DVFA-Freitagsfrage: Börsen-Crash in China würde auch globale Finanzmärkte treffen
Ralf Frank, Generalsekretär der DVFA e.V.
Im Rahmen einer aktuellen Umfrage der DVFA bewerten fast drei
Viertel (72,1 Prozent) der deutschen Investment Professionals
die Verwerfungen an den chinesischen Aktienmärkten als Symptom
für das Platzen einer Spekulationsblase. Nur 27,9 Prozent gehen
davon aus, dass es sich lediglich um eine scharfe Korrektur im
Rahmen einer weiter andauernden Hausse handelt.
Dass diese Verwerfungen zu einem Crash an den Aktienmärkten in
China führen können, befürchten 43,3 Prozent der Befragten. Würden
sich die Parallelen zum Platzen der Internetblase vor 15 Jahren
bestätigen, könnten die Kurse noch deutlich tiefer fallen. Ins-
gesamt 28,8 Prozent der Investment Professionals gehen hingegen
davon aus, dass es der chinesischen Regierung beziehungsweise der
Notenbank gelingen wird, die Märkte zu stabilisieren.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.