Bantleon: Draghi und der IFO-Index befeuern QE-Debatte
Dr. Daniel Hartmann, Senior Analyst Economics bei Bantleon
In einer aktuellen Analyse zur wirtschaftlichen Lage schreibt
Dr. Daniel Hartmann, Senior Analyst Economics bei der Fondsgesellschaft
Bantleon:
Anders als seine Kollegin Janet Yellen nutzte Mario Draghi seinen
Auftritt beim diesjährigen Symposium in Jackson Hole für klare Worte.
In seiner Rede über die Arbeitslosigkeit in der Eurozone stellte er
fest, dass die Währungsunion nicht nur unter Strukturproblemen,
sondern auch einem Nachfragedefizit leide. So sei ein nicht uner-
heblicher Teil der aktuellen Arbeitslosigkeit konjunkturbedingt.
Seine Schlussfolgerung: Die Eurozone benötigt eine expansive Nach-
fragepolitik. Die Geldpolitik hätte in dieser Hinsicht bereits gut
vorgelegt. Das jüngste Beispiel sind die expansiven Massnahmen, die
im Juni beschlossen wurden. Unter anderem wurden die Leitzinsen
nochmals gesenkt, neue Langfristtender (TLTROs) angekündigt und
der Ankauf von ABS-Papieren in Aussicht gestellt. Draghi hofft,
dass damit die Nachfrage ausreichend stimuliert wird.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.