Capital | Die Widerstandsfähigkeit des Aktienmarktes bleibt trotz zunehmender Spannungen bestehen
Daniela Hathorn, Senior Finanzmarkt Analystin der Capital.com
Investmentfonds.de - Die Märkte werden erneut von Schlagzeilen bestimmt, wobei die Geopolitik über Nacht wieder in den Mittelpunkt gerückt ist. Die Eskalation der Spannungen in der Straße von Hormus, einschließlich der direkten Konfrontation zwischen US-Streitkräften und vom Iran unterstützten Einheiten, hat die Kriegsspekulationen neu entfacht, den Ölpreis in die Höhe getrieben und den Dollar gestützt. Der Angriff auf die Energieinfrastruktur am Golf hat den Märkten zudem vor Augen geführt, dass Versorgungsrisiken nicht nur theoretischer, sondern zunehmend greifbarer Natur sind.
Trotzdem bleibt die Marktreaktion bemerkenswert verhalten. Aktienkurse sind nicht wesentlich gefallen, was darauf hindeutet, dass Anleger weiterhin optimistisch sind. Die vorherrschende Meinung scheint zu sein, dass sich die Lage trotz erhöhter Spannungen letztendlich entspannen oder zumindest so weit unter Kontrolle bleiben wird, dass das globale Wachstum und die Unternehmensgewinne nicht nachhaltig beeinträchtigt werden. Im Wesentlichen preisen die Märkte den Konflikt weiterhin aus, anstatt ihn einzupreisen.
Diese Einschätzung wird durch starke Fundamentaldaten, insbesondere in den USA, gestützt. Die Berichtssaison lieferte robuste Ergebnisse mit zweistelligem Wachstum und steigenden Gewinnmargen, die eine solide Basis für Aktien bilden. Dies trug dazu bei, die Bewertungen zu stabilisieren und die Rallye zu rechtfertigen, selbst angesichts zunehmender makroökonomischer Risiken. Es bedeutet jedoch auch, dass die Märkte im Grunde ein Best-Case-Szenario einpreisen, in dem höhere Energiepreise sich nicht wesentlich auf Kosten, Inflation oder Nachfrage auswirken.
Dies führt zu einer zunehmend asymmetrischen Positionierung. Sollten die aktuellen Annahmen – eingedämmter Konflikt, stabile Energieflüsse und robuste Gewinne – zutreffen, dürfte das Aufwärtspotenzial begrenzt sein. Verschärfen sich die Spannungen jedoch weiter oder bleiben die Energiepreise lange genug hoch, um Margen und politische Erwartungen zu beeinträchtigen, werden die Abwärtsrisiken deutlich größer. Das technische Umfeld verstärkt diese Anfälligkeit: Der S&P 500 erscheint nach einer rasanten Erholung überbewertet und könnte zumindest kurzfristig eine Korrektur erfahren.
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Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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