AllianzGI: Geldwolke könnte sich 2015 in Börsengewittern entladen
Andreas Utermann, Global Chief Investment Officer (CIO)
und Co-Head von Allianz Global Investors
- Trotz stabilen Wirtschaftswachstums rechnet Allianz Global Investors
damit, dass der Wind an den Märkten rauer wird
- Aktien bleiben in volatilen Märkten unverzichtbar für den langfristigen
Vermögensaufbau und –erhalt
- Konzentrierte und alternative Formen von aktivem Management werden
im Umfeld der finanziellen Repression wichtiger
Allianz Global Investors geht im kommenden Jahr von einem moderaten
globalen Wirtschaftsplus von 3,7 Prozent aus, obwohl die Situation als
fragil eingeschätzt wird. Wie im vergangenen Jahr erwarten die Markt-
experten auch 2015, dass die USA Schwächen im Euroraum, Japan und den
Wachstumsländern ausgleichen. Noch immer sei das Wirtschaftswachstum
eng an die Aktivitäten der Zentralbanken gekoppelt, deren regionale
Geldpolitik sich in den USA und Großbritannien auch in den kommenden
Monaten weiter von der in Japan und der Eurozone entfernen dürfte.
Auch wenn das Zinsniveau weltweit insgesamt niedrig bleibt, werden
laut Andreas Utermann, Global Chief Investment Officer (CIO) und Co-
Head von Allianz Global Investors, Straffungen in den USA und
Großbritannien wahrscheinlicher: „Sofern es die weltweite Wirtschafts-
situation erlaubt und sich regionale Indikatoren wie eine sinkende
Arbeitslosenquote in den USA weiter stabilisieren, erwarten wir 2015
Zinsanhebungen der Federal Reserve und der Bank of England.“
Das expansive geldpolitische Umfeld fördere zwar den staatlichen
Verschuldungsabbau, aber die immensen Geldmengen im Markt beobachtet
Utermann weiterhin mit Sorge: „Das Geld, das seit 2009 zur Stabili-
sierung des Wirtschaftskreislaufes injiziert werden musste, baut sich
nicht selbstständig ab. Bisher hat es das Finanzsystem nur unter der
Oberfläche belastet. Aber 2015 kann sich das für Anleger auch in
stärkeren Kursschwankungen an den Märkten widerspiegeln.“
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