Deutsche Bank Vorstandschef Dr. Josef Ackermann exklusiv im DAF: "Haben 25% Renditeziel nicht aufgegeben"
Nach seiner Auszeichnung zum European Banker of the Year 2009 sagte Ackermann in einem Exklusiv-Interview mit dem Deutschen Anleger Fernsehen DAF: "Wir haben das Ziel bis jetzt nicht aufgegeben. Im Moment ist es aber insofern nicht so wichtig, als wir nicht so recht wissen, was eigentlich die Basis auf der Kapitalseite ist. Und es ist immer der Koeffizient zwischen Nenner und Zähler - und wenn der Nenner nicht so ganz klar definierbar ist, weil wir die Kapitalanforderungen nicht genau kennen, dann ist es natürlich schwierig über den Koeffizienten zu sprechen", so Ackermann. Zu den Aussichten für 2011 sagte Ackermann: "Wir haben ambitionierte Ziele für die Deutsche Bank. Die hätten wir nicht gemacht, wenn wir nicht davon überzeugt wären, dass wir die erreichen können. Diese Zielerreichung setzt voraus, dass die Märkte nicht gerade kollabieren und das auch die Weltwirtschaft sich weiterhin positiv entwickelt - und davon gehen wir aus." Zu der aktuellen Lage an den Finanzmärkten sagte Ackermann: "Wir haben eine Stabilisierung erreicht - weltweit. Natürlich gibt es Probleme, auch im Währungsbereich, aber ich würde nicht von einem Währungskrieg sprechen. Das sind jetzt Anpassungsprobleme, die wir aufgrund der globalen Ungleichgewichte haben. Aber sicher haben wir eine wesentlich stabilere Ausgangslage, als das vor einiger Zeit der Fall war." Zum Fall Irland sagte Ackermann: "Wenn es Irland allein schafft, dann sollte es versuchen, es allein zu machen. Man sollte immer zuerst versuchen, es allein zu schaffen. Das motiviert auch die Bürgerinnen und Bürger eines Landes. Aber wenn es nicht anders geht, dann soll man auf den Rettungsschirm zurückgreifen. Es macht mir Sorgen, dass man die Diskussion um die Zukunft Europas neu initiiert hat, auch um die Diskussion, wer am Schluss einen Preis dafür zu zahlen hat und man auch einen Beitrag leisten muss. Das war, glaube ich, etwas verfrüht. Man sollte jetzt den Ländern Zeit geben und Geduld haben, dass sie ihre Haushalte in Ordnung bringen. Die Rettungsschirme sind stark und werden auch die Krise meistern."
Zu einer möglichen weiteren Expansion, einem "großen Wurf" wie der Übernahme der Postbank und Sal. Oppenheim, sagte Ackermann: "Zuerst müssen wir all das, was wir initiiert haben, auch verkraften und implementieren, dann sind wir schon sehr zufrieden. Dann sind wir eine sehr große Bank, global erfolgreich, wesentlich ausgewogener im Earnings-Mix - das ist eigentlich das, was jetzt die erste Zielsetzung ist." Das vollständige Interview mit Dr. Josef Ackermann wird am Vormittag im Live-Programm des DAF ausgestrahlt und anschließend als VoD unter www.daf.fm zum Abruf bereit stehen. Über DAF Deutsches Anleger Fernsehen AG Das Deutsche Anleger Fernsehen (DAF) ist digital über Satellit sowie diverse Kabelnetze frei zu empfangen. Weiterhin ist das Programm über das eigene Online-Portal www.daf.fm und unter anderem über Finanzportale wie Onvista zu sehen. DAF berichtet börsentäglich zehn Stunden live aus den Studios in Kulmbach und Frankfurt sowie von der Deutschen Börse und der New York Stock Exchange (NYSE). Darüber hinaus versorgt das DAF den Nachrichtensender N24 exklusiv mit Live-Berichten von den Börsen in Frankfurt und New York. Auftragsproduktionen für Finanzinstitute wie die Commerzbank, RBS und Vontobel sowie den Online-Broker flatex und die Deutsche Börse erweitern das Spektrum des DAF. Das DAF ist im Internet auch unter www.facebook.com/daftv, unter www.twitter.com/daf_tv sowie unter http://www.youtube.com/DAFChannel vertreten. Originaltext: DAF Deutsches Anleger Fernsehen AG Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/70235 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_70235.rss2 Pressekontakt: Andreas G. Scholz DAF Deutsches Anleger Fernsehen AG Studio Frankfurt Börsenplatz 5 60313 Frankfurt am Main Tel.: +49 69 219 3669-16 Fax: +49 69 219 3669-66 Mobil: +49 179 29 02 168
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