Aberdeen Kommentar: Yellens Vermächtnis
Luke Bartholomew, Investmentstratege bei Aberdeen Standard Investments
Janet Yellen wird am Mittwoch ihr letztes Fed-Meeting leiten. Luke Bartholomew,
Investmentstratege bei Aberdeen Standard Investments, zieht eine erste Bilanz,
ordnet Ihre Amtszeit in das Umfeld ein und blickt schon einmal auf die ersten
kommenden Monate unter Jerome Powell:
"Man könnte argumentieren, dass Janet Yellens Amtszeit als Vorsitzende der
US-Notenbank verhältnismäßig leicht gewesen sei. Ben Bernanke musste im Auges
des Sturms der Finanzkrise handeln, während Jerome Powell sich nun um das lange
und potenziell verhängnisvolle Ende des Quantitative Easings kümmern muss.
Yellen übernahm den Posten in fiebrigen Zeiten: Das Taper Tantrum hatte US-
Staatsanleihen anschwellen und die Emerging Markets im Jahr zuvor abstürzen
lassen. Und viele waren davon ausgegangen, dass eine derartige Volatilität
erneut einsetzen würde, als die Fed damit begann, diesen Kurs zu verschärfen.
Doch Yellen hat sich ihrer Aufgabe mit einer unbeirrten und wohl überlegten
Zielstrebigkeit gewidmet, welche die Investoren beruhigte."
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.