Bantleon: China und USA sind wichtiger als Russland
Dr. Daniel Hartmann, Senior Analyst Economics Bantleon
In einer aktuellen Einschätzung schreibt Dr. Daniel Hartmann,
Senior Analyst Economics Bantleon:
Die konjunkturelle Abkühlung in der Eurozone – ein Szenario, das
wir bereits im vergangenen Herbst für Mitte 2014 prognostiziert
haben – ist in vollem Gange. Spätestens der dritte Rückgang in
Folge beim IFO-Index (im Juli) hat dies jedem plastisch vor Augen
geführt. Die deutsche Wirtschaft dürfte im 2. Quartal kaum noch
gewachsen, wenn nicht gar stagniert sein. Im 3. Quartal ist nur
von einer leichten (technisch bedingten) Besserung auszugehen.
Die Ursachen für diese Abschwächung lassen sich bereits jetzt aus
den deutschen Exportdaten ablesen, obwohl erst die Maizahlen bekannt
sind. Demnach ist der Export in die USA und China in den ersten fünf
Monaten des Jahres nur verhalten gewachsen. Hinzu kommt, dass die
Ausfuhr in diejenigen Schwellenländer, die im Frühjahr mit Kapital-
abflüssen zu kämpfen hatten, spürbar rückläufig ist (im Durchschnitt
um 14%). Dazu gehören Brasilien, Indien, Südafrika, die Türkei –
und vor allem Russland. Die Exportschwäche nach Russland hatte
dabei bereits vor der Krimkrise eingesetzt.
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