Donner & Reuschel: Mumm kompakt - Positive Impulse nicht in Sicht
Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank Donner & Reuschel
Die internationalen Börsen bleiben in der unsicheren Gemengelage aus
(geo-) politischen Störfeuern, der Angst vor einer neuen Eurokrise,
steigenden Zinsen in den USA und einer schleichenden Abschwächung der
globalen Konjunkturdynamik weiterhin gefangen. An ökonomisch relevanten
Daten stehen in dieser Woche vor allem die als Frühindikatoren viel
beachteten Einkaufsmanagerindizes in den USA, der Eurozone sowie einigen Eurostaaten, darunter Deutschland, auf der Agenda. Zuletzt gaben
diese überwiegend nach. Von einer deutlichen Verbesserung ist angesichts
der Fülle an negativ wirkenden Faktoren weiterhin nicht auszugehen. Damit
steht vorerst die Politik weiter im Fokus: Allen voran die Entscheidung der
EU-Kommission zum weiteren Vorgehen im Haushaltsstreit mit der
italienischen Regierung am Mittwoch sowie der EU-Sondergipfel zum Brexit
am Wochenende. Insgesamt scheint es aktuell keine Themen zu geben, die unter
den Kapitalmarktteilnehmern Euphorie auslösen könnten.
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