ifo Geschäftsklima Februar 2018
Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts
Die sehr gute Stimmung in den deutschen Chefetagen hat einen deutlichen
Dämpfer erhalten. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 115,4 Punkte
gesunken, nach 117,6 im Januar. Die Unternehmer waren weniger zufrieden mit
ihrer aktuellen Geschäftslage, dennoch war der Wert der zweithöchste seit 1991.
Dies deutet auf ein Wirtschaftswachstum im ersten Quartal von 0,7 Prozent. Aber
die Unternehmer nahmen den optimistischen Ausblick auf die kommenden Monate
merklich zurück. Die deutsche Wirtschaft tritt auf die Euphoriebremse.
Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach dem Rekord im Vormonat deutlich
gesunken. Die Unternehmer beurteilten die aktuelle Lage auf sehr hohem Niveau
etwas weniger gut. Sie korrigierten auch die Erwartungen nach unten. Die Nach-
frage verlor etwas an Schwung. Die Industriefirmen beurteilten auch den Auf-
tragsbestand etwas weniger gut.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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