J.P. Morgan AM: Lassen sich bereits erste Anzeichen für eine Trendwende in den USA identifizieren?
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Ein weiter weiterer wichtiger Frühindikator ist das Geschäftsklima. Der US-Geschäftsklimaindex ISM fiel zuletzt besser als erwartet aus, was eine Verlangsamung des Abschwungs in der US-Industrieproduktion andeutet. Zwar entwickelt sich diese nach wie vor rückläufig, der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe verzeichnete jedoch bereits den dritten leichten Anstieg in Folge. „Das positivere Geschäftsklima kann als erster Wendepunkt in der Abwärtsbewegung gesehen werden und deutet an, dass sich die US-Wirtschaft – wenn auch auf Rezessionsniveau – stabilisiert“, erläutert Preussner. Um darüber hinaus den privaten Konsum beurteilen zu können, sei es interessant, die Einzelhandelsumsätze zu beobachten. Die großen Handelsketten in den USA geben regelmäßig Auskunft über ihre Umsatzveränderungen und ermöglichen damit eine (nahezu) aktuelle Momentaufnahme der Verbraucherstimmung. „Zwar haben die Einzelhandels- umsätze in den USA zuletzt etwas stärker als erwartet nachgegeben, allerdings zeigte sich die private Nachfrage im ersten Quartal insgesamt doch erstaunlich stabil“, so Preussner. Nicht zuletzt stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung zuletzt weniger stark als erwartet an. Diese Verlangsamung der Beschäftigungsabnahme wurde von Analysten und den Märkten sehr positiv aufgenommen. Das Vertrauen der Investoren in die Finanzmärkte lässt sich anhand der Mittelflüsse von Investmentfonds messen. Investoren reagieren in der Regel auf Trends bei den konjunkturellen Frühindikatoren sowie auf veränderte Stimmungshaltungen gegenüber der Wirtschaft, die nicht unbedingt auf Statistiken gründen müssen. Zuletzt ergab eine Befragung von Fondsmanagern eine erste leichte Rückkehr der Risikobereitschaft mit einer Präferenz für die asiatischen Märkte und US-Aktien. Dividendentitel attraktiv „Noch deuten die Indikatoren nur eine Bodenbildung an, und es ist sicherlich noch zu früh, von einer Trendwende zu sprechen. Doch je mehr dieser Indikatoren besser als erwartet ausfallen, desto wahrscheinlich ist das Ende der Rezession in einigen Monaten zu erwarten“, so der Experte. Auch wenn üblicherweise in einer Aufschwungphase Zykliker gegenüber den defensiven Sektoren profitieren und Anleger konjunktursensible Bereiche bevorzugen, könnte es dieses Mal anders sein: „Wir rechnen nicht damit, dass der derzeitige Schuldenabbau der US-Privathaushalte bald beendet sein wird. Vielmehr wird die Rückzahlung der Kreditkarten- und Hypothekenschulden sowie der erneute Aufbau von Sparrücklagen wahrscheinlich einige Jahre andauern. Statt eines Kaufrausches dürften wir eher einen langsamen Anstieg der Verbrauchernachfrage erleben, was die Dynamik der zyklischen Sektoren bremsen würde. Sollten unterdessen die Zinsen auf niedrigem Niveau verharren, werden die höheren Dividenden, die mit Substanzwerten verbunden sind, für die Investoren ein wichtiger Anziehungspunkt bleiben“, so Preussners Ausblick. Erholung zum Jahresende erwartet Der aktuell sehr niedrige US-Tagesgeldsatz – der real sogar negativ ist – sowie die enormen Summen, die von Staat und Zentralbank bereitgestellt wurden, wirken weiter unterstützend auf die US-Wirtschaft. Nach dem Troubled Asset Relief Program („TARP“) und der Term Asset-Backed Securities Loan Facility („TALF“) erweiterte sich die Liste der Hilfsprogramme seit einigen Wochen noch weiter um den American Recovery and Reinvestment Act – Präsident Obamas 787 Milliarden US-Dollar umfassendes Konjunkturpaket – und das Public-Private Investment Program („PPIP“). Hinzu kommt die quantitative Lockerung der US-Notenbank mit einem Programm zum Ankauf amerikanischer Staatsanleihen im Volumen von bis zu 300 Milliarden US-Dollar sowie einem erweiterten Ankaufprogramm für Hypotheken- und Agency-Anleihen im Volumen von insgesamt 850 Milliarden US-Dollar. „Diese Maßnahmen sollten im Verbund mit der aufgestauten Nachfrage und dem Wiederaufbau der Lagerbestände nach Ansicht vieler Analysten spätestens Ende 2009 zu einer leichten Erholung führen“, betont auch Christoph Bergweiler, Vertriebsleiter bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Dies bietet Chancen für Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont, die bereit sind, sich der kurzfristigen Volatilität auszusetzen: Die Aktienmärkte erholen sich in der Regel deutlich vor der Wirtschaft. Diese Erholungsphasen können unerwartet auftreten und sehr signifikant ausfallen. JPMorgan Funds – America Large Cap Fund ISIN A (acc) USD: LU0210528849 / WKN A (acc) USD: A0DQHS ISIN A (acc) EUR: LU0159042919 / WKN A (acc) EUR: A0HG2X Auflegungsdatum: 1. April 1999 Fondsmanager: Garret Fish Vergleichsindex: Russel Top 200 Total Return Net Fondsvolumen (Stand 22.04.2009): 64,9 Millionen US-Dollar JPMorgan Funds – US Select Equity Fund ISIN A (acc) USD: LU0070214290 / WKN A (acc) USD: 987333 ISIN A (acc) USD (EUR hedged): LU0157182857 / WKN A (acc) USD (EUR hedged): 157155 Auflegungsdatum: 5. Juli 1984 Fondsmanager: Tom Luddy, Susan Bao Vergleichsindex: S&P 500 Total Return Net Fondsvolumen (Stand 22.04.2009): 671,8 Millionen US-Dollar Die umfangreichen Ressourcen von J.P. Morgan Asset Management für US-Aktienanlagen stellen einen entscheidenden Vorteil bei der Identifizierung von Unternehmen dar, die ein langfristiges Kapitalwachstum bieten können, sobald die Markterholung einsetzt. Die Gesellschaft kann auf das langjährige Know-how von 44 Analysten zurückgreifen, die auf den US-Markt spezialisiert sind. Dies ermöglicht ein umfassendes, langjähriges Research der Unternehmen im Anlageuniversum, das sich in wertvollen Anlageeinschätzungen niederschlägt. Dieses hausinterne Research nutzen die Fondsmanager, um die attraktivsten Aktien für das Portfolio zu selektieren. Wichtige Informationen Die Einschätzungen, die in diesem Dokument vertreten werden, basieren auf Informationen von J.P. Morgan Asset Management per 24.04.2009. Die Einschätzungen sollen dabei nicht als Anlageempfehlung verstanden werden und können sich jederzeit ohne Ankündigung ändern. Alle Informationen basieren auf Quellen, die J.P. Morgan Asset Management als verlässlich betrachtet. J.P. Morgan Asset Management kann allerdings keine Garantie für die Richtigkeit übernehmen. Der Wert und die Rendite einer Investmentanlage können sowohl steigen als auch fallen. Eine positive Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für eine zukünftige positive Wertentwicklung, und Anleger erhalten u.U. nicht den investierten Betrag zurück. Anlagen in Fremdwährung können Währungsschwankungen unterliegen und dadurch die Rendite positiv wie negativ beeinflussen. Alle Angaben beziehen sich auf die Anteilklasse A unserer Luxemburger SICAV. J.P. Morgan Asset Management veröffentlicht ausschließlich produktbezogene Informationen. Dies ist keine auf die individuellen Verhältnisse des Lesers abgestimmte Handlungsempfehlung. Informieren Sie sich stets vollständig im aktuellen Verkaufsprospekt. Zeichnungen und Anträge auf Rücknahme können nur auf Basis des aktuellen ausführlichen Verkaufsprospekts und des letzten Jahres- bzw. Halbjahresberichtes getätigt werden. Diese sind kostenlos erhältlich beim Herausgeber in Deutschland, JPMorgan Asset Management (Europe) S.à r.l., Frankfurt Branch, Junghofstraße 14, D-60311 Frankfurt, sowie der Zahl- u. Informationsstelle, J.P. Morgan AG, Junghofstraße 14, D-60311 Frankfurt oder bei Ihrem Finanzvermittler. Zum Unternehmen Als Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. bietet J.P. Morgan Asset Management seinen Kunden erstklassige Investmentlösungen. Das Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Investmentgesellschaften und verwaltet in den Asset Management Fonds von JPMorgan Chase & Co. per 31. März 2009 Kundengelder von über 1,11 Billionen US-Dollar. Mit 40 Niederlassungen weltweit verbindet J.P. Morgan Asset Management ein globales Angebot und eine breite Expertise in allen relevanten Assetklassen mit einer starken lokalen Präsenz. In Deutschland ist J.P. Morgan Asset Management seit 20 Jahren präsent und mit über 15 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen eine der größten ausländischen Fondsgesellschaften. www.jpmam.de Pressekontakt bei J.P. Morgan Asset Management Annabelle Düchting, PR & Marketing Managerin Telefon: (069) 7124 22 75, Mobil: (0151) 55 03 17 11 E-Mail: annabelle.x.duechting@jpmorgan.com Internet: www.jpmam.de/presse
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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