ifo-Präsident Fuest schlägt Obergrenze für Staatsquote vor
Prof. Clemens Fuest, ifo-Präsident
Investmentfonds.de | München, 18. Mai 2026 – Angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Stagnation in Deutschland hält Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts, eine klare Obergrenze für die Staatsquote für nötig. „Der Regierung fehlt bisher ein klarer Kompass dafür, was sie mit ihrer Wirtschaftspolitik erreichen will. Das Ziel, die Ausgaben des Staates mittelfristig auf beispielsweise 49 Prozent zu begrenzen, wäre als Rahmen hilfreich“, sagt Fuest.
Der ifo-Präsident hält eine solche Obergrenze für wichtig, weil dies das Vertrauen in den Standort stärken würde. Die momentane Politik, durch die die Staatsquote über 50 Prozent ansteigt, hält er für gefährlich: „Auf Dauer bedeutet ein zu hoher Anteil der Staatsausgaben an der Wirtschaftsleistung auch höhere Steuern und Abgaben. Wachsende Steuerlasten führen zu Ausweichreaktionen und immer weniger Wirtschaftswachstum“, sagt Fuest. Eine Begrenzung der Staatsausgaben auf 49 Prozent würde die Planbarkeit für Investoren erhöhen und die Politik zwingen, Ausgaben zu priorisieren.
Zusätzlichen Druck erzeugen dabei die steigenden Verteidigungsausgaben. „Das hat zur Folge, dass der Anteil anderer Ausgaben an der Wirtschaftsleistung, unter anderem der Sozialausgaben, sinken müsste“, so der ifo-Präsident. Möglicherweise müsste dann darüber diskutiert werden, die staatliche Gesundheits- und Altersvorsorge in Richtung einer Grundversorgung zu verändern, die von einer privaten Vorsorge ergänzt wird. „Entscheidend ist aber, dass Politik und Gesellschaft bei einem gemeinsam vereinbarten Rahmen gezwungen wären, schwierige Debatten über Prioritäten bei den öffentlichen Ausgaben jetzt zu führen, statt diesen Konflikten durch Verschuldung auszuweichen, sie zu verschärfen, und zukünftigen Generationen aufzubürden“, so Fuest.
- Ende der Nachricht
****
Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
>>> Spezialisierte Experten für Fonds und ETFs entwickeln individuelle, global diversifizierte Portfolios, die auf wachstumsstarken Weltmärkten basieren und darauf ausgerichtet sind, Vermögen langfristig vor Krisen und Inflation zu schützen.
INVESTMENTFONDS.DE
TOP Fonds / ETF Vergleich - Wertentwicklung
INVESTMENTFONDS.DE Hinweise in eigener Sache:
*** - Anzeige - Newsletter | Aktuell | Kostenlos
Jetzt kostenlos den wöchentlichen Newsletter mit den aktuellsten Markteinschätzungen und Marktanalysen erhalten!
Interesse auf den Blick in die Zukunft der nächsten Börsenriesen?
Hier einfach mit Email registrieren! Jederzeit kündbar.
- Ende Anzeige -
***
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.