Capital | Geopolitische Risiken schwelen, während die Hoffnung auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran bestehen bleibt
Kyle Rodda, Senior Finanzmarkt Analyst der Capital.com
- Die Daten zu den Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft (Non-Farm Payrolls) dürften eine stabile Arbeitslosenquote ausweisen.
Investmentfonds.de - Die Märkte warten nervös auf eine iranische Reaktion auf das US-Memorandum zur Beendigung des Krieges. Vorerst gibt es widersprüchliche Signale darüber, in welche Richtung sich die Dinge entwickeln werden. Eine typischerweise optimistische Schlagzeile von Axios hat an den Märkten für Bewegung gesorgt. Andere Berichte deuten jedoch – bestenfalls – auf einige Streitpunkte hin, die zu einer Pattsituation führen, und – schlimmstenfalls – auf einen mangelnden Willen, den Bedingungen zuzustimmen. Die Lage verschärfte sich über Nacht aufgrund iranischer Vorwürfe, die USA hätten die Waffenruhe verletzt – dies folgte auf eine mutmaßliche Wiederaufnahme der Feindseligkeiten in der Straße von Hormuz. Auch Meldungen über Angriffe im Iran, die möglicherweise von den VAE ausgingen, haben zu den Spannungen beigetragen. Die Wall Street (und risikobehaftete Anlageklassen im Allgemeinen) reagierten auf das Aufflammen der Konflikte mit einem leichten Rücksetzer. Der Rohölpreis eröffnete heute Morgen angesichts der Möglichkeit einer Eskalation mit einer Kurslücke nach oben.
Sofern bis zum Wochenende kein tatsächlicher Deal zustande kommt – oder zumindest entsprechende Annäherungsversuche unternommen werden –, dürfte eine gewisse Risikoaversion den Markt beeinflussen. An Wochenenden ereignen sich in diesem Krieg häufig negative Vorfälle; daher könnte der Wunsch bestehen, sich im Vorfeld eines weiteren Wochenendes vorsorglich etwas abzusichern.
Auch die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) steht an. Deren Einfluss ist jedoch abgeschwächt, da der Krieg derzeit das Geschehen dominiert und die allgemeine Einschätzung vorherrscht, dass die Fed – nicht zuletzt aufgrund der durch den Konflikt bedingten Inflationsrisiken – gezwungen sein wird, die Zinsen für den Rest des Jahres unverändert zu belassen. Dennoch bestehen weiterhin unterschwellige Befürchtungen, dass sich der Arbeitsmarkt verschlechtert; diese wurden jedoch in dieser Woche durch andere solide Arbeitsmarktdaten etwas gemildert. Analysten prognostizieren, dass die US-Wirtschaft im vergangenen Monat rund 65.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat, wodurch die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,3 % verharren dürfte. Eine signifikante negative Überraschung könnte die Märkte angesichts der durch den Energieschock aufkeimenden Stagflationsrisiken sowie der begrenzten Möglichkeiten der Fed, die Zinsen angesichts der erhöhten Inflation zu senken, massiv verunsichern. Folglich würde ein solides Ergebnis schlichtweg als „gute Nachricht“ gewertet werden.
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