Bantleon: Fed diskutiert über früheren Beginn der Leitzinserhöhungen
Dr. Andreas A. Busch, Senior Analyst Economics bei Bantleon
In einer aktuellen Analyse der Zinspolitik der US-Notenbank Fed schreibt
Dr. Andreas A. Busch, Senior Analyst Economics bei Bantleon:
In den zurückliegenden Quartalen brachten die Veröffentlichungen der
Sitzungsprotokolle des geldpolitischen Ausschusses der Fed (FOMC) zumeist
wenige neue Erkenntnisse. Das lag nicht zuletzt daran, dass die Geldpolitik
quasi auf »Autopilot« geschaltet war: Die Anleihenkäufe wurden Schritt für
Schritt reduziert und die Leitzinsen sollten noch lange Zeit auf dem aktuell
extrem niedrigen Niveau bleiben.
Offensichtlich geht aber die Zeit des »Autopiloten« zu Ende. So werden
nicht nur die monatlichen Assetkäufe Ende Oktober komplett auf null
zurückgefahren – auch die Notwendigkeit ex-trem niedriger Leitzinsen
nimmt ab. Entsprechend rückt die Frage nach dem Zeitpunkt für die erste
Zinserhöhung in den Vordergrund und das Protokoll zur FOMC-Sitzung vom
31. Juli 2014 gewährt einige neue Einblick in die Sichtweise der
Währungshüter zu diesem Thema.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.