Capital | Rohstoffmärkte bleiben volatil, da Silber Rekordhoch erreicht
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
- Wall Street fällt, da sich die Rotation aus Technologieaktien fortsetzt
- Händler behalten Japan angesichts des Risikos einer Yen-Intervention im Auge
Die Nachrichtenlage war über Nacht ansonsten gemischt. Die US-Einzelhandelsumsätze deuteten auf eine widerstandsfähige, wenn auch nicht robuste US-Konsumentenstimmung hin. Die Produzentenpreisdaten fielen hingegen moderat aus und gaben Anlass zur Zuversicht hinsichtlich des Preisdrucks in der US-Wirtschaft. Die Berichtssaison beginnt jedoch eher schleppend, da die Banken Schwierigkeiten haben, die relativ hohen Erwartungen zu erfüllen. Diese Situation dürfte sich während der gesamten US-Berichtssaison fortsetzen: Können US-Unternehmen die Erwartungen übertreffen und Prognosen abgeben, die den hohen Erwartungen der Analysten entsprechen?
Die größte Dynamik an den Märkten bleibt bei den Rohstoffen, die enorme Schwankungen und neue Rekordhöhen verzeichnen. Die Silberpreise steigen rasant an, und auch Gold befindet sich nahe Rekordhöhen, da die Nachfrage nach Edelmetallen weiterhin stark ist. Auch Industriemetalle verzeichnen einen Anstieg, wobei Kupfer weiterhin nahe Rekordhöhen bleibt, was die zunehmende Knappheit auf den Metallmärkten widerspiegelt. Die Ölpreise fielen jedoch aufgrund von Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump, dass der Iran von weiteren Tötungen von Demonstranten absehen werde, was die Befürchtungen vor einem drohenden Versorgungsschock auf den Energiemärkten abschwächte.
Ein großer Fokus wird heute auf den japanischen Märkten liegen, nachdem Premierministerin Takaichi vorgezogene Neuwahlen angekündigt hat. Takaichi strebt ein Mandat für ihre Verteidigungs- und Wirtschaftspolitik an, wobei letztere umfangreiche fiskalische Ausgaben vorsieht. Letztendlich sind es diese Faktoren sowie die Zurückhaltung der Bank of Japan, die Zinsen anzuheben, um die Inflation zu zügeln, die den Nikkei beflügeln und den Yen schwächen. Obwohl die Wahrscheinlichkeit dafür angesichts des nächtlichen Anstiegs heute gering ist, werden die Märkte auf eine mögliche Intervention des japanischen Finanzministeriums am Devisenmarkt achten.
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