29.04.2004
Lenz gibt Tipps für die optimale Altersvorsorge
Köln (ots) - 88 Prozent der Deutschen sorgen nicht genügend für
die Rente vor / Vor allem Familien sparen nur halb so viel, wie es
notwendig wäre / Vorsorge sollte auf mehrere Säulen verteilt werden
Köln, 29. April 2004 88 Prozent der Deutschen sparen zuwenig für
ihre Altersvorsorge. Vor allem Familien, egal ob mit oder ohne
Kindern, sparen nur halb so viel, wie es notwendig wäre. In ihrer
neuen Ausgabe (Heft 5/2004) gibt Lenz, die größte Kaufzeitschrift für
die Zielgruppe 50plus, Tipps, wie sich die drohende Versorgungslücke
schließen lässt.
So sollten generell zehn bis 15 Prozent des aktuellen Netto-
Einkommens für das Alter gespart werden. Das Geld sollte dabei nicht
in nur eine Sparform gesteckt, sondern auf mehrere Säulen wie
Kapital-Lebensversicherung, private Rentenversicherung, Aktienfonds
und Sparbuch verteilt werden. Wichtig: Nicht alles sollte so angelegt
werden, dass es erst nach dem 65. Geburtstag verfügbar ist, da man
vielleicht in den Vorruhestand geht.
Durchschnittlich spart ein Ehepaar um die fünfzig mit einem Kind
in der Ausbildung 300 Euro im Monat für die Altersvorsorge.
Idealerweise sollten monatlich aber 855 Euro angelegt werden.
Sinnvoll ist ein Bausparvertrag, in den mindestens 300 Euro fließen.
Denn bei Verzicht auf das Bauspardarlehen gibt es mindestens 4,5
Prozent Zinsen. Weitere 200 Euro im Monat sollten darüber hinaus in
eine Kapital-Lebensversicherung und 100 Euro in eine private
Rentenversicherung investiert werden. Auch ein Fonds-Sparplan ist
lohnenswert (100 Euro). Zusätzlich sollte jeder Partner das
Pflegerisiko mit einer eigenen Versicherung absichern. Lenz-Tipp:
Gerade Paare mit Kindern sollten die Riester-Renten-Förderung
beantragen: Maximal vier Prozent des Jahresbruttogehalts sind
förderungswürdig. Man spart Lohnsteuer und Sozialabgaben, und das
Kind wird, im Gegensatz zur Betriebsrente, mit berücksichtigt. Ein
Sparbuch dient als eiserne Reserve. In diese Sparform sollten
maximal 100 Euro im Monat fließen, da die Rendite zu gering ist.
Ein Ehepaar ohne Kind spart im Schnitt 350 Euro. Um die
Rentenlücke zu schließen, wären aber 650 Euro notwendig. Lenz
empfiehlt, mindestens 350 Euro im Monat in Fonds zu investieren, da
hier die Rendite verhältnismäßig hoch ist. Darüber hinaus sollten je
100 Euro in eine Kapital-Lebens- und eine private Rentenversicherung
eingezahlt werden. Im Vergleich zu Paaren sorgen Singles deutlich
besser für das Alter vor. Aber auch hier entsteht eine Lücke, da ein
Single um die fünfzig durchschnittlich 300 Euro im Monat spart, wo
375 angemessen wären. Lenz empfiehlt einen Sparplan mit einer
Kapital-Lebensversicherung (100 Euro im Monat), Fonds (150 Euro) und
einer privaten Rentenversicherung.
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ots-Originaltext: Lenz Magazin
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Quelle: news aktuell