Ausblick 2010: M&A-Aktivitäten werden zunehmen
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Luxemburg, 09.12.2009 – 2010 wird der Markt zahlreiche Übernahmen sehen. Denn grundsätzlich hat sich die Ertragslage der Unternehmen verbessert. Das gilt insbesondere für Value-Unternehmen, also unterbewertete Unternehmen mit einem niedrigen Kurs-Buchwert-Verhältnis. Diese Tatsache zusammen mit den anhaltend niedrigen Zinsen werden 2010 zu einer Zunahme der M&A-Aktivitäten führen. Industrielle Käufer werden die Chance nutzen und Ertragskraft kaufen, indem sie unterbewertete Unternehmen günstig übernehmen. Anleger, die von den M&A-Aktvitäten profitieren wollen, sollten also auf Value-Unternehmen setzen. Gute Investmentchancen werden Anleger bei zyklischen Werten, Industrieunter- nehmen, Unternehmen aus der Finanzbranche, Energieunternehmen und US-Smallcaps finden. Denn sie sind – aufgrund ihrer niedrigen Bewertungen und ihrer soliden Bilanzen – die typischen Ziele von Übernahmen. Diese Entwicklung spiegelt auch die Studie von Henrik Amilon, Senior Research Analyst bei Sparinvest, wider. Die Studie untersucht das Verhalten von Value-Titeln während der unterschied- lichen Konjunkturphasen und bestätigt, dass Value-Titel vor allem in Aufschwung- phasen profitieren. Die Übernahmen werden sich wie ein Dominoeffekt auf den Markt auswirken und zu Neubewertungen der Unternehmen führen. Davon werden Anleger profitieren. Der Kreditmarkt wird 2010 weiterhin von der restriktiven Kreditvergabe seitens der Banken bestimmt werden. Deshalb wird der Finanzmarkt die finanzielle Aus- stattung von Unternehmen übernehmen. Dies geschieht, indem Unternehmen Anleihen begeben. Anleger sollten jedoch nur Anleihen von solchen Unternehmen kaufen, die mit den Investorengeldern ihre Schulden abbauen. Teilweise leihen sich Unternehmen über Anleihen Kapital und zahlen damit die Dividenden an die Aktien- Anleger. Von solch einer Geschäftspolitik wird der Anleihe-Anleger nicht profitieren. Er sollte stattdessen darauf achten, dass das Unternehmen nachhaltig mit seinem Kapital wirtschaftet. Mit zwei Herausforderungen müssen Anleger 2010 rechnen. Eine davon werden die auslaufenden Konjunkturprogramme seitens der Regierungen sein. Darauf werden die Märkte erst mal negativ reagieren. Das prognostizierte Ausfallrisiko von 6 Prozent* für 2010 ist jedoch übertrieben. Das bedeutet: Einige Unternehmen sind viel zu günstig bewertet im Vergleich zu ihrem tatsächlichen Risiko. Das ist vor allem bei US-Unternehmen mit einer niedrigen Börsenkapitalisierung der Fall. Wer das Ausfallrisiko reduzieren will, sollte auf Unternehmen mit einer soliden Bilanz und niedrigem Verschuldungsgrad setzen. Diese Kriterien werden bei der Auswahl von Investments an Bedeutung gewinnen. Eine weitere Herausforderung für Anleger wird die anhaltende Volatilität sein. Denn Anleger – sowohl private als auch institutionelle – reagieren noch immer sehr sensibel auf Bekanntmachungen der Aktien-Unternehmen. Volatilität provoziert jedoch taktisches Verhalten statt langfristiges, strategisches Investieren im Sinne der Asset Allocation. Hier müssen sich Anleger disziplinieren, um nicht Opfer ihrer eigenen Emotionen zu werden. * Derzeitige Prognose von Standard & Poor‘s und Moody‘s
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Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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