Generali Investments | Navigation durch den Engpass
Dr. Thomas Hempell, Head of Macro & Market Research bei Generali Investments
Investmentfonds.de - Der stagflationäre Schock infolge der Schließung der Straße von Hormus wirft einen langen Schatten auf die Weltwirtschaft. Wir haben unsere globale Wachstumsprognose für 2026 bereits um 0,3 Prozentpunkte nach unten revidiert, wobei Energieimporteure (darunter der Euroraum) am stärksten betroffen sind. Wir sehen nach wie vor gute Chancen für eine verhandelte Wiedereröffnung im Mai, was die Folgen deutlich begrenzter ausfallen ließe als nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 – begünstigt durch ein solides Momentum vor der Krise und eine weniger angespannte Arbeitsmarktlage. Dennoch bleibt das Risiko einer anhaltenden Unterbrechung hoch. Je länger die Störung andauert, desto (überproportional) stärker steigen der Wachstumsdruck und der Inflationsschub, da hohe Energiepreise durch handfeste Versorgungsengpässe noch verschärft werden könnten.
In unserem Basisszenario erscheint die von den Märkten eingepreiste Erwartung von zwei bis drei EZB-Zinserhöhungen übertrieben; wir rechnen lediglich mit einer einzigen „Versicherungserhöhung" im Juni. Höhere Laufzeitprämien dürften die Renditen von Bundesanleihen in einer breiten Spanne halten, was eine neutrale Positionierung bei der Duration stützt.
Reichlich globale Liquidität und ein solides Gewinnwachstum stützen die V-förmige Erholung an den Aktienmärkten. Angesichts nach wie vor erhöhter geopolitischer Risiken haben wir Aktien vorerst auf Benchmark-Gewichtung zurückgeführt und drücken durch eine Übergewichtung von Credit gegenüber Staatsanleihen eine leicht risikofreundliche Haltung aus. EUR/USD würde von einer Wiedereröffnung der Straße profitieren, wenngleich die Korrelation zum Ölpreis seit dem Waffenstillstand im April abgenommen hat.
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Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Generali Investments). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Generali Investments)
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Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.