zwei Generationen ein. Künftig wird sich die Realwirtschaft besser entwickeln als Aktien und Anleihen. Nachlassende Globalisierungseffekte, Populismus und zurückhaltende Zentralbanken befeuern den Wandel. Dieser Auffassung ist Bob Baur, Chief Economist bei Principal Global Investors.
Die Dämmerung der Globalisierung und Aufstieg des Populismus Aus Sicht des Ökonom führten die nachlassenden Effekte der Globalisierung zu wettbewerbsfähigeren Arbeitsmärkten in den Industrieländern. Das Wirtschaftswachstum variiere zwar stark in den wichtigsten entwickelten Märkten, dennoch gebe es in den Vereinigten Staaten, im Vereinigten Königreich, der Eurozone und Japan ein übergreifendes Thema: Angespannte Arbeitsmärkte und immer schnellere Lohnzuwächse. In den USA liege die Arbeitslosenquote beispielsweise bei 4 Prozent. "Hier steigt vor allem die Zahl der Arbeitnehmer im Haupterwerbsalter und auch ehemalige Arbeitnehmer über 65 Jahren drängen zurück auf den Arbeitsmarkt. Darüber hinaus stieg der Lohn für Arbeitnehmer in der Produktion und in nicht-leitenden Positionen um rund 3,6 Prozent in den letzten zwölf Monaten bis Januar. Dies ist der stärkste Lohnanstieg seit 2009", sagt Baur. Ebenso lägen robuste Lohnwachstumsdaten für das Vereinigte Königreich, die Eurozone und Japan vor, wo die Arbeitslosenquote bei 4,0 Prozent, 7,9 Prozent (niedrigster Wert seit einem Jahrzehnt) bzw. 2,5 Prozent stehe.
Diese Entwicklung resultiert aus der schwächer werdenden Globalisierung. "Bei der Globalisierung ist es immer darum gegangen, geringverdienende und unterbeschäftigte Arbeitskräfte in neu erschlossenen Schwellenländern, wie China und Indien, zu nutzen", sagt Baur. Als die Handelsbarrieren in den 1990er und 2000er Jahren fielen, nutzten globale Unternehmen die neu verfügbaren Arbeitskräfte, um günstiger produzieren zu können. "Das hatte zur Folge, dass die globalen Gewinne in die Höhe schnellten. Und:Die extrem niedrigen Löhne wurden zu einer starken Konkurrenz für die gut bezahlten Arbeitnehmer aus der Mittelschicht der Industrieländer, da ihre Arbeitsplätze ins Ausland verlagert wurden", so der Ökonom. Dementsprechend stagnierten die Löhne der Mittelklasse in den letzten Jahrzehnten.
Dieser Effekt lasse nun nach. "Niedriglöhne bleiben nicht für immer Niedriglöhne. In China stiegen sie seit fast zwanzig Jahren mit hohen Raten", gibt Baur zu bedenken. So sei die Produktion in China nicht annähernd so wettbewerbsfähig wie noch vor einer Generation. Einige Studien zeigten, dass die Herstellungskosten zwischen den USA und China sich nicht wesentlich unterschieden, wenn man die hohe Produktivität der USA berücksichtige. "Mittlerweile bauen chinesische Hersteller Fabriken in den USA und produzieren dort ihre Waren", unterstreicht Baur.
"Die politischen Kräfte, die in den Jahren der Lohnstagnation und Austerität geboren wurden, verstärken diesen Effekt", erklärt der Ökonom. Populistische Bewegungen gewinnen alle mit der gleichen Botschaft an Zulauf: Das Schicksal der einfachen Leute zu verbessern. Zu diesem Zweck seien die populistischen Mittel der Wahl in den USA eine Begrenzung der Zuwanderung, Zölle und andere Einfuhrrestriktionen, sowie in der Eurozone der Auftakt fiskalpolitischer Maßnahmen und Ende der Austerität.
Hinzu komme: "Die Geldpolitik der europäischen Zentralbank und der Bank of Japan wird weiterhin akkommodierend bleiben. Die Federal Reserve (Fed) pausiert aktuell ihre geldpolitische Straffung, bis die Inflation wieder einkehrt. Darüber hinaus überdenkt die Fed ihren gesamten Inflationsansatz und wird vermutlich geduldig bleiben, selbst wenn die Inflation ihr Ziel für eine Weile überschreitet", meint Baur. Da die Fed die Wirtschaft heiß laufen lasse, würden sich die Lohnzuwächse weiter beschleunigen.
Die Wall Street hat zu kämpfen Diese Veränderungen hätten mehrere Konsequenzen für das wirtschaftliche Umfeld. Eine Deflation bereite keine Sorgen mehr und die Inflation werde die Ziele der Zentralbank letztendlich erreichen. Während die Main Street prosperiere, habe die Wall Street zu kämpfen, da sich die Realwirtschaft besser entwickle als die Aktien- und Rentenmärkte. "Das ist vor allem in den Industrieländern der Fall. Hier fördern die Ausgaben der privaten Haushalte und nicht Unternehmensinvestitionen das Wirtschaftswachstum. Es bedeutet außerdem, dass der 35-jährige Bullenmarkt für Anleihen im Juli 2016 endete", unterstreicht Baur. Somit markiere das das Ende der jahrzehntelangen, extrem niedrigen Zinssätze und der finanziellen Repression durch die Zentralbanken.
Auswirkung für Vermögensallokation Die zehnjährigen US-Staatsanleihen und die deutschen Bundesanleihen weisen mit einer Rendite von 2,7 Prozent bzw. 0,25 Prozent nur wenig bis gar keine Prämie auf. Demzufolge müssten langfristige Safe-Haven-Erträge höher ausfallen. Auch Value-Aktien würden gegenüber Growth-Aktien wieder an Glanz verlieren, was eine große Veränderung zur enormen Underperfomance des letzten Jahrzehnts wäre. Baur erwartet, dass die Aktienmärkte in eine lange flache Phase eintreten werden, die durch Rallys und Korrekturen gekennzeichnet sei, aber keine realen Nettogewinne bedeute.
Darüber hinaus geht Baur davon aus, dass die Begeisterung für passiv verwaltete Indexfonds nachlasse. Die von der Zentralbank geförderte Kapitalsubventionierung böte nahezu allen Aktien eine systematische Unterstützung. "Diese systematische Unterstützung werde jedoch zukünftig nachlassen, sodass sich guten aktiven Manager bessere Möglichkeiten eröffnen, den Index zu schlagen. In einem Umfeld zunehmenden Lohnwachstums und einer höheren Inflation könnten Immobilien die beste Wahl sein. Die gewerblichen Immobilienpreise werden zinsabhängig festgelegt, aber Immobilienerträge, wie die Mieten, bestimmen sich aus der Realwirtschaft und könnten weiter steigen, auch wenn die Diskontsätze zulegen", schließt Baur.

Quelle: Investmentfonds.de


DRUCKVERSION        NACHRICHT versenden

 Fondsnews nach Branche:


                                                                                              

weitere FondsNews (hier klicken)   // 

24.05:  Fidelity Marktkommentar: Was bedeutet der Handelskrieg für Tech-Aktien?

23.05:  Barings: Chancen, den aktuellen Gegenwinden zu begegnen

23.05:  Aberdeen Standard Kommentare zur Indienwahl

23.05:  T. Rowe Price | Bangladesch, Myanmar und Vietnam im Rampenlicht

23.05:  Capital Group | Schwellenländer und Industrieländer: Die richtige Kombination macht´s

22.05:  LFDE Macroscope: Spielt China auf Zeit?

21.05:  Vontobel: Die rasante Talfahrt des brasilianischen Reals könnte bald enden

21.05:  Der Handelskrieg wird zunehmend zum Technologiekrieg - Principal Global Investors kommentiert

21.05:  Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Europawahl im Fokus

21.05:  Capital Group | Rezessionen: Wie Investoren sie rechtzeitig erkennen können

21.05:  OFI Asset Management: "Draghis Nachfolger wird größere Auswirkung auf die Finanzmärkte haben als die Europawahl"

20.05:  T. Rowe Price | Die leisen Überflieger des amerikanischen Aktienmarktes

17.05:  Vontobel: EU-Wahlen - Auf nationaler Ebene größere Bedeutung als im europäischen Rahmen?

17.05:  Marktkommentar Comgest: Japan ist auf dem richtigen Weg

16.05:  Märkte mit Mumm - Globale Konjunktur: positives erstes Quartal 2019, verhaltene Aussichten

16.05:  Principal Global Investors: Zwischen Fed-Wende und Trumps Handels-Schwenk

16.05:  T. Rowe Price - Südafrika steht an einem Wendepunkt

16.05:  J.P. Morgan AM: "Income"-Strategie im Spannungsfeld von Rally und Spätzyklus

15.05:  Internationale Rentenmärkte - Kein Royal-Bonus für das Britische Pfund

14.05:  J.P. Morgan AM: Differenzierte Betrachtung von Marktkennzahlen notwendig


weitere FondsNews (hier klicken)
 //  Volltextsuche:




Wichtiger Hinweis: Alle Angaben und Links in diesem Dienst wurden sorgfältig nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Für die Richtigkeit der Informationen und Inhalte der Links wird jedoch keine Gewähr übernommen. Keine der Informationsangaben ist als Werbung oder Angebot zu verstehen. Bitte fordern Sie für jede (Geld-) Anlageentscheidung den jeweils gültigen Verkaufsprospekt und Geschäftsbericht an und vereinbaren einen Beratungstermin mit einem professionellen Anlageberater.
Quellen: Investmentfonds.de.
 Weiterführende Links
   -FondsRatgeber  -FondsFilter  -Marktanalysen  -InvestMaxxTM Concept  -Marktberichte   -Meine Extra Vorteile  -Fonds-Einmalanlage  -Features
   -Altersvorsorge  -Gesellschaften     -Regionen  -Fondsberatung  -Wie kaufe ich?  -Fonds-Sparplan  -Fondssparplan
   -Fondssparplan  -Top-Fonds     -Branchen  -Vermögensverwaltung  -Fondsdiscount 100%  -Einmalanlage  -Ausschüttungen
   -Einmalanlagen      -Regionen  -News  -Portfolio-Check  -Fondsbrokerage 1% AA  -Sparplan  -Multiwährung
   -Entnahmeplan      -Branchen  -Investmentspecials  -Altersvorsorge-Check  -Investmaxx? Garantie  -Entnahmeplan  -Testanmeldung
   -Renditevergleich  -VL-Fonds     -Asien  -InvestmaxxExperten  -Fondsvermögensverw.  -Altersvorsorge-Check  
   -Einführung Fonds  -RiesterRente-Fonds     -Osteuropa  -Call-Back-Telefon  -Downloadcenter/ Antrag    


[ 2000-2019 © Investmentfonds.de, a service of InveXtra AG| Letztes Update: 26.05.2019 | eMail | presse | Impressum | kontakt ]

Daten von und Software-Systems.at. Nutzungsbedingungen. Teletrader, Software-Systems und InveXtra AG übernehmen keine Gewährleistung für die Richtigkeit der übermittelten Daten.