Fidelity Marktkommentar: UK Downgrade wurde erwartet und ist bereits eingepreist
Andrew Wells, Global Chief Investment Officer für Anleihen bei
Fidelity Worldwide Investment
Trevor Greetham, Leiter Asset Allocation und verantwortlich für die
Fidelity Multi Asset Funds
Am Freitagabend hat Moody's Großbritannien von der Bestnote AAA auf Aa1
herabgestuft. Warum das Downgrade Parallelen zum Entzug der Bestnote für die
USA aufweist und es nun Sinn macht, die Haushaltskonsolidierung zu verschieben,
erläutern Andrew Wells, Global Chief Investment Officer für Anleihen bei
Fidelity Worldwide Investment, und Trevor Greetham, Leiter Asset Allocation
und verantwortlich für die Fidelity Multi Asset Funds:
Andrew Wells:
"Der Verlust des AAA-Ratings für Großbritannien ist weitgehend eingepreist und
wurde von professionellen Anlegern erwartet. Die Herabstufung ist die Konsequenz
des fehlenden Wirtschaftswachstums und des beständig hohen Verschuldungsniveaus.
Problematische Schuldenstände dürften im Laufe dieses Jahres noch zu weiteren
Downgrades von Staaten führen, die traditionell als Schuldner mit hoher Bonität
angesehen wurden. Ich glaube nicht, dass sich die Sparer sorgen müssen, ob sie
bei britischen Staatsanleihen ihre Pfund zurück erhalten. Die Sorge gilt vielmehr
der Frage, was man mit einem britischen Pfund international kaufen kann."
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