ifo Wirtschaftsklima für den Euroraum eingetrübt
Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts
Der ifo Index für die Wirtschaft im Euroraum ist im dritten Quartal
von 123,0 auf 118,9 Punkte gesunken. Während die Beurteilung zur
aktuellen Lage unverändert auf niedrigem Niveau verharrte, haben nun
aber leider auch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate deutlich
nachgegeben. Die befragten Experten befürchten steigende Energiepreise
und Einschränkungen beim Export durch den Ukraine-Konflikt.
In den meisten Ländern des Euroraums kehrte die zum 2. Quartal leicht
verbesserte Lagebeurteilung wieder auf das niedrige Niveau zu Jahresbeginn
zurück. Vor allem in Finnland und Estland, zwei Länder mit ausgeprägtem
Russlandgeschäft, trübte sich die derzeitige wirtschaftliche Lage deutlich
ein. Nur in Irland, den Niederlanden und Österreich zeichnet sich eine
leichte Verbesserung auf gedämpftem Niveau ab. Deutschland sticht
weiterhin mit einer sehr guten wirtschaftlichen Verfassung heraus.
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