Die SIG sieht Aktien weiter positiv, Griechenland wirft jedoch Schatten
James Millard, SIG-Chief Investment Officer
Das Allokations-Team der Skandia Investment Group (SIG) sieht den Ausblick für
Aktienwerte weiterhin positiv: Die Bewertungen sind günstig, die Unternehmens-
gewinne solide und die Zinsen sehr niedrig.
Die Zuversicht speist sich in erster Linie aus einem langfristig positivem
Ausblick für China und andere Schwellenländer. Dies gibt Aktien mittelfristig
eindeutig Auftriebspotential. Dennoch bleibt die SIG bei Aktien auf kurze
Frist nur geringfügig übergewichtet. Denn mit Bezug auf Griechenland lässt
sich derzeit wenig über die weitere Marktentwicklung sagen. Der monatliche
Allokations-Bericht der SIG spricht davon, dass die Krise der Eurozone zwar
langfristig unter Kontrolle gebracht werden dürfte, kurzfristig jedoch mit
erheblichen Herausforderungen zu rechnen ist.
Laut SIG-Chief Investment Officer James Millard sind weitere haushalts- und
geldpolitische Lockerungen in China zu erwarten. Anfang Juni hat die chinesische
Zentralbank den Leitzins nach einem konjunkturell schwächeren ersten Halbjahr
bereits gesenkt.
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