FranklinTempleton: Europäische Aktien - Von Euphorie noch keine Spur
Uwe Zöllner, CFA, Head of Pan-European Equity,
Portfoliomanager, Franklin Equity Group
Uwe Zöllner, Franklins Head of Pan-European Equities und Portfoliomanager,
kommentiert in seinem Bericht den europäischen Aktienmarkt und verrät wo
er aktuell gute Chancen sieht:
Nach zwölf Monaten weltweit steigender Aktienmärkte sind der deutsche
Aktienindex DAX und die US-amerikanischen Aktienmärkte Dow Jones und
S&P 500 zwischenzeitlich auf Allzeithochs geklettert. Auch wenn die euro-
päischen Märkte insgesamt nicht auf Allzeithochs gestiegen sind, so haben
sie sich zumindest stark erholt. Insbesondere die Krisenländer Spanien
und Italien sahen kräftige Aufwärtsbewegungen. Und dies in Anbetracht
der weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen in Südeuropa, die
weiterhin mit sinkendem Konsum und hoher Arbeitslosigkeit zu kämpfen haben.
Nicht zu vergessen ist, dass die südeuropäischen Staaten auch immer wieder
für eine politische Überraschung gut sind.
Jetzt stellen viele die Frage, ob die Aktienmärkte nicht vor einem deut-
lichen Rückschlag stehen. Und damit haben wir schon die erste gute Nachricht:
Von Euphorie ist noch keine Spur; im Gegenteil: Die ganze Aufwärtsbewegung
war begleitet von Bedenken und Nervosität. Von einer Blase am Aktienmarkt
ist weit und breit nichts zu sehen.
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