Die Investmentfonds.de Spezialisten                InveXtra AG   Pressespiegel   Datenschutz  Kontakt 
ANZEIGE 
     21.08.2019
 Beste Geldanlage TOP-Fonds Fondsdepot 100% Investmaxx Stop&Go Marktanalysen & News
RATGEBER

- Riester-Rente



Jetzt Erneuerbare Energien Fonds kaufen und in die Zukunft investieren!


Die besten Solar- Wind- und Ökofonds mit 100% Rabatt kaufen >>
  Finanzangebote


Fonds günstig kaufen
Börse Online (07/06):
"Wer wirklich Gebühren sparen will und sich nicht scheut, ein neues Depot zu eröffnen, sollte zum Vermittler wechseln. Bei 100 Prozent Rabatt braucht man nicht mehr viel zu rechnen - denn dort ist das Fondskaufen kostenlos."

www.fondsdiscount.com





      
FONDS

ISIN, WKN, Gesellschaft oder Name
NEWS

Stichwort

 Investmentfonds - News

FondsNews        
06.06.2019   
Wichtiger Hinweis: Wir präsentieren Ihnen hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten zum Thema Investmentfonds. Für Inhalte und Copyright sind die Anbieter verantwortlich.

FondsNews Abfrage
 Datum eingeben

 News letzten 3 Tage
 News letzte Woche
 Volltextsuche Fondsnews
Investmentfonds.de 06.06.2019:

J.P. Morgan AM: Im Handelskonflikt hat der Konsument den Schaden



Köln, den 06.06.2019 (Investmentfonds.de) -

Tilmann Galler, Executive Director, CEFA/CFA bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt
  • Eskalationsfaktoren von beiden Seiten - USA und China
  • Kampf um die globale Führungsrolle im Technologiesektor
  • Anleger sollten auf ausgewogene Portfolios achten
    Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hat eine neue Eskalationsstufe erreicht und neben den Kapitalmärkten nun auch die Rohstoffmärkte erreicht: Die Rhetorik der Kontrahenten verschärft sich und China überlegt zusätzlich zu den Vergeltungszöllen, den Export von "seltenen Erden" als "wichtige strategische Ressource" zu begrenzen. Auslöser der aktuellen neuen Welle des Konflikts war die Ankündigung der US-Regierung, den Zoll auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar von 10 Prozent auf 25 Prozent anzuheben - was zum 10. Mai erfolgt ist. Darüber hinaus wurde angedroht, alle verbliebenen Importe in Kürze mit einem 25-prozentigen Zoll zu belegen. Schon heute zeigt sich: "Im Gegensatz zur Behauptung aus Washington sind es nicht die Chinesen, die die höheren Zölle bezahlen, sondern die Konsumenten und Unternehmen", unterstreicht Tilmann Galler, globaler Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management. Die globalen Aktienmärkte haben seit dem Scheitern der Handelsgespräche mit Kursverlusten reagiert, während die Renditen von US-Staatsanleihen auf den niedrigsten Stand seit 2017 gefallen sind. Viele befürchten nun, dass der Konflikt noch länger andauern wird und die Fed gezwungen sein wird, die Zinsen noch in diesem Jahr zu senken.
    Führungsrolle der USA im Tech-Sektor in Gefahr Eine Ursache für die zunehmende Eskalation im Handelskonflikt liegt nach Ansicht von Tilmann Galler vor allem darin, dass China mit allen Mitteln den Sprung zum Hochtechnologieführer und zur Cyber-Großmacht schaffen möchte. Neben dem Einkauf von Technologie-Know-how aus dem Ausland soll die partielle Abschottung des heimischen Hochtechnologiesektors gegen ausländische Konkurrenz die Entstehung nationaler Champions ermöglichen. "Auch 18 Jahre nach dem Beitritt zur Welthandelsorganisation WTO hat China sein Versprechen nicht eingelöst, einen freien Handel ohne Diskriminierung und Barrieren sowie die Förderung eines fairen Wettbewerbs zu gewährleisten. Auch beim Schutz des geistigen Eigentums, erzwungenem Technologietransfer und Software-Piraterie liegt China im internationalen Vergleich noch immer im unteren Drittel. Gleichzeitig hat sich seit dem WTO-Beitritt das Exportvolumen Chinas verzehnfacht", analysiert Tilmann Galler. Der Erfolg von Unternehmen wie Alibaba, Baidu, Tencent und Huawei scheine Peking in seiner Politik zu bestätigen. "Für die USA jedoch ist diese Strategie ein Frontalangriff auf ihre Führungsrolle im Technologiesektor", sagt Galler.
    Negative Folgen für das weltweite Wirtschaftswachstum Für das Wirtschaftswachstum in der Welt hat die neue konfrontative Handelspolitik der USA nach Ansicht von Tilmann Galler negative Folgen. "Zwar ist der unmittelbare Schaden, der von den Zöllen ausgeht, relativ moderat. Die Zweitrundeneffekte für die Wirtschaft sind jedoch viel gravierender", erklärt Galler. Mit der Einführung der ersten US-Zölle im vergangenen Jahr hat sich demnach die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe weltweit erheblich verschlechtert. Das Volumen des Warenverkehrs im Welthandel ist im Februar 2019 erstmalig seit der Finanzkrise wieder gefallen und die wachsende Unsicherheit über die zukünftige Nachfrage führt zu einer Investitionszurückhaltung. Im Fall einer weiteren Eskalation, die auch die Automobil-Importe beträfe, würde der effektive Zollsatz der USA auf den höchsten Stand seit 1946 steigen. In diesem Szenario könnte sich das globale Wachstum zwischen 0,4 und 0,6 Prozent abschwächen. Das hätte auch negative Folgen für die Unternehmensgewinne. Die aktuellen Konsenserwartungen von 10 Prozent Gewinnwachstum für das nächste Jahr wären in diesem Fall illusorisch.
    Den Schaden hat der Konsument Eine weitere Folge von Zöllen ist das Ansteigen der Inflation. Die Rechnung der steigenden Preise hätten nach Ansicht von Tilmann Galler somit die Konsumenten und Unternehmen zu bezahlen, nicht die Chinesen. Ein gutes Beispiel sei die Auswirkung der Zölle auf den US-Waschmaschinenmarkt. Der Absatz günstiger Importware fiel um 31 Prozent, wodurch sich die Preise um durchschnittlich 12 Prozent erhöht haben. Die Amerikaner mussten deshalb 2018 schätzungsweise 1,2 Milliarden US-Dollar mehr für ihre Wachmaschinen ausgeben als im Vorjahr. "Doch auch für die Unternehmen ist ein Handelskrieg keine gute Nachricht. Erstens führen steigende Inputpreise zu höheren Kosten und zweitens mindern Vergeltungsmaßnahmen der Handelspartner die Umsätze aus dem Ausland", erläutert Galler.
    Die Aktienmärkte haben lange auf eine zumindest partielle Einigung zwischen Washington und Peking gehofft. "Die Voraussetzung dafür wäre, dass erstens China bereit ist, einen fundamentalen Wechsel in seiner Wirtschaftspolitik zu vollziehen und zweitens die Vereinigten Staaten zukünftig einen moderateren Kurs bei den politischen Maßnahmen und in der Rhetorik gegenüber China einschlagen", erklärt Galler. "Nach unserer Einschätzung stehen die Chancen dafür bei etwas über 50 Prozent. Für Investoren ergibt sich entsprechend eine sehr binäre Situation, weshalb wir zurzeit eine ausgewogene Mischung zwischen risikoreichen Investments und defensiven Anlagen für sinnvoll erachten," so Gallers Fazit.

  • Quelle: Investmentfonds.de


    DRUCKVERSION        NACHRICHT versenden

     Fondsnews nach Branche:


                                                                                                  

    weitere FondsNews (hier klicken)   // 

    20.08:  BlueBay´s View: US-Rezessionsängste sind unbegründet

    20.08:  Volatilitätsparadoxon kann Rezessionen tiefer und länger machen

    19.08:  Fidelity : Regierungskrise setzt Italienanleihen unter Druck

    15.08:  Mumm kompakt: Proteste in Hongkong - Eine weitere Baustelle für Peking

    15.08:  UBP-Kommentar von Norman Villamin zum Handelskrieg USA-China: "Währungsmaßnahmen sind jetzt Teil des Spiels"

    14.08:  Carsten Mumm: Der August dürfte turbulent bleiben

    07.08:  ifo Produktionspläne Industrie

    06.08:  Was Aktienkäufer vom Immobilienmarkt lernen können

    05.08:  Fidelity Marktkommentar: Währungsschwankungen können Renditen europäischer Immobilienfonds aufzehren

    02.08:  Vier Gründe für den Anstieg des Goldpreises

    01.08:  Euroswitch Pressemitteilung: "Das Ende einer Illusion?"

    01.08:  Capital Group | Chinesische Anleihen: Renditen wie ein Schwellenland bei Risiken einer Industrienation

    01.08:  US-Notenbank schafft Kehrtwende

    31.07:  La Française Kommentar zur kommenden FED-Sitzung

    30.07:  Schroders: Die Eurozone steht vor großen Herausforderungen

    29.07:  La Française Kommentar zur vergangenen EZB-Sitzung

    26.07:  ifo Exporterwartungen abwärtsgerichtet

    25.07:  ifo Geschäftsklimaindex fällt

    25.07:  Aktienmärkte: Hausse setzt sich fort, doch Risiken bleiben

    24.07:  ifo Institut: "Deutscher Bürgerfonds" könnte Altersvorsorge stärken


    weitere FondsNews (hier klicken)
     //  Volltextsuche:




    Wichtiger Hinweis: Alle Angaben und Links in diesem Dienst wurden sorgfältig nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Für die Richtigkeit der Informationen und Inhalte der Links wird jedoch keine Gewähr übernommen. Keine der Informationsangaben ist als Werbung oder Angebot zu verstehen. Bitte fordern Sie für jede (Geld-) Anlageentscheidung den jeweils gültigen Verkaufsprospekt und Geschäftsbericht an und vereinbaren einen Beratungstermin mit einem professionellen Anlageberater.
    Quellen: Investmentfonds.de.
     Weiterführende Links
       -FondsRatgeber  -FondsFilter  -Marktanalysen  -InvestMaxxTM Concept  -Marktberichte   -Meine Extra Vorteile  -Fonds-Einmalanlage  -Features
       -Altersvorsorge  -Gesellschaften     -Regionen  -Fondsberatung  -Wie kaufe ich?  -Fonds-Sparplan  -Fondssparplan
       -Fondssparplan  -Top-Fonds     -Branchen  -Vermögensverwaltung  -Fondsdiscount 100%  -Einmalanlage  -Ausschüttungen
       -Einmalanlagen      -Regionen  -News  -Portfolio-Check  -Fondsbrokerage 1% AA  -Sparplan  -Multiwährung
       -Entnahmeplan      -Branchen  -Investmentspecials  -Altersvorsorge-Check  -Investmaxx? Garantie  -Entnahmeplan  -Testanmeldung
       -Renditevergleich  -VL-Fonds     -Asien  -InvestmaxxExperten  -Fondsvermögensverw.  -Altersvorsorge-Check  
       -Einführung Fonds  -RiesterRente-Fonds     -Osteuropa  -Call-Back-Telefon  -Downloadcenter/ Antrag    


    [ 2000-2019 © Investmentfonds.de, a service of InveXtra AG| Letztes Update: 21.08.2019 | eMail | presse | Impressum | kontakt ]

    Daten von und Software-Systems.at. Nutzungsbedingungen. Teletrader, Software-Systems und InveXtra AG übernehmen keine Gewährleistung für die Richtigkeit der übermittelten Daten.