Henderson: Euroland-Dividenden – Eckpfeiler solider Renditen
Nick Sheridan, Fondsmanager des Henderson Horizon Euroland Fund
Der Henderson Horizon Euroland Fund identifiziert mithilfe eines
speziell entwickelten Analysemodells fehlbewertete Aktien, die
Wertpotenzial bieten. Mit der Entwicklung dieses Filtermodells begann
der Fondsmanager Nick Sheridan Ende der 1980er Jahre am Beginn seiner
Karriere als Vermögensverwalter. Im Kern dieses ständig weiterent-
wickelten Modells stehen vier zentrale Kennzahlen: Dividenden,
Gewinne, Nettovermögenswert und Wert des Wachstums. Der Aufbau
des Portfolios erfolgt anhand der Aktien, die den höchsten Wert
aus diesen vier Faktoren bieten. In diesem ersten Beitrag einer
mehrteiligen Reihe beschäftigen wir uns eingehender mit den
Dividenden als Eckpfeiler der Anlagerendite.
Dividenden – ein zuverlässiges Barometer
Bei der Konstruktion des Portfolios messen wir Dividenden einen
hohen Stellenwert bei, denn sie sagen viel darüber aus, wie gut
es einem Unternehmen geht. Steigende Verkaufszahlen und Umsatz-
erlöse dürften sich früher oder später auch in einer Dividenden-
erhöhung niederschlagen. Eine gute Dividendenstrategie kann ein
Indiz für ein gesundes Unternehmen mit starker Barmittelgenerierung
und einem Führungsteam sein, das den Bedürfnissen der Aktionäre
oberste Priorität einräumt. Eine attraktive, aus dem Gewinn gut
gedeckte Dividendenrendite erhöht zudem die Sicherheit einer
Rendite für die Anleger.
Implikationen für das Portfolio
Untergewichtungen
Als Belastung für die Dividendenrendite des Fonds erwies sich
in den letzten Monaten die Untergewichtung der Branchen Ver-
sorger, Telekommunikation und Energie, in denen traditionell
hohe Dividenden ausgeschüttet werden. Wir hatten die genannten
Branchen wegen ihrer Sensitivität gegenüber politischen
Faktoren untergewichtet. Speziell in Wahlkampfzeiten ist es
für Regierungen verlockend, diesen Branchen quasi als Geschenk
an die Wähler Beschränkungen aufzuerlegen. Eine Senkung ihrer
monatlichen Telefongebühren beispielsweise kommt bei Ver-
brauchern in der Regel gut an. Für die Gewinne der Unternehmen
kann das indes erhebliche Folgen haben.
Höhere Dividende oder doch lieber eine neue Produktionsanlage?
Auch wenn die Dividendenrendite eine wichtige Komponente der
Anlagerendite ist, meidet der Fonds Unternehmen, bei denen die
Dividenden zulasten einer langfristigen Kapitalrendite gehen.
Nach unserem Dafürhalten muss die Unternehmensleitung das ver-
fügbare Kapital in einer Weise einsetzen, die den Bedürfnissen
der Aktionäre Rechnung trägt und gleichzeitig ausreichend
Kapital zur Sicherung des künftigen Wachstums zur Verfügung
stellt.
Dividendenausblick
Ausgehend vom aktuellen Niveau spricht gegenwärtig nichts
gegen einen weiteren Anstieg der Dividenden. Auch Sonderdi-
videnden sind in dem einen oder anderen Fall nicht ausge-
schlossen. Unternehmen aus der Eurozone haben in den ver-
gangenen fünf Jahren ihre Bilanzen saniert. Parallel dazu
sind die Dividenden, in denen sich das Vertrauen auf
zukünftige Umsätze spiegelt, ansehnlich gewachsen.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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