Keine Trendwende an den globalen Aktienmärkten
Peter Fehrenbach, Investmentchef der Vermögensmanagement EuroSwitch
„Trotz drohender Zinswende in den USA und gestiegener geopolitischer
Unsicherheit stehen die globalen Aktienmärkte nicht vor einer Trendwende“,
so Peter Fehrenbach, Investmentchef der Vermögensmanagement EuroSwitch,
in seinem Monatsbericht.
Ein Grund hierfür sei, dass die Sorge um die Nachhaltigkeit des selbst-
tragenden Wachstums bei der US-Notenbank für weitere Zurückhaltung sorgen
dürfte. Die Notenbankpräsidentin Janet Yellen habe offensichtlich einen
Fahrplan, den sie unabhängig von aktuellen Wirtschaftsdaten konsequent
umsetze. Die Chancen, dass die aus der konjunkturellen Expansion kommenden
positiven Einflussfaktoren an den Märkten stärker wirken würden als die
dämpfenden der restriktiver werdenden Notenbankpolitik, schätzt der
Experte Fehrenbach deswegen als gut ein.
Auch die Schwellenländer unbeeindruckt
So würden dies offensichtlich auch die Aktienmärkte und die Währungen
der Schwellenländer sehen: Vor Jahresfrist noch, am Beginn der
„Tapering-Angst“, hätten diese noch zu den Hauptleidtragenden der
aufgekommenen Zinssteigerungsängste gehört. Heute jedoch würden die
Börsen und Währungen Brasiliens, Indiens usw. die Entwicklung in den
USA nur mit einem Achselzucken quittieren. Werfe man einen Blick auf
die Eurozone, dann spräche wenig bis gar nichts dafür, dass steigende
US-Zinsen die hiesigen Rentenmärkte infizieren könnten. Die schlechten
Wirtschaftszahlen aus Frankreich und Italien hätten Zweifel daran
aufkommen lassen, dass es mit der konjunkturellen Erholung einfach
stetig weitergehen würde und Deutschland werde dies vermutlich nicht
kompensieren können.
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