CRIF | Apotheken-Insolvenzen steigen auf den höchsten Stand seit 2008
Dr. Frank Schlein, Geschäftsführer von CRIF Deutschland
Investmentfonds.de - Hamburg, 23.03.2026 – Die Zahl der Apothekeninsolvenzen hat im Jahr 2025 mit 44 Fällen den höchsten Stand seit 2008 erreicht. Nach einer langen Phase weitgehend stabiler oder rückläufiger Werte zeigen sich seit 2023 deutliche Veränderungen: Auf 19 Insolvenzen im Jahr 2023 folgten 40 Fälle im Jahr 2024 und schließlich 44 im Jahr 2025. Diese Entwicklung weist auf veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen hin, die unter anderem durch steigende Personal-, Energie-, Miet- und Bürokratiekosten sowie durch eine seit Jahren ausbleibende Honoraranpassung und Herausforderungen bei der Personalgewinnung beeinflusst werden.
Auch die Entwicklung der Insolvenzgefährdung (Bonitätsindex 4,5 bis 6,0) verdeutlicht die Belastung. Im Jahr 2025 galten bundesweit 246 Apotheken als gefährdet, 2026 steigt dieser Wert auf 277 Betriebe – ein Zuwachs von 12,6 Prozent. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung in mehreren Bundesländern: In Hessen nimmt die Zahl gefährdeter Apotheken um 46,7 Prozent zu, in Nordrhein-Westfalen um 30,8 Prozent, in Baden-Württemberg um 26,7 Prozent, in Thüringen um 22,2 Prozent und in Berlin um 20,0 Prozent.
Gleichzeitig gibt es Regionen mit rückläufigen Werten. In Hamburg sinkt die Zahl gefährdeter Apotheken um 57,1 Prozent, in Schleswig-Holstein um 37,5 Prozent, in Bremen um 25,0 Prozent, in Sachsen-Anhalt um 14,3 Prozent und in Sachsen um 8,3 Prozent. Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft bleibt die Branche dennoch stabiler. Während deutschlandweit 322.470 Unternehmen als insolvenzgefährdet gelten, was einem Anteil von 10,3 Prozent aller Firmen entspricht, fällt der Anteil insolvenzgefährdeter Apotheken mit 1,7 Prozent deutlich geringer aus.
Dr. Frank Schlein, Geschäftsführer von CRIF Deutschland, ordnet die Ergebnisse wie folgt ein: „Die wirtschaftliche Situation vieler Apotheken verschärft sich zunehmend: Während Personal-, Energie-, Miet- und Bürokratiekosten stetig steigen, bleibt die Honorarentwicklung seit Jahren nahezu unverändert. Diese zunehmende Schere zwischen wachsenden Ausgaben und stagnierenden Einnahmen führt zu einem erheblichen wirtschaftlichen Druck in der Apothekenlandschaft. Gleichzeitig zeigt der Blick in die Gesamtwirtschaft, dass Apotheken trotz dieser Belastungen strukturell widerstandsfähiger sind. Doch auch wenn Apotheken im Vergleich stabiler dastehen, dürfen die steigenden Kosten und die fehlende Honoraranpassung nicht unterschätzt werden: Sie setzen der Branche zunehmend sichtbar zu.“
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