AXA IM: Zwei asymmetrische Szenarien für 2012
Eric Chaney, Chefvolkswirt der AXA-Gruppe
In einer aktuellen Markteinschätzung entwirft Eric Chaney, Chefvolkswirt der
AXA-Gruppe, zwei unterschiedliche Szenarien für die Entwicklung in 2012:
Die Entwicklung der internationalen Finanzmärkte im Jahr 2012 wird maßgeblich
davon abhängen, wie es mit der Euroraumkrise weitergeht. Aus unserer Sicht
gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder wird die Krise eingedämmt
und die Investoren sehen Licht am Ende des Tunnels, oder die Währungsunion
bricht auseinander und der Euro wird abgeschafft. Die Schwierigkeit für
Investoren ist, dass das erste Szenario, unser Hauptszenario, letztlich
Business-as-usual bedeutet, während das zweite völlig anders aussieht. Es
würde eine weltweite Depression mit kaum zu prognostizierenden weltpolitischen
Folgen bedeuten. Selbst wenn vieles für das erste Szenario spricht, können
konservative Investoren das zweite nicht völlig ignorieren, denn es würde
bei vielen Assetklassen zu großen Verlusten führen.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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