DAX-Gewinne steigen im dritten Quartal 2010 um rund 90 Prozent
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Neben der wirtschaftlichen Erholung ist die relativ niedrige Vergleichsbasis aus dem Vorjahresquartal ein Grund für den sprunghaften Anstieg. In der Verlustzone agierten im dritten Quartal nur der Stromversorger Eon aufgrund hoher Goodwillabschreibungen, die Deutsche Bank im Zuge der Postbank-Übernahme und Siemens wegen Restrukturierungsaufwendungen. Spitzenreiter bei der Ebit-Marge ist die Deutsche Börse AG. Bei dem Börsenbetreiber blieben von jedem Euro Erlös 0,484 Euro als operatives Ergebnis hängen. Der Softwarespezialist SAP belegt mit einer Ebit-Rendite von 23,84 Prozent den zweiten Platz. Allerdings zogen die Walldorfer gegenüber dem dritten Quartal 2009 mit 24,68 Prozent marginal weniger Ertrag aus den Einnahmen. Deutlich mehr Tempo machte der Chipspezialist Infineon, dessen operative Marge von 7,39 Prozent auf 16,35 Prozent schnellte - was Platz drei im DAX bedeutet.
Bemerkenswert ist das Comeback der Automobilhersteller: Mit Ebit-Margen von 9,64 Prozent (Daimler), 7,48 Prozent (BMW) und 6,46 Prozent (Volkswagen) hat sich die Branche nicht nur kraftvoll aus der Krise beschleunigt - im dritten Quartal 2009 waren die Renditen bei VW und BMW unter die Marke von 1,0 Prozent gesackt -, sondern hat sogar die Renditemarken aus dem Rekordjahr 2007 hinter sich gelassen. Kein Wunder, dass die Autoaktien im laufenden Jahr zu den großen Gewinnern im DAX gehören. Spürbar angezogen haben im dritten Quartal 2010 außerdem die Ebit-Margen von Firmen wie BASF (13,66 Prozent nach 7,59 Prozent), K+S (14,97 Prozent nach 2,49 Prozent), Lufthansa (12,35 Prozent nach 4,99 Prozent) und MAN (8,62 Prozent nach 4,32 Prozent). Originaltext: Börse Online, G+J Wirtschaftsmedien Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/67525 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_67525.rss2 Pressekontakt: Kruse, Gereon, Chefredaktion 'Börse Online' Tel.: 069/15 30 97 -742, Fax: 069/15 30 97 -799 E-Mail: kruse.gereon@guj.de www.boerse-online.de
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