Capital | Energiepreise steigen stark und drohen, erhebliche Volatilität auszulösen
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
- US-Arbeitsmarktdaten-Schock zeigt einen schwachen Arbeitsmarkt
- Die Märkte bleiben im Hinblick auf die US-Preisdaten auf Inflation achten
Der Inflationswinkel wird in dieser Woche relevanter werden, da die Wirtschaftsdaten – soweit die Märkte sich darauf konzentrieren werden, während das Chaos des Krieges eskaliert – von den US-Inflationszahlen dominiert werden. Der VPI und der PCE-Index werden jeweils am Mittwoch und Freitag veröffentlicht. Der VPI, der sich auf Februar bezieht, soll zeigen, dass die Kerninflation bei 2,5 % stabil ist. Aber der PCE-Index, der das von der Fed gewählte Maß ist, sich aber auf Januar bezieht, stieg auf 3,1 %. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Inflation nicht nur hartnäckig ist und über dem Ziel neu verankert ist, sondern möglicherweise davon weggeht. Die Einsätze werden durch den Konflikt im Nahen Osten erhöht, der die Situation verschärfen könnte.
Ein weiterer Faktor, der die Marktstimmung am Freitag belastete und die Einsätze für die Inflationsdaten dieser Woche erhöhte, war ein sehr schwacher Bericht zu den Non-Farm Payrolls. Die Daten schockierten und zeigten einen Nettoverlust von 92.000 Arbeitsplätzen im letzten Monat sowie einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf 4,4 %. Ein Trend zu schwächerer Beschäftigung ist seit einiger Zeit im Gange. Aber dies ist die erste Veröffentlichung seit geraumer Zeit, bei der das Beschäftigungswachstum vor Revisionen negativ war. Es besteht die Sorge, dass das Bild nach den Revisionen noch düsterer aussehen könnte. Noch größer als das Risiko, dass die US-Wirtschaft sich verlangsamt und die Fed hinter dem Zeitplan liegt, ist die Befürchtung an den Märkten, dass die Zentralbank angesichts anhaltender Aufwärtsrisiken für die Inflation in ihrer Fähigkeit, Zinssenkungen vorzunehmen und Unterstützung zu bieten, eingeschränkt sein könnte.
Die Ölpreise sind heute Morgen stark gestiegen und es zeichnet sich nun eine weitere volatile Sitzung in Asien ab. Einmal mehr wird die Auswirkung in energieunsicheren Märkten wie Japan und Südkorea am stärksten zu spüren sein. Aber das Ausmaß der Bewegung bedeutet, dass alles neu bewertet werden muss, was breit angelegten Verkauf in der gesamten Region impliziert.
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Diese Aussagen in dieser Nachricht stellen keine Anlageberatung dar. Eine individuelle Anlageberatung gibt es unter Experten für Fonds und ETFs, hier kommt man in den Genuss von wachstumsstarken Weltmarkt-Portfolios zur Vermögenssicherung vor Krisen und Inflation auf der Basis von ETFs und Investmentfonds.****
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