BlueBay`s View: Corona trifft auf gesundes US-Wachstum
Mark Dowding, Partner und Chief Investment Officer von BlueBay
Nachdem Befürchtungen um die Ausbreitung des Coronavirus in der vergangenen Woche etwas abebbten, wurden an den Märkten eher risikobehaftete Titel gehandelt und die US-Aktienindizes erreichten neue Allzeithochs.
Und die Aussichten auf weiteres Wirtschaftswachstum in den USA bleiben nach wie vor gut. Für das erste Quartal darf mit einem Plus von mehr als zwei Prozent gerechnet werden und der US-Konsum zeigt sich weiter optimistisch. Vorerst rechnen wir jedoch nicht mit einer Änderung der Zinspolitik der US-Notenbank.
Schließlich hat die Fed signalisiert, dass sie die Zinsen erst dann anheben wird, wenn die Inflation für eine gewisse Zeit mehr als 3 % erreicht. Damit sehen wir Anzeichen, dass Vermögenswerte, die nach traditionellen Bewertungsmethoden als überbewertet gelten, immer noch weiter steigen werden.
Es ist nicht zu bestreiten, dass die US-Wirtschaft seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Jahr 2016 eine Wachstumsrate von mehr als 2,5% verzeichnet hat. Gleichzeitig liegt die Arbeitslosigkeit auf einem Rekordtief, die Inflation zeigt sich stabil und der Aktienmarkt hat um fast 60 % zugelegt. Trump hat also alle Argumente auf seiner Seite, dass das Beste noch bevorsteht.
Weg vom Sparbuch - hin zu Aktien und eine langfristige Strategie verfolgen!
Dipl.-Kfm. Raimund Tittes, Vorstand der Investmentberatung Invextra AG
In Zeiten der Null-Zinspolitik macht es wenig Sinn in einen Banksparplan mit Null-Zinsen zu investieren. Mit sicheren Rentenfonds oder renditestarken Aktienfonds und 100 % Rabatt auf den Ausgabeaufschlag kann man kostenbewusst, mit einem monatlichen Sparplan ab 10,00 EUR aufwärts, für die eigene Rente clever vorsorgen. Logisch ist - je mehr man anspart und breit streut desto mehr hat man am Ende an Rente. Beim Fondssparen hilft einem der Zinseszinseffekt und der vorteilhafte Durchschnitts- kosteneffekt, bei dem man unabhängig von der Börsenlage Fondsanteile im Durchschnitt günstig einkauft: Einmal kauft man supergünstig zu Tiefstpreisen, ein anderes Mal zu höheren Preisen und ein drittes Mal zu einem mittleren Preis. Daraus ergibt sich ein relativ guter Durchschnittspreis, sodass man keine Angst vor kurzfristigen Kurskorrekturen an der Börse haben muss. Der Grund - durch den im Durchschnitt günstigen Einkaufspreis rutscht der aktuelle Kurs der Fonds meist nicht dauerhaft unter diesen Durchschnittspreis - deshalb spricht man auch vom "günstigen Durchschnitts- kosteneffekt". Hierbei verlässt man sich weder auf den Staat, noch auf die Zinsen von Banken.
Die aktuelle Statistik zum Thema Aktienanlagen im DAX hat ergeben, daß in unterschiedlichen Zeiträumen von Beginn der Aufzeichnung bis jetzt - jeweils 20 Jahreszeiträume, der DAX in den besten 20 Jahren eine Rendite von über +15,2 % gebracht hat, in den weniger guten Jahren über +8,9 % und in den "etwas schwächeren Jahren" +3,8 % Rendite zu verzeichnen hatte. Deswegen empfiehlt auch die Börsenexpertin Frau Beate Sander (81 Jahre alt, vor ca. 20 Jahren 30.000,00 € in Aktien investiert und jetzt 2 Millionen € Vermögen aufgebaut): "Leute! Geht in Aktien rein und weg vom Sparbuch… Ich möchte Jeden dazu aufrufen in Aktien zu investieren… Crash ist nicht schlimm.… Klug, weise und breit gestreut investieren… Auch mit wenig Zeit und wenig Arbeit kann man z.B. mit ETFs (Indexfonds) breit gestreut ein Vermögen aufbauen…..“ (Zitate vom 23.01.2020 im „moma“- Morgenmagazin der ARD)
"Viele Alternativen haben Sparer heute nicht mehr. Klassische Lebensversicherungen eignen sich in Zeiten von Null-Zinsen auch nicht mehr für die Altersvorsorge," meint Dipl.-Kfm. Raimund Tittes, Vorstand der Investmentberatung Invextra AG www.invextra.de
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