Systematisches Risikomanagement in Corona-Zeiten
GROHMANN & WEINRAUTER Institutional Asset Management GmbH (G&W-IAM) kommentiert im Zusammenhang mit den aktuellen Marktturbulenzen die Veränderungen der Investitionsquoten seiner aktienbasierten Fonds. "Die Märkte haben aus dem Vorwärts- in den Rückwärtsgang geschaltet, ohne zu bremsen. Das geht nicht geräuschlos", sagt Martin Weinrauter, Geschäftsführer von G&W-IAM.
"Dennoch greifen wir nicht aufgrund kurzfristiger taktischer Überlegungen in unsere strategischen Risikomanagementsysteme ein. Nur so können wir in außergewöhnlich stimmungsgetriebenen Marktphasen wie diesen - in Zeiten in denen Gefühle wie Angst bis hin zur Panik das Regime übernehmen - verlässliche Antworten auf mathematisch definierten Grundlagen geben."
Systematiken bestimmen Zeitpunkt und Umfang des Investments und diversifizieren das Risiko Im G&W-Strategieuniversum nimmt der US-Fonds AIRC BEST OF U.S. aufgrund seiner Steuerung im Wochenrhythmus in dynamischen Marktphasen die Funktion eines "First Movers" ein. Sieben Handelstage nach dem Allzeithoch der Märkte hatte er am 2.3.2020 seine Aktiengewichtung bereits von 84% auf 53% verringert. Gestern senkte er diese auf 35 %.
ÖKOBASIS One World Protect senkt Aktieninvestitionsquote nur geringfügig Der ebenso von G&W verwaltete ÖKOBASIS One World Protect, der im Monatsrythmus angepasst wird, senkte seine Aktienquote am 9.3.2020 dagegen nur um 6 % auf 72 %. Diese marginale Änderung folgt damit den nach wie vor attraktiven Chancen im Anlageuniversum des Nachhaltigkeits-Fonds. "Aktien wie SolarEdge, Tesla, Ballard Power, Plug Power, Momenta Pharma und Enphase Engergy haben seit Jahresanfang eine enorme Performance vorgelegt und diese auch im Zuge der Viruskrise bisher nicht gravierend eingebüßt. In der permanenten Auseinandersetzung zwischen dem Chancen- und Risikomanagement hat das Chancenpotenzial in diesem Fonds aktuell immer noch die Oberhand", sagt Martin Weinrauter.
G&W-IAM begegnet Corona-Turbulenzen mit verschiedenen Anlagestrategien "Die letzte Februarwoche 2020 wird in die Börsengeschichte eingehen", ist sich Martin Weinrauter sicher. Ausgehend vom Allzeit¬hoch Mitte Februar sorgte die Angst vor den Folgen des Coronavirus für extreme Verluste in wenigen Handelstagen und in nahezu allen Aktienmärkten weltweit. "Es ist unmöglich zu prognostizieren, ob die Abwärtsbewegung mit dem aktuellen Sell-Out bereits abgearbeitet ist. Möglich wäre es. Die Abwärtsbewegung der vergangenen zwei Wochen könnte genauso gut aber auch der Auftakt zu einem Crash oder einer langjährigen Abwärtsspirale der Kurse sein. Mit der Erfahrung von 30 Jahren Risikomanagement akzeptieren wir, dass wir weder den Verlauf noch das finale Ende von künftigen Marktentwicklungen vorhersehen können. Wir begegnen dieser Gegebenheit daher mit der Diversifikation unserer Fonds-Strategien und lassen bewusst die unterschiedlichen Aktieninvestitionsquoten z. B. im AIRC BEST OF U.S. (35 %) und ÖKOBASIS One World Protect (72 %) zu", so der Asset Manager.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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