AXA IM Zitat der Woche: Zur aktuellen Entwicklung in der Eurozone
Eric Chaney, Chefstratege bei AXA Investment Managers
Aufgrund des Volumens der italienischen Staatsverschuldung, von immerhin
1,6 Billionen Euro, wären bei einer ausgewachsenen Vertrauenskrise – am
italienischen Staatsanleihemarkt sowie dem Bankensektor – entschlossenere
politische Maßnahmen erforderlich, um die Stabilität des Euroraums zu
gewährleisten, so Eric Chaney, Chefstratege bei AXA Investment Managers.
Dafür bieten sich zwei Möglichkeiten: Erstens, ein großvolumiger Aufkauf
von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB). Da Deutschland
sich nun mit EFSF-Interventionen einverstanden erklärt hat, könnte die EZB
ab sofort in diesem neuen Rahmen agieren. Zweitens, die Umwandlung fällig
werdender nationaler Staatsanleihen in neu ausgegebene Euro-Bonds. Das
würde die Marktperspektive dramatisch verändern und zu einer umgehenden
Preisanpassung bei auf Euro lautenden Staatsanleihen führen.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.