Capital | Wall Street erreicht Rekordhochs – getragen von Friedenshoffnungen und starken Quartalsergebnissen
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
- Anzeichen für einen drohenden Frieden zwischen den USA und dem Iran lassen die Ölpreise abstürzen
Investmentfonds.de - Neue Gerüchte, wonach die USA und der Iran kurz vor einem Friedensabkommen – oder zumindest einer Verständigung auf ein Moratorium – stehen, ließen die Ölpreise einbrechen und gossen weiteres Öl in das Feuer des regelrechten „Güterzugs“, der die Wall Street derzeit erfasst hat. Die Kursbewegungen am Ölmarkt wurden jedoch durch widersprüchliche Äußerungen aus den USA und dem Iran bezüglich des Verhandlungsstands und der Realisierbarkeit eines Abkommens gedämpft. Dies führte dazu, dass sich der Rohölpreis von seinen Tagestiefstständen wieder deutlich erholte. Dennoch scheinen die Anleger die Nachrichten als Signal zu werten, dass sich die USA und der Iran nachdrücklich darum bemühen, eine erneute Eskalation des Konflikts zu verhindern. Allein dies genügte, um die Wall Street auf neue Rekordhochs zu treiben – wobei der Handelstag auf dem Tageshöchststand beendet wurde.
Natürlich steckt hinter dieser Entwicklung mehr als bloß die Neubewertung einer Kriegsrisikoprämie. Angesichts der Erwartung, dass der Krieg nicht eskalieren und die Straße von Hormus bald wieder geöffnet sein wird – die gestrigen Ankündigungen der IRGC, den freien Durchgang von Tankern durch die Meerenge zu gestatten, stellten hierbei einen bedeutenden Durchbruch dar –, konzentrieren sich die Investoren nun auf die äußerst starken Unternehmensgewinne an den Märkten. Zudem ist, befeuert durch die gestern Abend veröffentlichten sehr starken Quartalsergebnisse von AMD, ein Hauch von „KI-Manie“ als Thema an die Märkte zurückgekehrt. Dies entbehrt nicht einer fundamentalen Rechtfertigung, da das Gewinnwachstum im S&P 500 in diesem Quartal – angeführt von den großen Technologiekonzernen – die Marke von 30 % ansteuert. Gleichwohl machen sich zunehmend Bedenken hinsichtlich eines Konzentrationsrisikos breit. Die Bewertungen sind jedoch noch nicht derart überdehnt wie im vergangenen Jahr; dies deutet darauf hin, dass der Markt das Stadium der „irrationalen Überschwänglichkeit“ noch nicht ganz erreicht hat.
Neben den Schlagzeilenrisiken und geopolitischen Faktoren werden zum Ausklang der Handelswoche vor allem makroökonomische Fundamentaldaten im Mittelpunkt stehen. Die Daten zum US-Arbeitsmarkt liefern einen Gradmesser für den Zustand der Wirtschaft, wobei die morgigen Zahlen zu den „Non-Farm Payrolls“ den Höhepunkt der Woche markieren. Die ADP-Daten zu den Beschäftigtenzahlen im privaten Sektor zeigten zwar einen kräftigen Zuwachs, blieben jedoch hinter den Erwartungen zurück. Die „Non-Farm Payrolls“ – für die ein Beschäftigungsaufbau von 65.000 Arbeitsplätzen sowie eine unveränderte Arbeitslosenquote von 4,3 % prognostiziert werden – werden genauestens auf Anzeichen für eine widerstandsfähige Wirtschaft hin analysiert; eine Wirtschaft, die den Auswirkungen eines Energieschocks standhalten kann.
- Ende der Nachricht
Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder (Capital.com). Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar (Capital.com)
****
Wie ist die Anlagestrategie der Experten aktuell?
Die INVEXTRA.COM AG hat bereits vor Monaten reagiert und die Investmaxx Stop&Go Depots ihrer Kunden in risikoärmere Anlagen umgeschichtet. „Wir beobachten die Märkte aktuell von der Seitenlinie und warten eine mögliche Korrektur ab. Erst wenn sich eine nachhaltige Lösung im Nahostkonflikt abzeichnet, werden wir wieder selektiv in Aktienmärkte einsteigen“, betont Tittes.
Das Unternehmen setzt bei seiner Vermögensverwaltung auf eine Behavioural-Finance-Strategie, die irrationale Verhaltensmuster von Anlegern und politischen Entscheidungsträgern systematisch berücksichtigt und daraus entstehende Preisanomalien gezielt nutzt, , um rechtzeitig auszusteigen aus Aktienmärkten oder später zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen. So konnten die Investmaxx Stop&Go Offenisve Depots seit 1996 ein besseres Rendite-Risikoverhältnis erzielen als der Dax.
Diese Mitteilung stellt keine Anlageberatung dar. Eine persönliche und unabhängige Beratung erhalten Anleger ausschließlich im Rahmen einer qualifizierten Finanzberatung.
>>> Spezialisierte Experten für Fonds und ETFs entwickeln individuelle, global diversifizierte Portfolios, die auf wachstumsstarken Weltmärkten basieren und darauf ausgerichtet sind, Vermögen langfristig vor Krisen und Inflation zu schützen.
INVESTMENTFONDS.DE
TOP Fonds / ETF Vergleich - Wertentwicklung
INVESTMENTFONDS.DE Hinweise in eigener Sache:
*** - Anzeige - Newsletter | Aktuell | Kostenlos
Jetzt kostenlos den wöchentlichen Newsletter mit den aktuellsten Markteinschätzungen und Marktanalysen erhalten!
Interesse auf den Blick in die Zukunft der nächsten Börsenriesen?
Hier einfach mit Email registrieren! Jederzeit kündbar.
- Ende Anzeige -
***
- Ende der Nachricht
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
Risikohinweis: Die Ergebnisse der Vergangenheit sind keine Garantie für künftige Ergebnisse. Die Aussagen einer bestimmten Person geben deren persönliche Einschätzung wieder. Die zur Verfügung gestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellen keine Beratung dar.