Capital | Yen im Fokus, da Kursrückgang zu Interventionsrisiko führt
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
- Wall Street ignoriert schwache CPI-Daten und konzentriert sich auf Unternehmensgewinne
- Ölpreise steigen aufgrund erhöhter geopolitischer Risiken im Iran
Geopolitische Risiken wirken sich weiterhin auf die Märkte aus und bleiben das auffälligste Thema, das die Volatilität zu Beginn des Jahres 2026 an den Rändern antreibt. Die Lage im Iran hat einen Anstieg der Ölpreise ausgelöst, der sich leicht auf die globalen Renditen und die allgemeine Risikobereitschaft der Märkte auswirkt. Die schwelenden Unruhen im Land erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Revolution und einer Blockade der Energieexporte. Die Ankündigung der USA, militärisch zu intervenieren und Zölle gegen Länder zu verhängen, die mit dem Iran Handel treiben – darunter China und Russland –, erhöht ebenfalls das Risiko von Versorgungsschocks auf den Energiemärkten. Die technischen Faktoren sehen für Rohöl konstruktiver aus. Der Abwärtstrend hält weiterhin an. Aber die Dynamik scheint anzusteigen, da der Preis über ein wichtiges Widerstandsniveau bei dem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt geklettert ist und nach den Ausschreitungen ein höheres Tief erreicht hat. Diese Dynamik stützt auch die Edelmetallpreise, wobei Gold erneut Rekordstände testet und Silber die Marke von 89 US-Dollar pro Unze überschritten hat.
Der japanische Yen wird heute genau beobachtet werden, da die Währung weiter an Wert verliert, was die Möglichkeit einer Intervention durch die Politik erhöht. Der US-Dollar festigt sich, was sich direkt auf den JPY auswirkt. Die Währung bewegt sich jedoch auch aufgrund von Spekulationen, dass Premierministerin Sanae Takaichi vorgezogene Neuwahlen ausrufen wird, was den Trend einer lockeren Fiskal- und Geldpolitik noch verstärkt. Die Aussicht auf eine Intervention steht bereits zur Debatte. Der japanische Finanzminister hat bereits seine Besorgnis über die „einseitige Schwäche” zum Ausdruck gebracht und angedeutet, dass diese Besorgnis auch von der Trump-Regierung geteilt wird.
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