Zwischen Marktturbulenzen und Regulierungsdruck: Investoren überdenken ihren Sicherheitsbegriff
James Dilworth, CEO Allianz Global Investors Europe
Die aktuelle RiskMonitor-Umfrage von Allianz Global Investors zeigt, dass
Investoren – getrieben von hoher Volatilität, Bonitätssorgen bei Staatsanleihen,
niedrigen Zinsen und Regulierungsdruck – ihre Vorstellungen von sicheren Anlagen
überdenken.
Institutionelle Anleger in Europa reagieren nervös auf die aktuellen Markt-
kapriolen. Vier Fünftel der Befragten sehen in den Schwankungen der Märkte
ein größeres Risiko für die Erreichung ihrer Anlageziele, knapp ein Viertel
der Befragten sieht hierin sogar das größte finanzielle Risiko auf 12-
Monatssicht. Verkehrte Welt: Bei Anleihen sehen die Befragten höhere Risiken
als bei Aktien: Während sieben von zehn Befragten einen starken Kurseinbruch
an den Aktienmärkten als größeres Risiko sehen, ist bei Staatsanleihen die
Risikowahrnehmung mit 73,8 % stärker ausgeprägt. Die Sorge über das derzeitige
Zinsniveau ist seit letztem Herbst unverändert hoch: ein Fünftel der Befragten
bewertet es als großes und 45 % als beträchtliches Risiko.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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