Am besten fängt man mal mit den Namen an.
ETF - Exchange Traded Funds
ETC - Exchange Traded Commodities
ETN - Exchange Traded Notes
Was sie also gemeinsam haben ist das "Exchange Traded". Das bedeutet aber erst mal nur das die Wertpapiere an der Börse gehandelt werden.
Bei ETFs handelt es sich also um Börsengehandelte Fonds. Die enthaltenen Aktien fallen unter das Sondervermögen der Fondsgesellschaft. So ist das Vermögen des Anlegers auch bei einer Insolvenz der Fondsgesellschaft gesichert.
Bei ETNs und ETCs handelt es sich hingegen um Schuldverschreibungen von Unternehmen (Anleihen), die keinen Insolvenzschutz geniessen. Das sollte vielen Leuten bekannt vorkommen. Zertifikate sind ja auch Schuldverschreibungen gewesen und einige Anleger haben bei der Pleite der Lehman Brothers eine böse Überraschung erlebt und ihr angelegtes Geld verloren. Bei ETFs kann das bei einer Pleite der Fondsgesellschaft nicht passieren, da die Anteile des Fondsanlegers als Sondervermögen getrennt verwaltet werden von dem restlichen Vermögen der Fondsgesellschaft. Bei einer Pleite der Fondsgesellschaft kann der Anleger seine Anteile auf eine andere Bank übertragen.
Worin unterscheiden sich nun aber die ETNs und ETCs? Eigentlich besteht da kein großer Unterschied. Grundsätzlich sind beides ETNs. Handelt es sich aber um ETNs die im Rohstoffmarkt investiert sind, so werden sie ETCs genannt.