Morningstar Investors | Private Märkte boomen, aber 72 % der britischen Privatanleger bleiben weiterhin außen vor
Joseph Agostinelli, Leitender Direktor für Marktforschung bei Morningstar,
Investmentfonds.de - Da die Einführung von KI zunimmt und sich private Märkte ausweiten, wenden sich britische Anleger zunehmend an Berater, um mehr als nur Renditen zu erhalten – sie wünschen sich Orientierung, Sicherheit und Urteilsvermögen.
Morningstars Umfrage „Investor Perspectives: Retail Investor“ zeigt, dass zwar das Vertrauen in generative KI wächst, die meisten Anleger sie jedoch noch nicht nutzen und die Hürden für private Märkte weiterhin fest bestehen.
Private Märkte wachsen und bieten Investoren starke Renditen. Weltweit werden 1.643 private Unternehmen mit über 1 Milliarde $ bewertet (Stand: April 2026). Dennoch bleibt die Beteiligung von Privatanlegern gering: 72 % investieren nicht in private Märkte, und 52 % meiden alternative Anlagen ganz. Nur 18 % der britischen Privatanleger geben an, diese Anlagen zu verstehen, was darauf hindeutet, dass Verständnis eine Hürde darstellt.
Gleichzeitig beeinflusst KI, wie Privatanleger Entscheidungen treffen; die meisten sehen sie als hilfreiches Werkzeug, nicht als garantierte Lösung. 51 % der britischen Investoren übernehmen die Verantwortung für Verluste aus KI-gestützter Beratung, während Verluste durch menschliche Berater als geteilte Verantwortung angesehen werden: 37 % geben sich selbst die Schuld, 28 % dem Berater, und 34 % führen die Schuld auf beide zurück.
Das Vertrauen in KI nimmt zu, aber dies hat die Nutzung nicht beeinflusst: Bis 2026 berichteten 45 % der Teilnehmenden von hohem Vertrauen in generative KI für Anlageentscheidungen – ein Anstieg gegenüber 29 % im Jahr 2024. Ebenso sank das geringe Vertrauen von 38 % im Jahr 2024 auf 27 % im Jahr 2025. Trotz des zunehmenden Vertrauens verlassen sich 68 % der Anleger weiterhin nicht auf KI für Anlageentscheidungen, und nur 2 % nutzen sie für die meisten Entscheidungen. Dieser Trend zeigt sich in allen Altersgruppen, was darauf hindeutet, dass Vertrautheit nicht die Hauptbarriere ist.
Weitere wichtige Erkenntnisse sind:
- Vertrauen von Investoren/Beratern: 89 % der britischen Investoren, die mit Finanzberatern zusammenarbeiten, bewerten diese als sehr wertvoll für die Gestaltung ihrer Anlagestrategien, doch viele haben Schwierigkeiten mit Vertrauen und Informationsüberflutung.
- Attraktivität langfristiger Anlagen: 67 % der britischen Investoren finden langfristige Investitionen attraktiv, doch emotionale Barrieren und Unsicherheit können das Engagement erschweren.
- Auswahl von Alternativen: Kryptowährungen bleiben die beliebteste alternative Anlageklasse, obwohl ihr Besitz leicht von 25 % im Jahr 2025 auf 23 % im Jahr 2026 zurückging. Der Besitz von Private Equity sank um 4 % von 26 % im Jahr 2025 auf 22 % im Jahr 2026, während Private Debt um 2 % zunahm und von 6 % im Jahr 2025 auf 8 % im Jahr 2026 stieg. Insgesamt zeigen diese Veränderungen, dass Investoren selektiver werden, wenn sie entscheiden, welche Anlagen ihren Bedürfnissen entsprechen.
- Umgang mit alternativen Anlagen: Morningstar empfiehlt, alternative Investments mindestens zehn Jahre zu halten; jedoch fühlen sich 41 % der Investoren nur mit einer maximalen Haltedauer von drei Jahren wohl.
Joseph Agostinelli, Senior Director für Marktforschung bei Morningstar, erklärte: „Investoren signalisieren einen klaren Bedarf an menschlichem Urteilsvermögen in einer zunehmend digitalen Investmentlandschaft. Während das Vertrauen in KI steigt, ersetzt sie Berater nicht – sie stärkt vielmehr den Wert von Beratung, insbesondere wenn die Märkte komplex oder unsicher sind. Gleichzeitig zeigen unsere Ergebnisse, dass Zugang und Verständnis in privaten Märkten weiterhin große Hürden darstellen, selbst wenn das Interesse wächst.“
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Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Morningstar Investors). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Morningstar Investors)
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Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
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