DWS Marktausblick 2013
Asoka Wöhrmann, Geschäftsführer DWS und Leiter des Fondsmanagements weltweit
Nach Ansicht der DWS hat Europa bei der Bewältigung der Staatsschuldenkrise
in 2012 Fortschritte gemacht. Die systemischen Risiken werden sich 2013 weiter
reduzieren. Sowohl die ersten positiven Ergebnisse der Anpassungsprozesse in
den Krisenländern, als auch die entschiedene Geldpolitik der Europäischen
Zentralbank tragen zu einer Aufhellung der Situation bei. „Wir haben das Tief
gesehen. Europa verlässt die Intensivstation“, urteilt Asoka Wöhrmann,
Geschäftsführer und Leiter des Fondsmanagements weltweit bei der DWS. „Sehr
anschaulich ist die langsame Gesundung Europas anhand der Leistungsbilanzsalden
in den Peripherieländern zu beobachten. Irland erwirtschaftete dieses Jahr
einen Überschuss, bei Portugal und Italien könnte es 2013 soweit sein.“
„Auch wenn wir Verbesserungen sehen, ist die Staatsschuldenkrise noch lange
nicht vorbei“, dämpft Wöhrmann den Optimismus. In diesem Umfeld und unter
Berücksichtigung der Inflationsrate bleiben die Renditen europäischer Staats-
anleihen negativ. „Der versteckte Vermögenstransfer von Sparern zu
Schuldnern schreitet somit voran“, bemerkt Wöhrmann. Ein Anstieg der
Inflation in den Kernmärkten ist nach Ansicht der DWS zwar weiterhin kein
Thema, aber durch die niedrige Nominalverzinsung der Anleihen wird die
Finanzrepression weiterhin die Anlagestrategien bestimmen. Die Wertent-
wicklung des vor Jahresfrist von der DWS vorgeschlagenen Finanzrepressions-
portfolios hat bei deutlich verringertem systemischem Risiko solide
Resultate geliefert. Nach Ansicht von Wöhrmann bieten gerade Aktien in
Zeiten der Finanzrepression den besten Inflationsschutz.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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