Vontobel: Schwellenländer als Nutznießer einer lockeren EZB-Geldpolitik
Christophe Bernard, Vontobel-Chefstratege
Die entgegengesetzte konjunkturelle Entwicklung in den USA und der
Eurozone macht unterschiedliche geldpolitische Maßnahmen von Seiten
der Notenbanken nötig. Während die Fed vermutlich noch dieses Jahr
das Quantitative Easing beenden wird, beginnt die EZB mit einem
Programm zur zielgerichteten langfristigen Refinanzierung. Hinzu
kommt, dass die Zinserhöhung der Fed für das erste Halbjahr 2015
erwartet wird, während die EZB bei gleichbleibend niedriger Inflation
zu außergewöhnlichen geldpolitische Maßnahmen greifen könnte. Anleger
sollten entsprechend die Auswirkungen auf die Devisen-, Anleihen- und
Aktienmärkte im Blick haben.
Christophe Bernard, Chefstratege von Vontobel, erklärt in seinem
aktuellen Marktkommentar, wie Anleger die Chancen divergierender
Geldpolitik nutzen können und erläutert, wie Schwellenländeranleihen
in Lokalwährung vor dem Hintergrund geldpolitischer Lockerung in der
Eurozone sowie konjunktureller Erholung in den USA überdurchschnittliche
Renditen erzielen können:
Die jüngsten Konjunkturdaten deuten auf erstaunliche Divergenzen der
Volkswirtschaften der USA und der Eurozone hin. Das Wachstum in der
europäischen Währungsunion stagnierte im zweiten Quartal, da die
Abschwächung in Deutschland den Abwärtssog verstärkte, der durch die
strukturellen Probleme Italiens und Frankreichs ausgelöst wurde.
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