Weltweite Umfrage unter institutionellen Anlegern: Deutlich mehr Zuversicht
Klaus Mössle, Leiter des institutionellen Geschäfts
bei Fidelity Worldwide Investment in Deutschland
- Institutionelle Investoren haben wieder Vertrauen in die Märkte,
so das Ergebnis der weltweiten Umfrage von Pyramis Global Advisors
- Fidelity Worldwide Investment ist exklusiver Vertriebspartner von
Pyramis außerhalb Nordamerikas
- 91 Prozent der institutionellen Investoren sind überzeugt, ihre
Zielrendite in fünf Jahren zu erreichen - 2012 waren es nur 65 Prozent
- Pyramis hat 811 institutionelle Anleger in 22 Ländern befragt,
darunter 40 in Deutschland. Weltweit repräsentieren sie über 9 Billionen
US-Dollar, rund 25 Prozent des globalen institutionellen Anlagevolumens
"Die weltweit durchgeführte Umfrage von Pyramis, das zu Fidelity
Investments in Boston gehört, hat zwar einen regional uneinheitlichen
Ausblick in Sachen Volatilität ergeben. Allerdings sind die institu-
tionellen Anleger mehrheitlich zuversichtlich, dass sie ihre Portfolios
auf Wachstumskurs halten und ihren Finanzierungsstatus verbessern
können." sagt Klaus Mössle, Leiter des institutionellen Geschäfts bei
Fidelity Worldwide Investment in Deutschland.
Hauptsorgen institutioneller Investoren
In Europa sorgen sich institutionelle Investoren hauptsächlich
wegen des Niedrigzinsumfelds (26 Prozent), während den Befragten
in Asien vor allem Änderungen der regulatorische Bestimmungen
Kopfzerbrechen bereiten (ebenfalls 26 Prozent). Die Hauptsorge
der US-Pensionspläne gilt dagegen dem Finanzierungsstatus (28 Prozent).
Hier strebt die Mehrheit eine Verbesserung an.
Klaus Mössle: "Im Niedrigzinsumfeld wird es für leistungsorientierte
Pensionspläne, sogenannte Defined Benefit oder kurz DB-Pläne, immer
schwieriger beziehungsweise teurer, mit den herkömmlichen Immuni-
sierungsstrategien über Anleihen die notwendigen Ergebnisse zu liefern.
Daher gibt es bei der Ausgestaltung von Pensionszusagen weltweit den
Trend zu beitragsorientierten Plänen (Defined Contribution oder kurz DC)
und auf der Anlageseite zu risikokontrollierten, breit diversifizierten
Multi-Asset-Strategien, die auf die Struktur der Pensionsverbindlich-
keiten abgestimmt sind und flexibel an sich verändernde Marktsituationen
angepasst werden können. Dabei plant mehr als jeder vierte
institutionelle Investor in Deutschland (28 Prozent), Mandate
an externe Asset Manager auszulagern."
Ausblick zu alternativen Investments
Während alternative Investments in Europa und Asien nach wie vor
auf dem Vormarsch sind, scheint sich der Trend zum Einsatz alter-
nativer Anlageinstrumente inklusive Immobilien unter institutionellen
Investoren in den USA abzuschwächen. Unter den Befragten, die in den
nächsten ein bis zwei Jahren eine Ausweitung ihrer Allokation in
alternative Investments inklusive Immobilien planen, liegt Asien
mit 79 Prozent an der Spitze, gefolgt Europa (57 Prozent) und den
USA (22 Prozent).
Gefragt nach den Anlagestrategien, die auf lange Sicht die Anleger-
erwartungen am ehesten enttäuschen dürften, nennen europäische (32 Prozent)
und asiatische (25 Prozent) Investoren das sogenannte Risk Factor
Investing einschließlich Risk Parity an erster Stelle. In den USA
hingegen treffen Hedgefonds mit 31 Prozent bei institutionellen
Anlegern auf die größte Skepsis.
Anlagechancen werden vor allem in asiatischen Schwellenländern und
den USA gesehen
Bei der Frage nach den Anlagechancen hat die weltweite Umfrage ergeben,
dass institutionelle Investoren über einen Zeitraum von drei bis fünf
Jahren vor allem in den asiatischen Schwellenländern Chancen sehen (34 Prozent),
gefolgt von Nordamerika (30 Prozent). Auch bei dieser Frage ist die Auf-
schlüsselung nach Regionen interessant: Institutionelle Investoren aus
Europa bevorzugen Nordamerika (33 Prozent), gefolgt von asiatischen
Schwellenländern (21 Prozent) und den europäischen Industrieländern
(19 Prozent).
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