Chefanlagestratege von AllianzGI fordert „drei Pfeile“ für die Eurozone
Andreas Utermann, Co-Head und Global Chief Investment Officer
Allianz Global Investors
Während die Konjunktur in den USA und Großbritannien genügend Fahrt
aufnimmt, um die Krise abzuschütteln, erinnern die deflationären Tendenzen
der Eurozone an das Japan der 1990er Jahre. Das Resultat der als „Abenomics“
bekannt gewordenen und aus den sogenannten „drei Pfeilen“ bestehenden
Wirtschaftspolitik in Japan steht zwar noch aus. Andreas Utermann, Co-
Head und Global Chief Investment Officer von Allianz Global Investors,
zufolge täten die politischen Entscheidungsträger in Europa aber gut
daran, ebenfalls mit „drei Pfeilen“ die Eurozone wieder auf einen nach-
haltigen Erholungskurs zu bringen.
Vor zwei Jahren kündigte Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentral-
bank (EZB), in seiner mittlerweile berühmten Londoner Rede an, dass die
EZB alles tun würde, um den Euro zu erhalte. Dank dieser Ankündigung und
der im Gefolge sehr expansiven Geldpolitik ist die Überlebensfrage des Euro
derzeit kein Thema mehr.
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