apoBank | Nahost-Konflikt: „Moderate Wachstumskorrekturen – aber keine globale Krise“
Dr. Björn Ohl, Ökonom der apoBank
Investmentfonds.de - Die Eskalation im Nahen Osten sorgt für erhöhte Volatilität an den Finanzmärkten. Im Fokus stehen die gestiegenen Energiepreise und ihre Auswirkungen auf Wachstum und Inflation.
„Aus ökonomischer Sicht dreht sich derzeit alles um die Dauer der Sperrung der Straße von Hormus – sie ist der zentrale Risikofaktor für Ölpreise, Weltwirtschaft und Finanzmärkte.
In unserem Basisszenario erwarten wir in den nächsten Wochen einen Ölpreis von knapp 100 US-Dollar bei gleichzeitig hoher Volatilität. Der Krieg belastet die globale Konjunktur, führt aber nur zu moderaten Wachstumskorrekturen.
Für den Euroraum rechnen wir mit einer Belastung in Höhe von 0,3 Prozentpunkten, für Deutschland von 0,2 Prozentpunkten.
Für die USA haben wir aufgrund von Energiepreis-Effekten, einem weiterhin schwächeren Arbeitsmarkt und einer zuletzt nachlassender Konjunkturdynamik die Wachstumsprognose sogar um 0,4 Prozentpunkte gesenkt.
Trotz des energiepreisbedingten Inflationsanstiegs bleiben die Auswirkungen auf die Kerninflation begrenzt. Deshalb erwarten wir weder eine starke Reaktion der Zentralbanken noch eine Abkehr vom eingeschlagenen geldpolitischen Kurs.
Auch wenn der Schock stagflationär wirkt, drohen weder eine Stagflation noch eine Rezession. Das globale Wachstumsbild bleibt insgesamt positiv, wenn auch etwas schwächer als vor Beginn des Konflikts.
An den Kapitalmärkten ist kurzfristig mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Gleichzeitig bleiben die mittelfristigen Perspektiven konstruktiv, sofern es in den nächsten Wochen zu einer allmählichen Beruhigung der Lage kommt.
Vor diesem Hintergrund reduzieren wir bei Aktien die Risiken in den Schwellenländern leicht, bleiben jedoch langfristig positiv für die Region.
Insgesamt erwarten wir stabile Marktchancen trotz eines herausfordernden Umfelds.“
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Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (apoBank). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (apoBank)
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Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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