Skandia Markteinschätzung: Ungarn - Passivität zahlt sich nicht aus
Anthony Gillham, Portfolio Manager der Skandia Investment Group
In jüngster Zeit war Ungarn das EU-Land, das für unschöne Schlagzeilen
verantwortlich war. Dies könnte negative Auswirkungen für Investoren in
passiv gemanagte Schwellenländerfonds haben.
Nachdem das Land 2008 vom Internationalen Währungsfonds (IWF) vor dem
finanziellen Kollaps gerettet wurde, streitet die Regierung unter
Premierminister Viktor Orban nun mit IWF und EU über Änderungen an der
ungarischen Verfassung und über die Zusammensetzung der Zentralbank.
Die Spannungen erreichten am letzten Donnerstag ihren Höhepunkt, als
Investoren für ungarische Staatsanleihen ungewöhnlich hohe Zinsen um
die 10 Prozent verlangten.
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