Capital | Britische Wirtschaft stockt
Daniela Hathorn, Senior Finanzmarkt Analystin der Capital.com
Investmentfonds.de - Die britische Wirtschaft stagnierte im Januar überraschend. Das unveränderte BIP fiel schwächer aus als erwartet und deutet darauf hin, dass die Wirtschaft bereits zu Beginn des Jahres 2026 auf wackligen Beinen stand – noch bevor der geopolitische Schock im Nahen Osten eintrat.
Das Nullwachstum im Januar, nach einem nur leichten Anstieg von 0,1 % im Dezember, zeigt, dass die wirtschaftliche Dynamik bereits zuvor schwach war. Zwar können monatliche BIP-Daten stark schwanken, doch der übergeordnete Trend deutet auf eine Wirtschaft hin, die Schwierigkeiten hat, nachhaltigen Schwung zu entwickeln.
Unternehmen halten sich weiterhin mit Investitionen zurück, das Verbrauchervertrauen erholt sich nur langsam von den Belastungen durch die hohen Lebenshaltungskosten, und höhere Kreditkosten bremsen nach wie vor den Wohnungsmarkt und den Konsum.
Das Timing ist besonders unangenehm. Die Wirtschaft zeigte vor dem Energieschock nur begrenzte Widerstandsfähigkeit; nun steht sie vor dem Risiko eines erneuten Inflationsdrucks. Wenn die Öl- und Gaspreise hoch bleiben, könnte die Inflation länger über dem 2%-Ziel der Bank of England bleiben als zuvor erwartet. Das schafft einen schwierigen politischen Zielkonflikt. Ein schwächeres Wirtschaftswachstum würde normalerweise Zinssenkungen unterstützen, aber die höhere energiegetriebene Inflation reduziert den Spielraum der Bank zum Lockerungsspiel. Für die Märkte erhöht dies das Risiko eines Stagflations-lite-Umfelds, das typischerweise für verbraucherorientierte Aktien negativ und für defensive Positionierungen unterstützend ist. Die Marktpreise spiegeln diese Änderung der Aussichten bereits wider, wobei die Positionierung zum Jahresende nun eine zunehmende Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der BOE zeigt.
Letztendlich haben die Januardaten gezeigt, dass das Vereinigte Königreich vor diesem Schock kein starkes Wachstumstempo hatte. Je länger die geopolitischen Spannungen anhalten, desto größer ist das Risiko, dass die ohnehin fragile Aktivität weiter untergraben wird.
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